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Warum ich so ein Arschloch bin!

2. Mai 2019
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Die Welt aus Sicht eines AfD-Wรคhlers. An dieser Stelle verรถffentlichen wir den ausfรผhrlichen Leserbrief eines Abonnenten.

Was ich am Sonntag Abend gemacht habe? Ich habe mir ein Glรคschen teuren Wein (was man halt als Student so als teuer bezeichnet) aufgemacht und in aller Ruhe die entsetzten Gesichter in den unzรคhligen Wahlsendungen genossen. Am besten hat mir dabei die Frau Englmeier von der SPD gefallen. รœberwรคltigt von der eigenen Gefรผhlsmasturbation, schwadroniert die Sozialdemokratin von einem AfD-Fackelmarsch zum Reichstag. Trรคnen kullern รผber ihre Augen, wรคhrend sich die Stimme fast รผberschlรคgt und ihre Parteikollegen Trost spenden mรผssen. Wie weit ist es eigentlich noch bis zum 4. Reich? Wer die eigene Unbedarftheit auf so lรคcherliche Weise รถffentlich zur Schau stellt, wรคre vielleicht doch lieber nicht Politiker gewordenโ€ฆ

Hรคtte ich mir jedes Mal, wenn ich an diesem Abend โ€žRassistโ€œ oder โ€žHetzerโ€œ gehรถrt habe, ein Glรคschen Kurzen gegรถnnt, ich lรคge wahrscheinlich noch immer mit Restalkohol in der Notaufnahme der nรคchsten Entzugsklinik. Hass vereint scheinbar. Aber ist Hass nicht ein denkbar schlechter Ratgeber? Nein! Nicht, wenn es gegen die โ€žNazis im Bundestagโ€œ geht. Dann ist Hass natรผrlich berechtigt! รœber Inhalte brauchen wir uns gar nicht mit denen unterhalten, denn Faschismus ist keine Meinung!

Moment mal, liegt hier nicht vielleicht einer der Grรผnde fรผr das starke Ergebnis der AfD? Sobald es um die AfD geht, scheint bei den meisten Gesprรคchspartnern das rationale Denkvermรถgen auszusetzen. Ich selbst habe mich schon oft fรผr meine Stimme an die โ€žBlauenโ€œ (bekomme ich jetzt eigentlich Copyschutzprobleme mit einer gewissen Politikerin aus Sachsen?) rechtfertigen mรผssen. Dazu muss ich sagen, dass ich zwar kein Mitglied der Partei bin, aber das Programm und die generelle Ausrichtung schon seit einigen Jahren unterstรผtze. Die Diskussionen laufen zumeist entweder so ab, dass mein Gegenรผber die Diskussion komplett verweidelt (hihihi) und emotional wird, oder mich sofort auf die Flรผchtlingskrise anspricht und dann emotional wird. โ€žAber man muss den Menschen doch helfenโ€ฆโ€œ รœber andere Inhalte wird kaum gesprochen, was ich angesichts der Eklatanz des Problems teilweise auch nachvollziehen kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass auch viele AfD-Wรคhler die Positionen der Partei kaum kennen. Hauptsache die Flรผchtlings-/Migrantenproblematik wird irgendwie entschรคrft.

Das ganze Dilemma wird bei einem Blick auf die eigene Facebook-Leiste noch deutlicher. Man bekommt das Gefรผhl, Deutschland stรผnde kurz vor der Machtรผbernahme. Da droht ein Freund, wenn auch halb im Scherz, allen AfD-Wรคhlern mit Schlรคgen, eine Bekannte postet Beitrรคge รผber den rassistischen Osten (lustigerweise haben Vice und Bento den exakt gleichen Artikel einer angeblichen diskriminierten Bloggerin geteilt. Wann verschmelzt der Spiegel sein Sexblรคttchen endlich mit dem amerikanischen Hipster Magazin?) und ein Dritter ruft zu Besinnung und Dialog auf. Vorsichtshalber beginnt er seinen Post mit โ€žWir kรถnnen uns sicher alle darauf einigen, dass die AfD ein faschistischer Haufen ist.โ€œ Okay, das ist natรผrlich eine super Grundlage fรผr einen Dialog. Ich fange die meisten Diskussionen im Freundeskreis auch stets an mit: โ€žWir kรถnnen uns sicher einigen, dass du ein beschissenes Arschloch bist.โ€œ AnschlieรŸend wird dann frรถhlich diskutiert.

Die Medien tragen ebenfalls ihr Nรถtigstes zur Verweidelung (Ich kanns nicht lassen) einer inhaltlichen Debatte und zur Emotionalisierung jeglicher objektiven Auseinandersetzung bei. Bento und Vice sind in diesem Zusammenhang natรผrlich leuchtende Beispiele, aber es geht auch etwas subtiler.

In der Sรผddeutschen beschreibt der Soziologie-Professor Holger Lengfeld den typischen AfD-Wรคhler als โ€žkulturell Abgehรคngtenโ€œ.

Das Ganze liest sich durchaus interessant, vor allem da AfD-Wรคhler die ganze Zeit als eine Art eigene Spezies Mensch betrachtet werden.

Im ersten Teil plรคtschert der Text noch mit harmlosen Fragen vor sich hin, aber im zweiten Teil wird es spannend. Der Professor spricht davon, dass es sich bei den Wรคhlern der AfD nicht um wirtschaftlich abgehรคngte, sondern vor allem um kulturell abgehรคngte Menschen handelt. Diesen Ansatz finde ich zugegebenermaรŸen recht interessant, aber sobald es etwas konkreter wird, wird der gute Professor auf einmal unsachlich und wirft mit vermeintlichen Fakten um sich, fรผr die er keinerlei Belege hat.

Er spricht davon, dass AfD-Wรคhler das โ€žkosmopolitische Idealโ€œ ablehnen. Darunter versteht er โ€ž,dass Menschen in einer Welt ohne Grenzen leben, dass wir bei Bedรผrftigkeit helfen, egal wo, dass wir unterschiedliche Lebensentwรผrfe anerkennen.โ€œ AfD-Wรคhler erkennen also unterschiedliche Lebensentwรผrfe nicht an und haben keine Lust bei Bedรผrftigkeit zu helfen. Hmm, vielleicht mรถchten AfD-Wรคhler auch einfach selbst entscheiden wem sie helfen und wem nicht? Wenn jemand Asylbewerber nicht unterstรผtzen mรถchte, hat das nicht zwangslรคufig etwas mit seiner generellen Unterstรผtzungsbereitschaft zu tun. AuรŸerdem hat staatlich aufoktroyierte Hilfe wohl kaum etwas mit echter Solidaritรคt zu tun. Und wenn die AfD-Wรคhler unterschiedliche Lebenslรคufe nicht akzeptieren, warum stand dann bis vor wenigen Tagen noch eine geschiedene, kurzhaarige Frau an der Spitze der Partei und warum ist die Partei mit einer lesbischen Bankerin, mit adoptiertem Kind, in den Wahlkampf gezogen? Aber gut, das ist sicher alles nur Tarnung, bis zur revolutionรคr-konservativen Machtรผbernahme.

Im nรคchsten Absatz reitet der werte Herr Professor sogar noch ausfรผhrlicher auf dem erwรคhnten Punkt herum. โ€žFรผr die Anerkennung unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Lebensweisen ist in ihrem Weltbild kein Platz.โ€œ Klar, die Weidel ist in Wirklichkeit bestimmt ein heterosexueller Mann mit vier Kindern, der das โ€žEstablishmentโ€œ รผber die wahren Anschauungen der Partei hinwegtรคuschen will. Naja, zum Glรผck gibt es Professor โ€žSherlockโ€œ Lengfeld, dem die homofeindlichen Umtriebe der Partei trotzdem nicht entgangen sind. Es stellt sich nur die Frage, warum die ganzen erzkonservativen, antikosmopolitischen AfD-Wutbรผrger eine offensichtlich homosexuelle Person unterstรผtzen, obwohl fรผr die in ihrem Weltbild angeblich รผberhaupt kein Platz ist?

รœber Mich:

Nach diesem kleinen Diskurs durch die deutsche (Social) Media-Welt mรถchte ich erstmal auf meine Person zu sprechen kommen: Ich komme nicht aus Ostdeutschland, bin kein Russlanddeutscher und fรผhle mich auch nicht als Abgehรคngter โ€“ weder wirtschaftlich noch kulturell.

Ich habe erfolgreich studiert, erfreue mich eines hohen Einkommens und lebe in einer glรผcklichen Beziehung. Und ja, ich habe sogar auslรคndische Freunde! (Als AfD-Wรคhler darf man sich auch fรผr solche Banalitรคten nicht zu schade sein. In dubio contra AfD โ€“ im Zweifel gegen den AfD-Wรคhler. Der Rechtfertigungsgrund liegt immer auf Seiten des Wรคhlers) Ich habe sogar mehr als ein Jahr meines Lebens i
m Ausland verbracht und daher viele auslรคndische Freunde aus allen Teilen der Welt. รœbrigens sind es genau diese Freunde, die mich in den letzten Jahren hรคufig gefragt haben was in Deutschland eigentlich gerade los ist. Vor allem auรŸereuropรคischen Freunden ist die deutsche Flรผchtlingspolitik kaum vermittelbar. Einige finden die deutsche Offenheit natรผrlich faszinierend und spannend, aber die meisten sehen die deutsche Politik eher skeptisch. Vor allem die, die selbst schon lรคngere Zeit in Europa gelebt haben. Auch die โ€žSchande von Kรถlnโ€œ haben die meisten meiner auslรคndischen Freunde, scheinbar im Gegensatz zu vielen Deutschen, eben nicht schon wieder vergessen.

Warum nimmt ein Land, das selber schon jede Menge negativer Erfahrungen durch islamisch geprรคgte Zuwanderung gemacht hat, freiwillig, innerhalb kรผrzester Zeit deutlich รผber eine Millionen Menschen aus vorwiegend islamischen Lรคndern auf, bei denen nicht von einer Rรผckkehr in ihre Heimatlรคnder auszugehen ist?

JEDES europรคische Land, mit einer grรถรŸeren islamischen Zuwanderung, hat heute Probleme mit genau dieser Gruppe. Dabei ist es gar nicht so wichtig woher diese Probleme kommen. Entscheidend ist, dass sie existieren. Die tรผrkischstรคmmige Bevรถlkerung ist heute in nahezu jeder negativen Statistik รผberreprรคsentiert und in jeder positiven Statistik unterreprรคsentiert. Ob wir von Bildung, Kriminalitรคt, Erwerbsbeteiligung oder was auch immer sprechen; die tรผrkischstรคmmige Bevรถlkerung bildet in nahezu jeder Statistik die Negativauslese. Selbst bei Medienkonsum, Fettleibigkeit oder anderen Kriterien heben sich schon die kleinen Tรผrk*innen negativ hervor. Das hรถrt sich in deinen kultursensiblen ร„uglein schon wieder rassistisch an? Mir ist das ehrlich gesagt scheiรŸ egal!

Wenn die Auswertung des Integrationserfolgs unterschiedlicher Bevรถlkerungsgruppen bereits rassistisch ist, dann bin ich halt ein Rassist.

Und wenn du jetzt wieder mit der รผblichen Leier von der โ€žBildungsferneโ€œ tรผrkischer Migranten kommst, dann frage ich dich, warum zum Beispiel vietnamesischstรคmmige Migranten so viel erfolgreicher sind? Viele dieser Migranten konnten weder Lesen und Schreiben, als sie nach Deutschland kamen, aber ihre Kinder haben heute bessere Abiturquoten als deutsche Schรผler. Warum zum Teufel verfolgt das angebliche Einwanderungsland Deutschland bei der Einwanderung eine Negativauslese, und nicht wie JEDES andere Einwanderungsland eine Positivauslese?

Manche von euch werden jetzt wahrscheinlich empรถrt einwenden, dass es ja auch viele positive Beispiele tรผrkischer Migranten gibt und dass wir einfach noch mehr Integrationsbemรผhungen leisten mรผssen. Ich meine, bei mittlerweile circa drei Millionen tรผrkischstรคmmigen Menschen in Deutschland wรคre es doch ein (noch schlimmeres) Wunder, wenn nicht wenigstens ein paar Erfolgreiche dabei wรคren. Ein paar erfolgreiche Leuchttรผrme รคndern aber auch nichts daran, dass der durchschnittliche Integrationserfolg der tรผrkischstรคmmigen Bevรถlkerung als Desaster betrachtet werden muss. Und was die ganzen Integrationsbemรผhungen angeht โ€“ wohl kaum ein anderes Land steckt, wenn auch meist ohne messbaren Erfolg, รคhnliche Summen in Kurse, Helfer und andere MaรŸnahmen.

Die USA kennen solche MaรŸnahmen nicht, aber die dortigen Einwanderer sind im Schnitt deutlich besser integriert. โ€žWeniger Integration wagenโ€œ, wรคre also ein schรถnes Motto fรผr die Zukunft und das sehe ich am besten durch die AfD durchgesetzt.

Wie du an meinen Ausfรผhrungen vielleicht gemerkt hast, ich wรผrde meine politische Anschauung am ehesten als liberal beschreiben. Und genau aus diesem Grund wรคhle ich die AfD, weil sie von den etablierten Parteien auf jeden Fall das liberalste Programm besitzt. Wie jetzt? Der Typ stellt die Nazipartei AfD als liberale Partei dar? Erst das Tรผrken-Bashing und jetzt so ein Schwachsinn. Was hat der Kerl eigentlich geraucht?!?

Im Gegensatz zu den meisten AfD-Hassern habe ich mir das Programm der Partei tatsรคchlich durchgelesen.Natรผrlich kann ich nicht jeden Punkt des Programms so unterschreiben, aber ich denke kaum ein Wรคhler kann sich zu 100 Prozent mit der Programmatik der von ihm gewรคhlten Partei identifizieren. Wenn jeder eine Wunschpartei habe wollte, gรคbe es in Deutschland รผber 80 Millionen. Im Folgenden mรถchte ich mich mit einigen Punkten des Parteiprogramms kurz auseinandersetzen:

Das Parteiprogramm

Euro und Europa

Die AfD ist gegen eine Vergemeinschaftung der Haftung, was konkret bedeutet, dass einzelne Lรคnder nicht fรผr eine verfehlte Finanz- und Wirtschaftspolitik anderer Lรคnder geradestehen sollen. Wo Angela Merkel bewusst gegen geltendes Europรคisches Recht (Stichwort Bail-Out) verstoรŸen hat, fordert die AfD schlicht die Rรผckbesinnung auf geltendes Recht ein. Dass die Niedrigzinspolitik eben dieser Wirtschaftspolitik (Merkelnomics oder Draghinomics) fรผr viele aktuelle Probleme verantwortlich ist, wurde im Wahlkampf geflissentlich verschwiegen. Wieso explodieren denn die Wohnungspreise momentan? Die europรคische Gelddruckmaschine lรคuft auf Hochtouren und im niedrigen Zinsumfeld haben Investoren gar keine andere Mรถglichkeit mehr als in Wohnungen und Aktien zu investieren. Unter dieser Politik leidet im Endeffekt die Mittelschicht, die sich am Ende kein Wohneigentum mehr leisten kann und die steigenden Mieten kaum noch bedienen kann. Doch anstatt an der Wurzel des Problems anzusetzen, versuchen SPD und CDU durch Mitpreisbremse oder staatlichen Wohnungsbau entgegenzuwirken. Ein verzweifeltes MaรŸnรคhmchen folgt dem nรคchsten, aber die Ursachen der Probleme werden nicht einmal angesprochen. Stattdessen holt man lieber Millionen Menschen in das Land, um die Problematik noch zu verschรคrfen.

Innere Sicherheit

Das gleiche Spielchen treiben die Parteien bei der Inneren Sicherheit. Erst werden รผber Jahrzehnte hinweg massenhaft Auslรคnder in das Land geholt und anschlieรŸend wundert man sich รผber die Folgen, besonders im Bereich der Kriminalitรคt. Zur Bandenkriminalitรคt, vor allem geprรคgt durch Asylbewerber aus den 90er Jahren, kommen mittlerweile immer mehr Gewalt- und Sexualdelikte. Dass viele Auslรคnder und Migranten in diesen Bereichen ein Vielfaches an krimineller Energie gegenรผber der einheimischen Bevรถlkerung besitzen, ist seit Jahrzehnten bekannt.

Aber anstatt die Zahl der Migranten zu verringern oder zumindest eine bessere Auswahl zu treffen, versucht man an den Folgen herumzudoktorn, indem man mehr Polizisten einstellt, die Bevรถlkerung strenger รผberwacht oder die Sicherheitsvorkehrung fรผr viel Geld verschรคrft.

Das alles brรคuchte es nicht, wenn man einfach den Zustrom an Auslรคndern aus aller Herren Lรคndern, die in der Regel viel hรถhere Kriminalitรคtsquoten als Deutschland haben, eindรคmmen wรผrde. Stattdessen schafft es die CDU in NRW sogar, einen schon verloren geglaubten Wahlkampf mit dem Thema โ€žInnere Sicherheitโ€œ zu drehen (Stichwort Silvester in Kรถln). Und das alles, obwohl die CDU die Probleme mit der chaotischen Asylpolitik selbst verursacht hat. Das Ganze ist eigentlich
so absurd, dass man fast anfangen mag an der kollektiven Intelligenz der Nordrhein-Westfal*innen zu zweifeln.

Im รœbrigen sind es vor allem die fleiรŸigen, gut integrierten Auslรคnder, die unter der desastrรถsen Migrationspolitik der BRD zu leiden haben.

Wieso entstehen denn Misstrauen und Hass auf bestimmte Auslรคndergruppen in Deutschland? Deutschland und die Tรผrkei waren mal zwei brรผderlich befreundete Staaten und vielleicht wรคren sie es heute noch in รคhnlicher Weise. Die Massenansiedlung tรผrkischer Migranten hat allerdings zum Aufflammen beidseitiger Ressentiments gefรผhrt. Griechenland mit seiner mediterranen Lebensweise war einstmals ein Sehnsuchtsland fรผr viele Deutsche. Heute steht Angela Merkel fรผr viele Griechen sinnbildlich fรผr das arrogante, kรผhle, lebensferne Deutsche und die โ€žfaulen Griechenโ€œ sind fรผr viele Deutsche nur noch die Schmarotzer aus Sรผdeuropa. Die Zwangsvergemeinschaftung der Vรถlker durch Euro und Transferunion hat eben nicht zu einer Stรคrkung von Gemeinsamkeiten gefรผhrt, sondern genau das Gegenteil bewirkt. Genauso wie die Zwangsansiedlung fremder Vรถlker nicht zur Vรถlkerverstรคndigung beigetragen hat, sondern das genaue Gegenteil bewirkt hat. Meiner Meinung nach fรผhrt die Merkelsche Politik zu Hass und Fremdenfeindlichkeit – und zwar auf beiden Seiten! Man beachte zum Beispiel, dass es mittlerweile mehr tรผrkische Nationalisten in Deutschland gibt als deutsche Nationalisten.

Als entschiedener Gegner von Hass und Fremdenfeindlichkeit bleibt mir also gar nichts anderes รผbrig, als die AfD zu wรคhlen. 

 Multikulti โ€“ Bunt statt braun

Was ich auch besonders hรคufig auf den Pinnwรคnden meiner Freunde lese, sind Bekenntnisse zum bunten Deutschland und zu Vielfalt. Warum Buntheit schon einen Wert an sich darstellt und fรผr was diese โ€žBuntheitโ€œ eigentlich genau steht, ist mir dabei noch nie ganz klargeworden.

Die Waffen-SS war beispielsweise ziemlich bunt. Da gab es franzรถsische, kroatische, albanische, italienische und sogar estnische Divisionen. Wรคre das jetzt so ein leuchtendes Beispiel fรผr Buntheit?

Ok, ich gebe zu  das Beispiel ist ein wenig gehรคssig, aber ich mรถchte eigentlich nur verdeutlichen, dass Buntheit oder Multikulti keinen Wert an sich darstellen. Bunt kann genauso scheiรŸe sein wie braun. Und ich verstehe auch nicht, wieso braun die einzige Alternative zu bunt sein soll. Blau ist beispielsweise auch eine sehr schรถne Farbeโ€ฆ Zusammen mit bunt wird gerne auch der Begriff multikulturell gebraucht. โ€žDeutschland ist ein multikulturelles Landโ€œ, wird dann gerne verlautbart. Multi kommt von dem lateinischen multus, was so viel wie โ€žmehrfach, viel, vielfachโ€œ bedeutet. Wenn ich heute allerdings durch eine beliebige westdeutsche GroรŸstadt gehe, dann sehe ich meistens entweder deutschstรคmmige (oder sollte ich lieber kaukasischstรคmmig sagen, da man Deutsche ja nur am Pass erkennen kann, wie uns Frau Dr. Merkel am Sonntag belehrt hat) oder arabisch-, bzw. tรผrkischstรคmmige Menschen. Seit einigen Jahren auch vermehrt dunkelhรคutige. Von โ€žmultiโ€œ kann kaum die Rede sein!

Was dem deutschen Michel als kulturelle Vielfalt verkauft wird, ist in der Realitรคt meist arabisch-islamische Einfalt. Von den Menschen mit Migrationshintergrund haben gefรผhlt 80 Prozent einen islamisch-arabischen Hintergrund.

Da eben diese Bevรถlkerungsgruppe in manchen Stadtteilen bereits heute die Mehrheit stellt, frage ich mich, wie denn die stรคndig betonte Integration von Flรผchtlingen, Armutsmigranten und anderen Gruppen eigentlich vonstattengehen soll? Es gibt in nahezu jeder deutschen GroรŸstadt bereits heute Schulen ohne deutschstรคmmige Schรผler. Wer soll denn dort wen integrieren? Ich glaube รผbrigens, dass viele diese Problematiken mittlerweile realisiert haben, aber sich irgendwie damit arrangiert haben. โ€žWenn manche Stadtteile mittlerweile unbewohnbar sind, dann ziehe ich halt woanders hin.โ€œ โ€žWenn an der รถrtlichen Schule aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse kein normaler Unterricht mehr mรถglich ist, dann schicke ich meine Kinder halt auf eine Privatschule.โ€œ Genau so ein Verhalten wird in Zukunft zu einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft fรผhren. Die Altparteien werden diese Probleme durch IntegrationsmaรŸnahmen versuchen einzudรคmmen, aber auch hier wird die Ursache des Problems strรคflich vernachlรคssigt. Wenn die einheimische Bevรถlkerung in der Minderheit ist, kann eben gar keine Integration in diese mehr erfolgen. Wenn รผberhaupt, werden sich die islamischen Parallelgesellschaften dieser Integrationsaufgaben annehmen. Der โ€žIntegrationserfolgโ€œ der tรผrkischstรคmmigen Deutschen dรผrfte in diesem Zusammenhang einen Vorgeschmack liefern.

Asylpolitik

Deutschland wird in den Medien oft fรผr seine โ€žliberale Asylpolitikโ€œ gerรผhmt. Aber ist es wirklich liberal ein Volk zur Zwangsfinanzierung sogenannter โ€žSchutzbedรผrftigerโ€œ zu zwingen. Fรผr Auslรคnder mag diese Politik liberal sein, aber fรผr Deutsche ist sie das eben nicht. Wenn die deutsche Bevรถlkerung dazu gezwungen wird, die Ansiedlung vรถllig fremder Vรถlker zu finanzieren, was soll daran bitte liberal sein? Natรผrlich lรคsst sich argumentieren, dass Angela Merkel ja vom Volk gewรคhlt wurde, aber im Endeffekt muss ein ganzes Land die Entscheidung einer Frau mittragen, die gerade einmal von einem Drittel der Wahlberechtigten gewรคhlt wurde. Eine Volksabstimmung zu so einem wichtigen und einschneidenden Thema wรคre zumindest eine ALTERNATIVE zu Merkels fast diktatorischer, pseudomenschlicher Willkommenspolitik.

Noch lieber wรคre mir die komplette Abkehr von dieser unsรคglichen Asylpolitik. Meiner Meinung nach ist die derzeitige Asylpolitik nicht nur gegen die Interessen Deutschlands gerichtet, sie ergibt auch aus wirtschaftlichen oder sozialen Gesichtspunkten, รผberhaupt keinen Sinn. Die Versorgung eines Asylbewerbers kostet den deutschen Steuerzahler, moderaten Schรคtzungen zufolge, etwa 1000 Euro im Monat. Wenn man sich dann vor Augen fรผhrt, dass man mit dem gleichen Geld in den Herkunftsregionen meist duzende Menschen unterstรผtzen kรถnnte, begreift man schnell wie unsinnig das Aufnehmen groรŸer Zahlen an Asylanten eigentlich ist. Die gesellschaftlichen Folgekosten sind in dieser Rechnung noch nicht einmal berรผcksichtigt. Und was ist mit den tausenden Menschen, die jedes Jahr im Mittelmeer ertrinken?!Vor der australischen Kรผste ertrinken keine Menschen mehr, da das Land Asylbewerber konsequent zurรผckschickt und auf diese Weise falsche Anreize im Keim erstickt. Verschiedene Langzeitanalysen zeigen auรŸerdem, dass von islamischen Asylbewerbern auch nach Jahrzehnten nur ein kleiner Teil auf dem Arbeitsmarkt FuรŸ fassen kann, zudem handelt es sich bei den Jobs meist um Hilfstรคtigkeiten und schlecht bezahlte Tรคtigkeiten fรผr Menschen mit
geringen Qualifikationen. Wie stellen sich die Deutschen denn die Integration von Millionen kulturfremder (weitaus kulturfremder als die kemalistischen Tรผrken der 60er und 70er Jahre รผbrigens!) Einwanderer in der Realitรคt vor? Abseits von euphemistischen Utopien habe ich da von allen Parteien bisher wenig gehรถrt.

Und falls jetzt wieder jemand mit Ausbeutung, Kolonialgeschichte und Waffenexporten kommt. Ich habe bisher keine einzige Waffe verhรถkert und wenn deutsche Firmen diese Exporte nicht tรคtigen wรผrde, dann wรผrden es halt andere tun. Das mag zwar eher ein schwaches Argument sein, aber so sieht die Realitรคt nun mal aus. Ohne internationale Abkommen ist die Wirkung von deutschen Waffenexportbeschrรคnkungen gleich null. AuรŸerdem bringen sich die Waffen nicht gegenseitig um, sondern es handelt sich stets um Menschen, die andere Menschen bekriegen. Die Waffen an sich sind ganz friedlich. Und wenn es um Ausbeutung und Kolonialgeschichte geht: Warum sind Lรคnder wie Singapur oder Sรผdkorea heute auf dem gleichen Stand wie Europa, wรคhrend Afrika und der Nahe Osten weiterhin dahinsiechen? Ich denke, es liegt vor allem an der Kultur der Vรถlker und ihren spezifischen Eigenschaften. Genau aus diesem Grund wird es auch nicht mรถglich sein die โ€žFluchtursachen zu bekรคmpfenโ€œ, wie Frau Merkel immer munter predigt. Wirklich helfen kรถnnen sich diese Lรคnder nur selbst.

AbschlieรŸend noch eine kurze Frage:

Welche Partei mรถchte die Erbschaftssteuer abschaffen, die Mehrwertsteuer um sieben Prozentpunkte senken, die Steuer- und Abgabenquote auf maximal 40 Prozent des BIP reduzieren und das Steuersystem reformieren? Kleiner Tipp: Es ist nicht die FDP und nicht die CDU! Biste schlau, wรคhlste blau!

Mit freundlichen GrรผรŸen,

euer AfD-wรคhlendes Nazi-Schwein :*

PS. WeiรŸt du eigentlich welcher Feiertag am 03. Oktober ist? Der Tag der Deutschen Einheit? Nein, der Tag der offenen Moschee! Seit 1997.

ABOS

Bรผcher

SPIELE