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Die freie Gesellschaft

30. August 2020

Die in meinem zugehörigen Instagram-Beitrag angerissene Gesellschaft selbstbestimmter Menschen würde sich vor allem dadurch auszeichnen, dass in jeder Familie und in jedem Haushalt die oberste moralische Autorität beim Familienvorstand liegt – und nicht beim staatlichen Wahrheitsministerium. Es wäre eine Gesellschaft, in der ihre Angehörigen selbst entscheiden, was gut und richtig ist – und nicht massenmedial fremdgesteuert werden. Es wäre eine Gesellschaft des wohlverstandenen Individualismus, in der sich Menschen freiwillig und als Ausdruck ihrer individuellen Werte zu Gemeinschaften zusammenschließen.

Es wäre ein Gesellschaft aus Menschen, die den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Eine Gesellschaft, deren Angehörige verstanden haben, dass Obrigkeitshörigkeit am Ende tödlich ist und nur mutige Individuen, die bereit sind der Tyrannis notwendigenfalls immer und immer wieder entgegen zu treten, langfristig eine freie Gesellschaft erhalten können.

Es wäre eine Gesellschaft, die aus den abermillionen Todesopfern der verschiedenen sozialistischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts etwas gelernt hat und den gleichen Fehler nicht immer wieder aufs Neue macht. Eine Gesellschaft, die verstanden hat, welche Mechanismen der menschlichen Natur Stalin, Mao, Pot und Hitler zu ihrem genozidalen Erfolg verhalfen.Eine Gesellschaft, die sich dieser menschlichen Schwäche, ihrer leichten Verführbarkeit, bewusst ist – und sich selbst im Griff hat. Eine Gesellschaft von Menschen voller Reife und Selbstbeherrschung.

Die Menschen dieser Gesellschaft wären keine Übermenschen. Sie hätten alle ihre Fehler – sie wären perfekt unperfekt. Sie wären im wohlverstandenen Sinne voller Selbstliebe – und würden nicht anderen Menschen unterdrücken, nur um sich selbst überlegen fühlen zu können.Die Menschen dieser Gesellschaft hätten ein gesundes Verhältnis zu Macht. Zur eigenen und zu der anderer Menschen. Es wäre eine Gesellschaft voller innerer und äußerer Stärke und des gegenseitigen Respekts.

Diese libertäre Gesellschaft würde nach außen sichtbar den inneren Wohlstand und inneren Frieden ihrer Angehörigen spiegeln. Die Psychen ihrer Bürger wären aufgeräumt und sauber, voll von frecher Kreativität, Schaffenskraft und übermütiger Zuversicht – und frei von Ressentiment und Groll.

Es wäre eine Gesellschaft, die verstanden hat, dass es einen Unterschied zwischen dem wohlverstandenen Leistungsprinzip und dem schlechtverstandenen Recht des Stärkeren gibt. Eine Gesellschaft, die aus freien Stücken ihren Alten und Schwachen hilft – weil es richtig ist, nicht weil man dazu gezwungen wird.

Vor allem wäre es eine Gesellschaft der Eigenverantwortung. Ihre Angehörigen hätten verinnerlicht, dass Eigenverantwortung und Freiheit die zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Ihnen wäre klar, dass sie mit jeder Delegation und Abgabe von Verantwortung immer auch Freiheit und Selbstbestimmung abgeben.

In Ableitung davon hätten die Menschen auch verstanden, dass echte Gesetze nicht durch Legislatur entstehen. Die Menschen wüssten, dass echte Gesetze entdeckt und nicht gemacht werden. Diese freien Menschen hätten klar erkannt, dass sie ihre Würde, ihre Rechte und ihre Freiheit nicht vom Staat erhalten, sondern per Geburt von Mutter Natur, oder dem einen oder den vielen Göttern.

Diese Gesellschaft würde Werte wie Eigentum, Tradition, Ehre und Familie bejahen und als die Fundamente einer glücklichen freien Gesellschaft erkennen, die sie sind. Und die Menschen in dieser Gesellschaft würden klar und deutlich erkennen, dass eine Gesellschaft die Summe ihrer einzelnen Mitglieder ist – und damit jeder, ob er will oder nicht, für seine Gesellschaft mitverantwortlich ist und die Arbeit am eigenen Selbst immer auch Arbeit an der Gesellschaft ist.

Max Reinhardt

Max Reinhardt arbeitet in Hyperborea an einem geheimen Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Zeitmaschine, um die Geburt von Karl Marx, Karl Lauterbach und weiterer Sozialisten zu verhindern. Nebenbei schreibt und trainiert er und ruft entgegen behördlichen Anordnungen zu gemeinschaftlichen Wanderungen auf.


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