Herausgeber und Chefredakteure

Der Sklaventreiber-Chef hat diverse Geschwรคtzwissenschaften studiert und nach eigenen Angaben sogar abgeschlossen. Als geborener Eifeler und gelernter โJungliberalerโ freundete er sich schnell mit konservativen Werten an โ konnte aber mit Christentum und Merkel wenig anfangen. Nach ersten peinlichen Ergรผssen entdeckte er das therapeutische Schreiben in der linksradikalen Studentenstadt Marburg, wurde Autor fรผr die โBlaue Narzisseโ und โeigentรผmlich freiโ. Ende 2017 grรผndete er mit Hannes die Krautzone.

Hannes, geborener Hannoveraner und mittlerweile stolzer Lรผneburger, bereut es jeden Tag aufs Neue, nicht vor Jahren seine Kohle in Bitcoins gesteckt zu haben. Jetzt muss er mit Mitte 30 noch immer einem Beruf nachgehen โ auch โWirecardโ half dem Frugalisten in spe nicht wirklich weiter. Der nicht immer kaltblรผtige Norddeutsche verfรผgt รผber ein stolzes Punktekonto in Flensburg, da er es sich als anstรคndiger Libertรคrer zur Aufgabe gemacht hat, gegen staatlich festgelegte Geschwindigkeitsbeschrรคnkungen anzukรคmpfen.
Redakteure

Nachdem sich Fechter von den beiden Chefs die Leitung der Netzredaktion hat aufquatschen lassen, musste er mit Enttรคuschung feststellen, dass die Zeiten von Olymp-Schreibmaschinen und reizenden Vorzimmerdamen vorbei sind. Eine Schreibmaschine hat er sich vom hart erarbeiteten Gehalt trotzdem gekauft. Und einen antiken Schreibtisch. Auf irgendwas muss man im Hausbรผro schlieรlich einprรผgeln kรถnnen, wenn die faulen Kolumnisten wieder ihre Abgabefristen versemmelnโฆ

Kneller ist Ratsherr in Bielefeld und Berufspendler bei der Deutschen Bahn. Zwischen kryptischen Durchsagen, Zรผgen, die nie ihren Zielort erreichen, und Schienen, die ein seltsames Eigenleben zu fรผhren scheinen, das sich gegen ihre Nutzer richtet, trรคumt er als ohnmรคchtige Kafka-Figur vom neuen Deutschland, in dem zu Ehren des Kaisers 500 km/h schnelle Magnetbahnen gebaut werden. Solange dies noch nicht der Fall ist, polemisiert er gegen die linke Kommunalpolitik einer vermutlich nicht existenten Stadt.

Aufgewachsen in der heilen Welt der ostdeutschen Provinz, studiert Vesargo jetzt irgendwas mit Musik in einer der schรถnsten und kulturtrรคchtigsten Stรคdte des zu Asche verfallenen Reiches. Da er als Bewahrer einer traditionsreichen, aber in der Moderne brotlos gewordenen Kunst am finanziellen Hungertuch nagen muss, sieht er sich gezwungen, jede Woche Texte fรผr die Ausbeuter von der Krautzone zu schreiben. Immerhin bleiben ihm noch die Liebesgrรผรe linker Mitstudenten erspartโฆ
Kolumnisten

Shlomo Finkelstein wollte immer schon irgendwas mit Hass machen. Seit 2015 erstellt er als „Die vulgรคre Analyse“ Videos, und seit 2019 zusammen mit Idiotenwatch den Podcast „Honigwabe“. Belltower News schreibt รผber ihn: „Da er vorgibt, sein Hass sei rational begrรผndet, sind besonders junge Menschen der Gefahr ausgesetzt, die Thesen fรผr bare Mรผnze zu nehmen und sich so zu radikalisieren.“

Reinhild ist bei der Fraueninitiative „Lukreta“ aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als โunauffรคllig, aber zentral fรผr das rechte Netzwerkโ beschrieben.

Die Rechtsphilosophischen Ideen Carl Schmitts sind fรผr den Bonner Juristen genau so wichtig wie sein Zweitname – auch wenn die Redaktion ihn zur Abkรผrzung zwingt. Anders als Schmitt schreibt er aber nicht โzu Juristen und fรผr Juristenโ, sondern รผbersetzt richterliche Entscheidungen der „BRD im Endstadium“ fรผr den einfachen Bรผrger – ein typischer „Rechts-populist“ also
Autoren

Alexander von Goldstein wurde in Potsdam geboren und ist der Ansicht, dass dies der letzte kleine Teil Deutschlands sei, der sich noch legitimerweise preuรisch nennen darf. Zwar stammt er aus den Wirtschaftswissenschaften, doch gilt sein Interesse รผberwiegend der Geschichte, Architektur, Literatur und all den anderen Themen, mit denen man kein Geld verdienen kann. Wer ihn sucht, kann ihn auf bessere Zeiten hoffend, bei Wanderungen durch Berlin antreffen. Sein Leben in der heruntergekommenen Hauptstadt begrรผndet er mit dem franzรถsischen Sprichwort: „Preuรe zu sein ist eine Ehre, aber kein Vergnรผgen“

Berger ist Schweizer, zumindest nach Aktenlage, und wuchs im Ausland auf, wo er seine ersten Zweifel am Leben sammeln durfte. Er studierte Filmwissenschaft, was ihn nachhaltig dafรผr sensibilisierte, wie die Kultur schon seit langem den Bach runtergeht. Spรคter kehrte er in die Heimat zurรผck, wo er heute Bรผcher und Publikationen schreibt und so tut, als sei das alles von Anfang an so geplant gewesen.

โMalenkiโ ist ein langjรคhriger politischer Aktivist und rechter Blogger, der seit fast zehn Jahren aktiv ist. Mittlerweile hat er seine eigene Werbeagentur Tannwald Media gegrรผndet und nutzt KI seit Jahren fรผr vielbeachtete Kreativprojekte im propagandistischen Bereich. Seitdem er sein Wurfbeil und die Imkerei an den Nagel gehรคngt hat, bleibt ihm zumindest noch sein heiรgeliebter Kautabak und der Traum, mit einer Armee grimmiger Weidenbonsais Deutschland zu erobern.

Ex-Soldat, Krankenpfleger, YouTuber, Influencer, Journalist โ ein Lebenslauf wie ein schlecht sortierter Werkzeugkasten. Fรผr den รRR verdรคchtig, fรผr die Krautzone Pflichtlektรผre. Der Traum vom 40-Tonner blieb, dafรผr fรคhrt Morgenstern heute Meinungen mit รberbreite durchs Internet. Die Messlatte hier: hรถher als an jeder Journalistenschule. Chefredakteur Mรผller sagt 2-, die Schule vergab eine glatte 1. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

War schon politisch-publizistisch aktiv, als es noch keine โAlternativeโ gab. Wรคre unter normalen Umstรคnden Lehrer fรผr Deutsch und Geschichte geworden, stattdessen hat ihn sein damaliges Hobby in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gebracht, wo er sich mit Bau- und Bildungspolitik beschรคftigt. Seine pรคdagogischen Fรคhigkeiten konnte er als Chef einer Jugendorganisation dennoch unter Beweis stellen. Nach jahrelanger Leitung des Kรถlner Hayek-Club entdeckte er sein solidarisch-patriotisches Herz. Als Advocatus Diaboli ist er trotzdem bei der KRAUTZONE gelandet – oder hat er nur eine Wette gegen Kneller verloren?


Baujahr 1979, war, seitdem er denken kann, ein politischer Mensch, der ohne groรe Schwankungen in seiner Ausrichtung auskam und sich heute als patriotisch-libertรคr einordnet. Fรผr einige Jahre hatte er in der FDP eine parteipolitische Behausung, die er jedoch aufgrund der Baufรคlligkeit der Baracke verlassen musste. Meyer ist Technik-Freak, was ihm in seiner beruflichen Laufbahn zu einer gutbรผrgerlichen Existenz verhalf. Wenn er nicht arbeitet, ist er zuvรถrderst Familienvater und betรคtigt sich gerne sportlich. Grundlage seines Erfolgs muss das Mana sein, welches er aus seiner ethnokulturellen Identitรคt zieht.

Elias Gudwis ist Philosoph, Autor mehrerer Bรผcher und Waldbewohner. Der Ghostwriter ist schon lange kein Gespenst mehr, sondern durch zahlreiche Auftritte in verschiedenen Talkformaten bekannt. Als Wissenschaftsenthusiast und radikaler Sucher nach der Wahrheit scheut er nicht einmal die brisantesten Themen, auch wenn er noch keine Antwort auf eine der zentralsten Fragen hat: Ist die Farbe seines Bartes rot, schwarz oder grau?

Jahrgang 1964, in Wiesbaden geboren, in Mรผnchen aufgewachsen, seit 1986 in Berlin verschollen โ was nรผchtern betrachtet lebenslรคnglich bedeutet, nur ohne Hafturlaub. Der Diplom-Politologe leitet nach der „Treuhand“ eine eigene kleine Wirtschaftsberatung fรผr Kuba-Investitionen , dann Deutschland-Geschรคftsfรผhrung eines spanischen Immobilienkonzerns. 2013 war er Mitbegrรผnder der Berliner AfD und ihr langjรคhriger Schatzmeister, seit 2016 sitzt er im Abgeordnetenhaus, zustรคndig fรผr alles, was Berlin nicht hinbekommt: Wirtschaft, Tourismus, Luftverkehr, Energie und Klima.

Hugo Rabe ist gebรผrtiger Ostberliner und hat als geistiges Kind der Aufklรคrung eine klassische humanistische Ausbildung absolviert. Heute lebt er in der brandenburgischen Provinz und fristet ein Leben als verdeckter Konservativer im Kulturbetrieb. Er schreibt gerne mit dem Hammer und strebt munter nach Idealen, die andere als toxisch und unzeitgemรคร bezeichnen wรผrden. Wenn er kรถnnte, wรผrde er sofort nach Skandinavien auswandern.

Johannes Endres ist seit Jahren fรผr die KRAUTZONE aktiv โ eher weniger als mehr. Nach seinem abgeschlossenen Studium in Wirtschaftswissenschaften folgte ein Referendariat im Staatsdienst, das er nach eigenen Angaben aus Selbstschutzgrรผnden abbrach. Anschlieรend wechselte er zu einem mittelstรคndischen Unternehmen und schlieรlich wagte er den Schritt in die Selbststรคndigkeit. Schlรคgt er sich nicht gerade mit Bรผrokratie herum, motiviert er seine Angestellten mit Obstkรถrben zu Hรถchstleistungen, bohrt in der Nase und schreibt mal wieder einen Krautzone-Artikel.

Jonathan, dem der Libertarismus als geborenem Ami eigentlich in die Wiege gelegt wurde, benรถtigte dennoch einige Umwege und einen Auslandsaufenthalt an der Universiteit Leiden, um sich diese politische Philosophie nachhaltig zu eigen zu machen. Zuvor hatte er bereits im Bachelor auf Staatskosten zwei Semester in Rumรคnien zugebracht. Wie jeder Geistes- oder Kulturwissenschaftler mit Masterabschluss, der etwas auf sich hรคlt, bewegt Jonathan etwas in unserem Land. In seinem Fall sind es Container. Er hat im Sommer 2021 als Decksmann auf einem Containerschiff angeheuert.

Stiegler studiert Politikwissenschaft in Westdeutschland. Fragt man ihn nach seinem akademischen Umfeld, antwortet er enthusiastisch: โKรถnnte schlimmer seinโ. Doch auch diese Uni wirft dem Liberalismus jedes Bildungsideal zum Fraร vor. Im Rahmen seiner Mรถglichkeiten bemรผht er sich daher stets, die intellektuellen Phrasen mit angelesenem Halbwissen zu strecken. Die Folge: Die kleine Wohnung quillt an Bรผchern รผber.

Karl Napf vereint etliche Widersprรผche in sich. Er ist badischer Protestant, anarchistischer Demokrat und libertรคrer Antikapitalist. Er strebt dem Ende seines Theologiestudiums entgegen und hegt groรe Sympathien fรผr Erweckungsprediger wie Spurgeon, Whitefield oder seinen badischen Landsmann Aloys Henhรถfer.

Die freie Journalistin war knapp drei Jahre Redakteurin bei der รถffentlich-rechtlichen Anstalt SWR. Seit ihrem Ausstieg bloggt sie als โCritical Catโ auf X, um die systemimmanenten Fehler im Programm der GEZ-Anstalten zu dokumentieren. Aus diesem Grund markierten sie ihre ehemaligen Kollegen als โHassobjektโ. Dazu produzierten diese ein gleichnamiges Stรผck รผber ihre Arbeit, um die รRR-Kritikerin zu bestrafen und sie gesellschaftlich auszulรถschen. Schmieder setzt sich fรผr eine zรผgige Abschaffung der Zwangsabgabe ein.

Intellektueller Spรคtzรผnder, dessen weltanschauliche Kehrtwende einem Schulreferat entsprang โ grรผne Pรคdagogen zerlegten seine systemkritische Ahnungslosigkeit gegenรผber Bismarck und Kaiser Wilhelm II. und erwiesen ihm dabei unfreiwillig den grรถรten Gefallen. Aus pรคdagogischem Tadel erwuchs seine Mission: linke Politik gnadenlos durchleuchten. Nach seinem Einwanderungs-Damaskuserlebnis entdeckte er die Krautzone, deren sympathisches Gehetz er mit Begeisterung wรผrdigt.

Irgendwo im ostdeutschen Hinterland versucht sie zwischen Waldspaziergรคngen und Mopedschrauberei, den Sinn des Lebens zu finden. Wenn das mal nicht ganz glรผckt, wird der Kummer in Bier ertrรคnkt und rumphilosophiert, wรคhrend im Hintergrund die besten Hits der 80er laufen. Natรผrlich immer mit dem Ziel vor Augen am nรคchsten Katersonntag einen neuen Artikel zu schreiben.

Als Russlanddeutscher aus Mรผnchen hat Kofner nicht nur den Vorteil, zwei Kulturen zu verstehen, sondern auch nach seinem Wirtschaftsstudium zwischen deutschen, รถsterreichischen und russischen Forschungsinstituten gewandelt zu haben. Geopolitisch trรคumt er von einem souverรคnen Deutschland, das zwischen Lissabon und Wladiwostok wirtschaftlich brilliert, wรคhrend er ideologisch den libertรคren Rechts-Populismus aus Amerika abfeiert.
Leonhard hat lange Zeit fรผr die KRAUTZONE geschrieben, erlaubt sich jedoch gerade ein Sabbat-Jahr in bรผrgerlichen Umfeld. Wenn Haus gebaut, Kind gezeugt und die Milliรถnchen flieรen, wird er erholt zurรผckkehren und die fleiรigen Autoren um seine radikalphilosophische Perspektive erweitern. Wir warten.

Nach ihrem Lehramtsstudium entschied sich Luise Witt fรผr eine Laufbahn abseits des pรคdagogischen Mainstreams. Wenn ihre Gedanken gerade nicht um die Schule kreisen, findet man sie umgeben von neurechten, dystopischen und philosophischen Bรผcherbergen, am Klavier oder in der Kรผche. Sie ist ein vehementer Verfechter toxischer Weiblichkeit, weshalb sie progressive Stadtbewohner und Demokratiepรคdagogen gern durch das Tragen von langen Rรถcken und Flechtfrisuren triggert.

Marcus Follin, besser bekannt als โThe Golden Oneโ, ist ein schwedischer Autor, Content Creator und Fitness-Enthusiast, der sich mit Themen wie Selbstentwicklung, Disziplin, Mรคnnlichkeit und einem naturverbundenen Lebensstil beschรคftigt. Wenn der Familienvater nicht gerade von seiner „Juicy Physique“ schwรคrmt und im „Temple of Iron“ seine Kraftwerte verbessert, liest er Werke รผber das Abendland, befasst sich mit germanischer Mythologie oder versucht, seine Heimat Schweden vom Kopf auf die Fรผรe zu stellen.
Marikka Wiemann ist eigentlich ein richtiges Landei. Trotzdem zieht es sie regelmรครig in die Groรstadt, die auf sie einen unerklรคrlichen Reiz ausรผbt. Mit Feminismus und anderem Gedรถns kann sie nichts anfangen, die Mรถchtegern-Tradwife trรคumt lieber von eigenen Kindern, Blรผmchenkleidern und einem Leben am Herd. Bis dahin vertreibt sie sich ihre Zeit in hรผbschen Cafรฉs und mit Jane Austen Romanen.

Max Reinhardt arbeitet in Hyperborea an einem geheimen Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Zeitmaschine, um die Geburt von Karl Marx, Karl Lauterbach und weiterer Sozialisten zu verhindern. Nebenbei schreibt und trainiert er und ruft entgegen behรถrdlichen Anordnungen zu gemeinschaftlichen Wanderungen auf.

Martin Sellner erblickte in Wien das Licht der Welt und studierte dort Philosophie und Rechtswissenschaften. Der รsterreicher ist Mitbegrรผnder einer erfolgreichen patriotischen NGO, Amazon-Bestsellerautor und hilft zeitweise in Deutschland als Staatsfeind Nummer 1 aus. Sofern ihn gerade keine Einreisesperren daran hindern, setzt er sich international fรผr offene Debatten und geschlossene Grenzen ein.

Pauline ist von Anfang an an Bord, obwohl sich ihre Unterstรผtzung auf die meist zu spรคt eingereichte Kolumne โPauline pรถbeltโ beschrรคnkt. Die Berlinerin kรคmpft sich durch die hunderten von Vollidioten in Deutschlands โStudentenstadtโ Nummer 1, hat nach Eigenangaben aber bislang erst zwei Mal die Nerven verloren. Kompensation verschaffen Alkohol und Feiern, bei denen sie sich regelmรครig fragt, wie es nur mรถglich ist, dass sie fรผr ein konservatives Schmierblatt schreibt. Noch erbรคrmlicher als ihr liederlicher Lebensstil sind einzig und allein linke Typen, die denken, unterwรผrfig punkten zu kรถnnen.

Kuntze wurde 1941 in Kiel geboren und hat nach Abitur und Wehrdienst eine verlagskaufmรคnnische Lehre in Hamburg absolviert. Anschlieรend ein Redaktionsvolontariat in Ansbach. 1968 gelang ihm der Sprung nach Mรผnchen zur Sรผddeutschen Zeitung, wo er als auรenpolitischer Nachrichtenredakteur sein Brot bis 1997 verdient hat. Nebenbei schrieb Kuntze etliche Kinderbรผcher, zwei Romane und acht politische Sachbรผcher รผber China. Seine konservative Wende geschah in den letzten Berufsjahren.

Endlich ein Auslรคnder im Team und wir mรผssen uns die Rassistenvorwรผrfe nicht mehr anhรถren. Nguyen ist leider nur Viertelvietnamese, hat aber vieles von der asiatischen Mentalitรคt geerbt. Jeden Tag 14 Stunden arbeiten. Schlafen ist fรผr Verlierer. Stefan hat einen Bachelor in International Economics und arbeitet derzeit im Ausland. Wenn er รผberhaupt einmal Zeit hat, schreibt er in der Print.

Stefan Thรถny ist gelernter Forstwart und hauptberuflicher Schweizer. 2021 vollzog er einen Branchenwechsel in den Bereich „Irgendwas mit Medien“.
Wรคhrend die einen in ihm einen bรผrgerlichen Demokraten erkennen, wittert die Antifa eine obskure Form von alpinem Turbo-Faschismus. Er selbst wรผrde sich schlicht als wirklich netten, jungen Mann bezeichnen. Die haltlosen Vorwรผrfe von links kaschiert er online mit einer Inszenierung als Mann von Welt, was vor einer malerischen Alpenkulisse nicht immer authentisch rรผberkommt. Die KRAUTZONE warb ihn verzweifelt an, damit jemand aus dem besseren Deutschland der Bundesrepublik erklรคren kann, was sie alles falsch macht.

Gebรผrtig aus dem Landkreis Gรถttingen, politisch sozialisiert irgendwo zwischen โlinks gegen rechtsโ und der ernรผchternden Erkenntnis, dass die Wirklichkeit selten in Parolen passt. Seit รผber einem Jahrzehnt schon im politischen Betrieb unterwegs, also lange genug, um zu wissen, wie das Spiel lรคuft und kurz genug, um sich noch darรผber aufzuregen. Nebenbei studiert Tanja Studiumย Kulturwissenschaften und sortiert gerne Dinge um, die allzu bequem in Schubladen gepackt wurden – insbesondere dann, wenn sie selbstbewusst als โKonsensโ verkauft werden.ย

Der U. B. Kant wurde 2009 erst zwei Tage nach der Bundestagwahl volljรคhrig, sonst hรคtte er noch mit beiden Stimmen die Steinmeier-SPD gewรคhlt. Heute lebt der U. B. Kant im besten Deutschland, das es jemals gab, und mรถchte sein Gesicht bei freien Meinungsรคuรerungen lieber verbergen. Seinen Ahnen entsprechend setzt es sich zusammen aus Lรผneburger Heidjen, Ostwestfalen und Ostpreuรen. Schรคdelvermesser kรถnnten angesichts einer solch feinsinnigen Vereinigung der Schรถngeister ablesen, dass der U. B. Kant die gesammelten Werke von Shakespeare, Schiller und Sophokles nicht nur dekorativ im Bรผcherregal stehen, sondern deren Lektรผre auch nach zehn Seiten abgebrochen hat.

Glรผcklicher Privatier und Hobbyschreiber mit grimmigem Humor und zunehmender Altersmilde. Geboren im grรผnen Herzen Deutschlands als Grรผn noch die Farbe der Blรคtter und nicht die Beschreibung eines Geisteszustandes war. Als guter Beobachter erkennt er seine Schweine am Gang und lรคsst sich nichts mehr vom Pferd erzรคhlen. Lebt in Berlin und schreibt im „Spiegelsaal“.

Werner Brรคuninger, geboren in der โverworfenen Stadtโ Offenbach am Main, ist ein klassischer rechter Schreibtischtรคter, der eigentlich nur noch gelegentlich zu Besuch in der Gegenwart weilt. Bereits seit Jahrzehnten dringt der Hesse in einem Nachbau der Wellsschen Zeitmaschine in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat โ stets auf besessener Suche nach unbekannten Winkeln und Rรคumen seines heiligen Vaterlandes. Als Trophรคen dieser schรคndlichen Expeditionen stehen bei dem Jรผnger-Jรผnger inzwischen zwรถlf selbst verfasste Bรผcher in einem Schrein aus Onyx und Lapislazuli.
