Deutsche glauben an Verschwörungstheorien

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40 Prozent der Deutschen glauben, dass Verschwörungstheorien einen wahren Kern beeinhalten, auch wenn nicht alles zutrifft. Das ergab eine YouGov-Umfrage vom September 2020.

Auch andere Umfragen bestätigen das vergleichsweise hohe Ergebnis. 30 Prozent glauben, dass es sehr oder recht wahrscheinlich sei, dass die Welt von geheimen Mächten regiert wird, wie eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung ermittelte.

Eine Schweizer Studie kam zu dem Ergebnis, dass bis zu 30 Prozent der Befragten der Meinung seien, dass hinter der Corona-Pandemie geplante Strategien der einheimischen oder der chinesischen Regierung stehen.

Gerade medial wird dieser Teil der Bevölkerung nicht ausreichend repräsentiert und als “Verschwörungstheoretiker” verunglimpft. Die Hauptstromedien mit ihrem gigantischen Marktanteil stellen Kritiker der aktuellen Politik , vom Epidemiologen, der nicht an den Nutzen der Impfung glaubt, gleichermaßen wie Hildmann-Reichstagsstürmer als aluhuttragende Vollidioten dar.

Politisch wurde der Begriff des Verschwörungstheoretikers so weit ausgeweitet, dass mittlerweile logisch nachvollziehbare Aussagen über einen tiefen Staat (deep state) der Donald Trump bekämpft, mit abstrusen Ideen wie flachen Erden und Echsenmenschen gleichgesetzt werden.

Auch im öffentlichen Diskurs trauen sich gerade die “Skeptiker” oder “Verschwörungstheoretiker” selten zu Wort, was wiederum dazu führt, dass die politisch gewollte Meinung verstärkt und die Spaltung, die durch Deutschland läuft, weiter vertieft wird.

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