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Corona-Stasi in den USA

22. September 2020

von Florian Müller

In den USA wird der Kampf gegen Corona und „Coronasünder“ verbissen geführt. Mehr und mehr Universitäten, die wie in Deutschland Brutstätte neusozialistischer Gedanken sind, haben ihre Studenten aufgefordert, Personen zu melden, die sich nicht an die Corona-Regeln halten.

Die renommierte Yale-Universität – mittlerweile zu einem Moloch politischer Korrektheit verkommen –, bat in einem Schreiben, direkt die „Universitäts-Hotline“ anzurufen und über „Fälle bezüglich COVID-19 zu berichten“. Die Universität von Nord-Georgia hat nach Angaben der Nachrichtenagentur „Reuters“ bereits ein Online-Formular eingerichtet, bei dem man angebliche COVID-Infektionen bei anderen Personen melden kann.

Auch in Missouri wird massiv gegen angebliche Corona-Fälle vorgegangen. Auf der Webseite der Universität gibt man bekannt, dass sogenannte „Contact Tracers“, also Personen, die alle möglichen Kontakte von COVID-Infizierten ermitteln, eingestellt hat. Dabei handelt es sich nicht um behördliche Autoritäten, sondern um Universitätspersonal.


Bildquelle: Reuters Screenshot

Bildquelle: Reuters Screenshot

Die Universität von Miami hat ebenfalls einen „Student Health Ambassador“, also einen „Gesundheitsbotschafter“ eingestellt, der über den Campus läuft und die örtliche Polizei mit Informationen über Verstöße beliefert. Viele Freunde wird Austin Perths sicherlich nicht haben…

Während in Deutschland noch die „Cancel-Culture“ um sich greift, sind die USA schon weiter: Dort dominiert mehr und mehr eine „Reporting Culture“, die durch Finanzierung und Erschaffung neuer Stellen weiter angetrieben wird. Selbst in den USA bezeichnen konservative Kritiker die „Whistleblower“ als „Stasi“. Ein weiterer Exportschlager aus Deutschland…

Redaktion

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