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(Richterin: Symboldbild) iStock - AndreyPopov

Skandalurteil in Hamburg – Die Würde der Richter und Vergewaltiger ist unantastbar

24. Juni 2024

Der Fall der Gruppenvergewaltigung im Hamburger Stadtpark im September 2020 sorgte deutschlandweit für Aufruhr. Nicht nur, weil damals ein Haufen junger Männer über eine alkoholisierte und unzurechnungsfähige damals 15-Jährige hergefallen war, sondern weil acht der zehn ermittelten Tatverdächtigen lediglich mit Bewährungsstrafen davonkamen, und das, obwohl man ihnen nachweisen konnte, dass sie das junge Mädchen nacheinander vergewaltigt, sexuell missbraucht und anschließend ausgeraubt hatten. Nur einer der Angeklagten, welche zum Tatzeitpunkt allesamt zwischen 16 und 20 Jahren alt waren und somit unter das Jugendstrafrecht fielen, wurde im vergangenen November zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde in Gänze freigesprochen, da man nicht nachweisen konnte, ob er das Mädchen auch vergewaltigt oder lediglich Schmiere gestanden hatte. So weit, so übel.

Alle Angeklagten hatten die hilflose Lage des jungen Mädchens ausgenutzt, alle zeigten vor Gericht keinerlei Reue, und dennoch kamen fast alle von ihnen mit einem blauen Auge davon. Und das, obwohl sie ein junges Mädchen über Stunden hinweg geschändet und womöglich für ihr Leben gebrandmarkt und traumatisiert haben. Das Urteil lässt sich durchaus als Freifahrtschein für Sexualstraftäter werten, denn offenbar bedürfen selbst schwerste Sexualdelikte keines höheren Strafmaßes als einer Bewährung und ein paar Sozialstunden, zumindest nicht vor dem Hamburger Landgericht. Das Urteil war ernüchternd und sorgte bei vielen Menschen aufgrund seiner Milde zu Recht für Unverständnis.

Nun wird der Fall jedoch noch perfider: Nach der schrecklichen Tat im Hamburger Stadtpark haben mehrere Menschen im Netz ihrer Wut Luft gemacht. Eine junge Frau hatte beispielsweise einen der Tatverdächtigen, wohlgemerkt im Falle einer schweren Sexualstraftat, über WhatsApp kontaktiert und als „ehrloses Vergewaltigerschwein“ und „ekelhafte Missgeburt“ beleidigt. Das wurde ihr schließlich zum Verhängnis. Vergangene Woche wurde sie vor dem Amtsgericht Wandsbek zu einem Wochenende im Jugendarrest verurteilt. Damit sitzt sie wohl länger hinter Gittern als der Großteil der verurteilten Vergewaltiger. Das geschriebene Wort scheint offenbar schwerer zu wiegen als die Schändung und Erniedrigung eines Mädchens. Armes Deutschland.

Doch die 20-Jährige ist damit bei Weitem nicht alleine. Laut „Hamburger Abendblatt“ nahmen die Behörden im Zusammenhang mit der Stadtpark-Vergewaltigung noch Ermittlungen gegen 140 weitere Personen auf. Sie alle stehen nun unter Verdacht, „bedrohende und beleidigende Hasspostings“ getätigt zu haben. Der Richterverein verurteilte diese Anfeindungen als gezielten Angriff auf den Rechtsstaat, heißt es bei T-Online. Nicht verurteilen tun sie hingegen, dass die agierende Richterin gerne auf Kuschelkurs mit nachweislichen Vergewaltigern geht.

3 Comments

  1. Wie krank Deutschland wirklich ist, sieht man nicht zuletzt an dem Urteil dieser Hamburger Richterin, mit dem sie diesen und all den Millionen weiteren illegalen Gestalten einen Persilschein in Sachen „Gruppennotzucht“ und ähnlicher Bereicherungen erteilt hat. Wer weiß, vielleicht träumt diese „Frau Vorsitzende“ insgeheim davon, selbst einmal auf diese Weise bereichert zu werden? Die „Frau Vorsitzende“, die diesen skandalösen Urteilsspruch zu verantworten hat, verfügt ja auch über eine berufliche und eine private Seite. Sollte sich ihre Sexualität auf derartigen Abwegen befinden und sollte „Frau Vorsitzende“ deshalb haben schwärmerische Milde walten lassen, so wäre sie vom Gerichtspräsidenten unverzüglich in ein Steuerstrafdezernat zu versetzen.

    Ich halte in diesem seit Jahrzehnten inzwischen so schwer von Altparteien erst sozialdemokratisch und seit Jahren auch ökosozialistisch rudelvergewatigten Land alles für möglich!

    Dieses von den Alteliten aus Altparteien und Altmedien so schwer gruppenmissbrauchte Deutschland benötigt dringend Hilfe. Es muss resozialisiert, mit sich selbst versöhnt, seiner Wurzeln und seines Nationalcharakters wiederbemächtigt und es muss deutsch remaskulinisiert werden.

  2. Kein Opfer ist je vergessen.
    Das müssen wir uns als Patrioten auf die Fahne schreiben und alle Opfer dieser letztlich genozidalen linksgrünen Politik im Gedächtnis behalten.

    Irgendwann wird die Geschichte ihr Urteil fällen, es wird ein hartes Urteil sein und dann sollen alle Namen der Opfer dieses Unrechts erinnert werden.
    So erhaben sich die Täter heute fühlen, so tief werden sie fallen.


    Bzgl. der WhatsApp Nachricht der jungen Frau:
    Das bedeutet ja, dass der Vergewaltiger tatsächlich die Unverschämtheit besaß, diese Nachricht anzuzeigen.
    Wie wenig Ehre diese Menschen haben. Ihm wurde nur gespiegelt, was er ist. Er hätte dankbar sein sollen und die Gelegenheit zur Einsicht nutzen, indem er seinen Elend ein Ende setzt.

  3. Das liegt auf der selben Welle wie ich sie vor längerer Zeit (Voriges Jahr ?) mal im Internet bewundern konnte:
    Da hatte ein zugewandertes Goldstück einem Zugführer einer Kleinbahn im Erzgebirge – meiner früheren Heimat – so „die Fresse poliert“, daß ihm ein Kiefer gebrochen war.
    Darüber gab’s sogar ein Video im lokalen Fernsehfunk. In diesem stand ein Auftritt einer hübsch uniformierten Polizistin, die in Chemnitz offensichtlich für diese Art von Presseveröffentlichungen zuständig war und deswegen deren Schultern vor lauter silbernen Sternen förmlich einknickten, im Vordergrund. Man wolle zwar diesen schlimmen jungen Täter zur Rechenschaft ziehen, aber die Hauptaufmerksamkeit der von unseren Zwangsabgaben offensichtlich fürstlich besoldeten Dame galten den bösen Hetzkommentaren zu diesem Vorfall im Netz, die man jetzt vordringlich strafrechtlich streng zu verfolgen gedenke. Ich hatte nicht den Eindruck, daß diese Ober-Haupt-Chef-Kommissarin jemals irgendwo ihren wertvollen pensionsberichtigten Körper bei einer Streife realen Gefahren ausgesetzt hatte…

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Autor

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben.


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