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Durchgeblättert: Markus Krall und die Bürgerliche Revolution

6. März 2021

Von Martin Grambauer

Dier Artikel erschien zuerst auf der Netzseite der Aktion-Nordost.

Markus Krall gehört zu den wohl exponiertesten Persönlichkeiten des Widerstandsmilieus. Seine Vorträge, beispielsweise bei Tichys Einblick, Compact, der Jungen Freiheit oder der AfD, erreichen regelmäßig hohe sechsstellige Aufrufzahlen.

Im Fokus stehen dabei meist wirtschaftliche Themen, aber auch solche zur aktuellen politischen Lage und zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen. Seine Expertise hat sich das libertäre Flaggschiff im deutschsprachigen Raum in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Bankberater für alle großen deutschen Banken und in seiner Tätigkeit als CEO des Degussa-Goldhandels erworben.

Aus den Bestsellerlisten sind seine Bücher nicht mehr wegzudenken – „Der Draghi-Crash“ oder „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ dominiert mit hohen Auflagenzahlen die Buchläden. Hier knüpft die „bürgerliche Revolution“ an.

Den Leser erwartet eine prägnante und treffende Lageanalyse bezüglich des gesellschaftlichen Zerfalls der BRD sowie der wirtschaftlichen Erosion des Euroraums. Der Autor beschränkt sich nicht auf wirtschaftliche Aspekte, einen großen Raum nehmen seine Analysen bezüglich des sittlichen und kulturellen Verfalls in unserem Land ein.

Diesbezüglich dürfte die Lektüre für den patriotisch gesinnten Leser einige erfreuliche Überraschungen bereit halten, die sich nicht mit jeder Erwartungshaltung an einen überzeugten Liberalen decken wird.

Der gläubige Katholik betrachtet jedoch in streng wertekonservativer Manier Werte wie Religion, Familie und Sittlichkeit als Grundpfeiler unseres Zusammenlebens, die es zu verteidigen gelte.

Jedoch ist Krall kein Theoretiker und Philosoph – seine Überlegungen zeugen von Pragmatismus und einem klaren Blick für die Gegebenheiten. Denn neben seinem ganzheitlichen Reflexionsansatz sind seine Anregungen bezüglich des zivilen Widerstandes gegen den Totalitarismus und seine konkreten Reformvorschläge von großem Interesse.

Gerade letzteres bietet eine Fülle von Denkanstößen, die auf seinen plausiblen wie ganzheitlichen Analysen fußen. Als erklärter Gegner wird der Sozialismus in all seinen Facetten ausgemacht, der den gesellschaftlichen wie moralischen Gegenentwurf zum Leben in Freiheit, Selbstbestimmtheit und Wohlstand darstellt.

An die niederste menschliche Instinkte appellierend, schaffe er eine Welt der Verelendung, des Werteverfalls, der Isolation und eines Miteinanders, das auf Misstrauen, Unfreiheit und Gewalt basiert.

Wir hoffen, dass die Lektüre von „Die bürgerliche Revolution“ dazu beiträgt, die oft künstlichen Gräben zwischen Liberalen und Rechten, zwischen Freiheitlichen und Patrioten, Libertären und Konservativen zu überbrücken, um geeint ein Gegengewicht gegen den nahenden globalen Totalitarismus bilden zu können.

Das Werk birgt das Potential, Anstöße für echte Veränderung auf dem Weg zum Leben in einem freien und prosperierenden Deutschland zu liefern.

Das KRAUTZONE-Gespräch mit Markus Krall gibt es hier.

Gastautor

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