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Wanderer, kommst du nach Deutschland…

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Deutschland ist ein Einwanderungsland. Dafür haben die regierenden Parteien der letzten Jahrzehnte – ob mit oder ohne Mehrheiten – gesorgt. Addiert man die gesamten Zuwanderungszahlen der letzten zehn Jahre (2009-2018) kommt man auf 13,4 Millionen Zugewanderte.  Das sind mehr Menschen als Bayern oder Baden-Württemberg Einwohner haben.

Unter die Zuwanderer fallen verschiedene Gruppen:

Einwanderer aus EU-Ländern (55 Prozent) die zum saisonalen oder dauerhaften Arbeiten oder eben zum Hartz-4-Bezug nach Deutschland einwandern. Eine aktuelle Anfrage an die Bundesregierung ergab, dass  2018 34,9 Milliarden Euro an Sozialhilfeempfänger ausgezahlt wurde. Davon flossen 12,9 Milliarden Euro an Ausländer.  Zwar ist die Gesamttendenz der Hartz4-Empfänger leicht sinkend, doch die Zahl der ausländischen Hartz4-Leistungen hat sich gegenüber 2007 mehr als verdoppelt.

Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern machen 45 Prozent der Zuwanderer aus. Darunter fallen auch die sogenannten „Flüchtlinge“, die nach Deutschland mit der Hoffnung einwandern, Asyl gewährt zu bekommen. Die Zahl der echten Flüchtlinge im Sinne des Grundgesetzes läuft aber gegen 0, da alle Einwanderer sichere Drittstaaten passieren, außer jene, die im Merkel-Express direkt eingeflogen werden. Viele der abgelehnten Flüchtlinge tauchen unter, ein minimaler Prozentsatz wird abgeschoben und  fast 40 Prozent dürfen in Deutschland bleiben. Der Rest wird zumeist „geduldet“.

Dass die Entscheidung, ob ein „Flüchtling“ in Deutschland bleiben darf oder nicht, sich längst nicht mehr an geltendem Recht orientiert, sondern maßgeblich von den Behörden ausgelegt wird, zeigen die Zahlen aus Niedersachsen und Bayern. Im SPD-Königreich Niedersachsen durften 48 Prozent der Iraker bleiben, in Bayern lediglich 21 Prozent. Das Recht ist die Hure der Politik, wie ein altes Sprichwort lautet.

Der Anteil der Fachkräftezuwanderung, die aus Nicht-EU-Ländern kommt, liegt bei gerade einmal 38.000 Personen. Deutschland ist als Gastland derartig unattraktiv geworden, dass es die meisten Migranten in die expandierenden asiatischen Länder oder die wirtschaftsliberalen angelsächsischen Länder zieht.

Natürlich wohnen seit zehn Jahren nicht 13,2 Millionen Menschen mehr in Deutschland. Viele Zuwanderer zieht es nach Jahren wieder in die Heimat, aber auch viele Deutsche verlassen das Land. Jedes Jahr verlassen im Schnitt über 180.000 ihre Heimat und suchen woanders ihr Glück. Darunter sind auch die vielzitierten Fachkräfte, die wir so dringend brauchen. 76 Prozent der deutschen Auswanderer sind nämlich Akademiker, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Wiederum zwei Drittel der deutschen Auswanderer kehrt nach einigen Jahren wieder zurück in die Heimat. Diese Zahl fällt freilich auch in die Zuwandererstatistik.

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