Was hat Heiko Maas mit Baerbocks Plagiat zu tun?

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Die von meinem Kumpel Julius nur noch „die Koboldlady“ genannte grüne Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat angeblich ein Buch geschrieben. Offenbar innerhalb sehr kurzer Zeit und das auch noch während sie mitten im Wahlkampf für die Bundestagswahl steckt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Webseite web.de nach ist der Medienwissenschaftler Stefan Weber offenbar so ein Schelm. Denn der 1970 in Salzburg Geborene meint in Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ einige Plagiate entdeckt zu haben. Baerbock ist sich natürlich keiner Schuld bewusst, womit sie gut in die heutige politische Landschaft passt.

Von dem Macher von “Aufstehen statt wegducken“

Aber womöglich hat sie ja auch tatsächlich gar keine Plagitation begangen, weil sie das Buch vielleicht gar nicht selbst geschrieben hat. Immerhin gab sogar web.de folgendes zu: „Unterstützt bei der Arbeit hat sie der Autor Michael Ebmeyer, der auch schon an einem Buch von SPD-Außenminister Heiko Maas mitwirkte.“

Das lässt eigentlich schon tief blicken. Vielleicht hätte sich Baerbock einen besseren – na, nennen wir es mal „Co-Autor“ – suchen sollen. Weber jedenfalls fand mehrere Stellen, an denen für das Buch offenkundig abgeschrieben wurde. Auf seiner Webseite erklärte er dazu:

„Ein Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch ‘Jetzt. Wie wir unser Land erneuern’ werden überhaupt keine Quellen angegeben. Beides ist aber noch lange keine Legitimation für schwerwiegende Textplagiate.

Textplagiate sind ethisch nicht korrekt und wurden auch bereits in Sachbüchern zurecht bemängelt. Nun kommt zum Lebenslauf-Frisier-Fall Baerbock auch noch der Plagiatsfall Baerbock hinzu. Und wenn man es genau nimmt, handelt es sich auch um mehrere Urheberrechtsverletzungen.“

Im Anschluss listete er die Plagiate auf, die sich jeder Leser auf seiner Seite anschauen kann. Die größte Überraschung und gleichzeitig der wohl eindeutigste Hinweis dafür, dass dieses Werk offenkundig nicht aus der Feder einer Grünen (zumindest nicht allein aus der Ihren) stammen kann, ist jedoch ganz eindeutig der Titel. Grünlinke Politiker würden nie über „unser Land“ schreiben.

1 Comment

  1. Die Zielgruppe, also vor allem junge, grün angehauchte Jung- bzw. Erstwähler, sind für Bücher – diese klobigen Dinger mit so vielen bedruckten weißen (sic!) Papierseiten – doch gar nicht mehr empfänglich.
    Diese Zielgruppe ist höchstens empfänglich für kurze smartphone Push-Nachrichten, Insta-Stories, tiktok Shortcuts und youtube Influencer.
    Das Baerbock hat es bei DSDNKD (Deutschland sucht den neuen Kanzler Darsteller) zwar in die Finalrunde geschafft, doch beim Voting der Viewer, beweist das Baerbock keine Nähe zur Generation XY Ungelöst.
    Diese Schwäche wird das Baerbock die Regentschaft kosten.

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