Der weiter schwelende Skandal um die Jugendorganisation „Falken“ könnte der Wendepunkt im Konflikt um die Frühsexualisierung werden. Während der progressiven Dominanzphase der 2010er konnten sie sich ihrer Sache so sicher sein, dass sie aus ihrer Zielsetzung – dem Verstören und Pervertieren von Kindern in Bildungseinrichtungen – gar kein Geheimnis mehr gemacht haben.
Nachdem ihre Aktivisten in Schleife dabei fotografiert wurden, wie sie Siebtklässler mit Schwulenporno-Heften belästigten, fällt ihnen das jetzt auf die Füße. Denn was vor zehn Jahren noch durch- und untergegangen wäre, könnte heute zum Anfang vom Ende ihres staatlich subventionierten Kindesmissbrauchs werden. Die Rechte muss dieses Fass jetzt bis zum Boden ausschöpfen. Und der liegt bei den Falken tief.
Das Programm der Falken ist auch abseits ihrer „Sexualerziehung“ darauf ausgelegt, maximalen Schaden in der Kinderpsyche zu hinterlassen. Auf ihren Sommercamps für Achtjährige gibt es „Safespaces für BIPOC (Nichtweiße) und FLINTA“ (Frauen und Geisteskranke).
Warum diese Rückzugsmöglichkeiten für alle, die nicht deiner Ethnie angehören, nötig sind, erfährt man schon mit sechs Jahren auf ihrem Pfingstcamp: In „kritischen Workshops rund um das Jahresthema Kolonialismus“ wird die besondere Bösartigkeit indigener Europäer beleuchtet, die sich in Form von Alltagsrassismus und Mikroaggressionen bis heute fortsetze.
Der dem zugrundeliegenden Philosophie müssen ihre Mitarbeiter mindestens einmal jährlich in „Critical Whiteness-Fortbildungen“ lauschen – wenn sie weiß sind. Die Kurse sind „für weiße Mitarbeiter:Innen im Verband verpflichtend! Menschen die ein whitepassing-Privileg haben, sind in diesen Raum eingeladen und werden um Teilnahme gebeten.”
Zu Deutsch: Biologische Europäer nehmen teil oder werden sanktioniert. Äußerlich nicht klar als Migranten Identifizierbare sollten zwar teilnehmen, müssen aber keine direkten Konsequenzen fürchten, wenn nicht. Optisch lupenreine Nichtweiße haben den Tag frei. Das ist nach jeder Lesart illegal. Das Einzige, was sie davor schützt, in die Insolvenz verklagt zu werden, sind die Vorselektierung ihrer Mitarbeiter nach bereits vorhandenem rassischen Selbsthass sowie die Angst potenzieller Abweichler vor dem politmedialen Lynchmob.
Die Falken veranstalten übrigens nicht nur Camps, sie betreiben sogar eigene Kitas, sieben Stück davon alleine in Bielefeld. Und mit dem, was dort geschieht, sind sie nicht gerade schüchtern: Von „Rollenspielen mit sexuellem Inhalt“ ist in ihrem Konzept als „wichtiges Übungsfeld“ für Kinder die Rede, denen sie dort eine „alternative Umgebung“ für Selbstbefriedigung bieten wollen.
Eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Familienministeriums erklärte diese „Angebote“ auf Anfrage so: „Präventiv sensibilisiert es die Kinder für unangemessene Berührungen und vermittelt Strategien zum Schutz vor distanzlosem Verhalten.“ Der Missbrauch der Kinder wird zum Schutz vor Missbrauch. Alles daran ist in zu plump verklausulierter Weise pervers.
In ihrem 2017 erschienenen Sexualpädagogik-Konzept empfehlen die Falken ein Spiel namens „Grabbelsack oder Beutelspaß“ für Kinder ab acht Jahren. Als „sehr lustige Einstiegsmethode“ in „sehr spezifische Themen wie Sexualpraktiken“ lässt man eine Tüte mit „Sexspielzeug, Lecktüchern, Liebeskugeln, Kondomen, Holzpenis, Gleitgel und Vibrator“ unter den Kindern kreisen, die jeweils einen dieser Gegenstände herausziehen und sich damit beschäftigen sollen.
Sechsjährige lässt man „Sex-Salat“ spielen: eine Abwandlung des Stuhlkreis-Spiels „Obstsalat“, für das je zwei Kinder Namen wie „Penis“, „Vagina“, „Lesbe“ oder „Trans-Frau“ zugeteilt bekommen. Werden sie damit aufgerufen, müssen sie Plätze tauschen. Beim „Schwul-Lesbischen Bingo“ sollen ebenfalls Sechsjährige „Sachen, die Lesben und Schwulen Spaß machen“ auf ein Bingo-Feld eintragen.
Die Falken sind der lebende Beweis dafür, dass die Agenda, die in Künasts Antwort „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist“ auf die Frage, ob die Grünen sexuelle Handlungen an Kindern legalisieren wollten, zum Tragen kam, nie ad acta, sondern nur auf Eis gelegt wurde. Schon 1969 organisierten sie ein Camp für Kinder ab acht Jahren, in dem diesen ein „harter Porno“ vorgespielt wurde, um diesen „in einer sehr guten Diskussion“ als „bürgerlichen Voyeurismus zu entlarven“.
Die Enthemmung, um die es dabei tatsächlich gegangen sein dürfte, trug, gerade im Zusammenspiel mit gemischten Zelten und Duschen sowie omnipräsentem Alkohol und Haschisch, schnell Früchte: „An jeder Ecke wird geraucht, geliebt, gesoffen“, so ein 13-Jähriger in einem Brief an die Eltern.
Der LGBTQ-Winkel dient nun zugleich als Selbstzweck, der Kinder etwa via Transsexualität noch nachhaltiger schädigt und politisch an den linken Rand bindet, wie auch als ultimativer Schutzschirm, unter dem die Sexualisierung immer jüngerer Kinder vorangetrieben werden kann. Jedenfalls war dem so, als die Übermacht ähnlich geisteskranker Kräfte in Medien und Institutionen noch auf fruchtbaren Boden in der breiteren Gesellschaft fiel. Mit dem Vibe-Shift der letzten fünf Jahre sind sie nun vornehmlich mit Rückzugsgefechten beschäftigt.
Die Falken stellen dabei das perfekte Einfallstor für einen Enthauptungsschlag dar: Sie klammern sich nach wie vor an die vergangene Dominanz ihrer Strömung; sie wiegelten etwa die Aufdeckung ihres Schwulenporno-Skandals als „Hetzkampagne, die einer demokratischen Zivilgesellschaft (…) an Schulen nachhaltigen Schaden zufügen soll“ ab.
Die AfD muss nun in genau diesen Spalt zwischen gesunkener gesellschaftlicher Dominanz der Woken und dem ungebremst herrischen Auftreten der Falken hineinschlagen. Die Falken sind jetzt zu packen, und sollte ihre millionenschwere Finanzierung aus Bundesmitteln fallen, wird das eine Kaskade aus Panik und Überreaktionen im Mainstream auslösen, die das Frühsexualisierungsprojekt an sich ins Wanken bringen könnte.

