Mehr als zwei Millionen Hektar Flรคche sollen durch das Agrarpaket der bรคuerlichen Nutzung entzogen werden – ohne jede Entschรคdigung. Die deutschen Bauern stemmen sich verzweifelt gegen diese Politik. Als Verkรถrperung traditioneller Werte und Lebenseinstellungen, kรถnnen sie jedoch kaum mit Unterstรผtzung der etablierten Parteien rechnen.
Sieht man sich im heutigen Deutschland um, stellt man als kritisch denkender Mensch sehr schnell fest, dass man regelrecht mit abscheulicher Propaganda beschossen wird. Das zeigte sich zum Beispiel am 22. Oktober 2019, als tausende Bauern in dreizehn Stรคdten mit ihren Traktoren gegen die weltfremde Agrarpolitik der Bundesregierung protestierten. Diese bedeutet nรคmlich fรผr die Landwirte einen weitgehend Verzicht von Dรผngemitteln. Der wird ihnen von oben auferlegt, wobei keiner in der Regierung mit ihnen den Dialog gesucht hat. Verhandlungspartner fรผr die GroKo sind nur die linken รkoverbรคnde, die Bauern lรคsst man im Regen stehen. Auch die Doppelmoral der selbsternannten linken Naturschรผtzer fรคllt ins Auge: Wenn es ums Vรถgel- oder Bienensterben geht, sollen immer ausschlieรlich die bรถsen Bauern schuld sein; nie aber die Windrรคder, die mit ihren scharfen Flรผgeln alle fliegenden Tiere bedrohen. Dazu erklรคrte Bauernprรคsident Joachim Rukwied: โEs ist einfach zu viel, was die Politik den Bauernfamilien zumutet.โ
Mehr als zwei Millionen Hektar Flรคche sollen durch das Agrarpaket der bรคuerlichen Nutzung entzogen werden und das ohne jede Entschรคdigung, ohne jedes Gesprรคch vorher. Der Prรคsident des Westfรคlisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Rรถring, verlangte bei der grรถรten Kundgebung am 22. Oktober in Bonn machbare Lรถsungen fรผr die Tierhaltung. Die Tierhaltung in Norddeutschland zu halbieren, wie vom Umweltministerium kรผrzlich vorgeschlagen, sei eine Kampfansage an die Landwirtschaft. Rรถring unterstrich, โwir Landwirte sind zum Umbau der Stรคlle bereit, dafรผr brauchen wir aber die nรถtigen Genehmigungen und finanzielle Unterstรผtzung.โ
Ich weiร, manch ein Leser wird sich fragen, was das alles mit der sonst gewohnten Berichterstattung unseres Magazins zu tun hat, aber darauf komme ich noch zu sprechen. Denn der Irrsinn geht noch weiter. Dafรผr dass die Bauern protestierten, wurden sie nรคmlich von der taz (also dem Lieblingsblatt der Grรผnlinken) beschimpft. Bereits vor den Protesten schrieb die Zeitung: โDeutschland steht vor den wohl grรถรten Bauernprotesten seit Jahrzehnten. Die dort vertretenen Forderungen sind so weit rechts, dass sie von der AfD als einziger Bundestagspartei unterstรผtzt werden.โ
Eine bedenkliche Denkweise. Zumal die Linken eine klare Linie ziehen: Rechts gleich AfD gleich Nazi. Ist man jetzt aber schon ein Nazi, wenn man als Bauer um seine Existenz kรคmpft? Ist es rechts, wenn man bezahlbare Nahrungsmittelproduktion sichern will? Ist es rechts, wenn man sagt, dass nicht nur die Bienen sondern auch die Bauern รผberleben sollen?
Nun ja. Offenbar schon, wenn man, wie die Linken glaubt, Strom komme aus der Steckdose und Essen aus den Supermรคrkten. Die Bauern lassen sich jedoch von diesem Unfug nicht unterkriegen. Am Donnerstag, dem 14. November haben Landwirte aus ganz Deutschland in Hamburg auf der Konferenz der Umweltminister Flagge gezeigt und ihre Forderungen vorgetragen. Und am Tag zuvor hatten bayerische Bauern in Bad Fรผssing und in Passau demonstriert und dem bayerischen Ministerprรคsidenten Markus Sรถder eine Resolution รผbergeben. Aufgeben tun die Bauern also nicht und das ist auch gut so. Mutig sind sie auch, denn sie lassen sogar den Unsinn, welchen einige Medien รผber sie berichten, nicht unwidersprochen. So gibt es eine Petition, welche die Absetzung einer BR-Redakteurin fordert, weil diese es offenbar so hingestellt hat, als wรคre die Landwirtschaft nicht nachhaltig. Die Petition findet sich unter folgendem Link: https://www.change.org/p/br-medienrat-absetzung-von-christine-schneider-im-br-als-mitglied-der-landwirtschaftsredaktion
Woher aber kommt dieses regelrecht feindliche Verhalten von Politik und Medien gegen die Bauern? Ganz einfach: Die Bauern sind traditionell eher dem konservativen Spektrum zuzurechnen. Das liegt schon in ihrer Natur. Sie arbeiten hart, nachhaltig und schaffen tatsรคchliche Werte wie Kartoffeln, Weizen, Spargel und Unzรคhliges mehr. Sie sind, anders als die grรผnlinken Redner im Bundestag und in den Redaktionsstuben tatsรคchlich mit der Natur verbunden und natรผrlich ebenso mit ihrer Heimat. Kurzum: Sie leben ein Leben, welches man als konservativ bezeichnen kann und das im krassen Gegenteil zu den Lebensentwรผrfen der meisten Linken steht, die in Groรstรคdten herumlungern und dort im Grunde nichts leisten, auรer Unsinn zu reden oder zu schreiben und die Produkte der hart arbeitenden Bauern zu essen, nur um anschlieรend an diesen herumzunรถrgeln.
Und รผberhaupt sind die Linken ohnehin gegen jede Form von Kultur und Tradition, weil sie darin andauernd irgendwelche Keimzellen des Faschismus wittern. Das ist im Grunde kurz zusammengefasst der Grund, warum die linken Parteien (zu denen inzwischen leider auch die CDU/CSU zรคhlt) und ihre Medien gegen die Bauern hetzten. Dieselben Medien machen sich auch daran, gegen die Menschen zu hetzen, welche Nachfahren des Mannes sind, der einst die Kartoffeln in Preuรen einfรผhrte. Die Rede ist von Friedrich dem Groรen. Dessen Nachfahren aus dem Haus Hohenzollern mรผssen zur Zeit massive mediale Hetze ertragen, weil sie das zurรผckhaben mรถchten, was man ihnen durch Enteignungen in der DDR weggenommen hat. Der linke Medienclown Jan Bรถhmermann unterstรผtzt den medialen Krieg gegen die Hohenzollern. Und hier offenbaren sich nun erschreckende Gemeinsamkeiten.
Denn auch in der DDR waren die Hohenzollern andauernd die angeblich Bรถsen, wohingegen in der wiedervereinigten, nicht linken BRD das Haus Hohenzollern selbstverstรคndlich dazugehรถrte und der Prinz von Preuรen wie selbstverstรคndlich mit Helmut Kohl an der Beisetzung Friedrichs des Groรen teilnahm. Und auch in der DDR waren die Bauern massiven Repressalien von Seiten des Staates ausgesetzt, wurden enteignet oder gleich in den Stasi-Knast gesteckt. In der heutigen BRD ist es nun anscheinend wieder soweit. Bauern werden bedrรคngt und die Hohenzollern ebenfalls. Die Geschichte wiederholt sich und das ist besorgniserregend. Man versucht uns Schritt fรผr Schritt denselben linkssozialistischen Mist von einst erneut aufzuzwingen; die Zeichen dafรผr werden immer deutlicher. Daher sollten wir uns mit allen von diesen linken Spinnern Bedrรคngten solidarisch zeigen und klar zeigen, dass wir eine DDR2.0 nicht mittragen, sondern uns wie schon 1989 dagegen wehren werden. Dieses Land gehรถrt nicht den linken Gutmenschen in den Sende- und Redaktionsstuben oder den verlogenen Politikern die von Massenschlachtungen an Kรผhen fรผr ihren Klimawahn trรคumen, sondern es gehรถrt unserem Volk! Und einst wurde es von klugen Kรถpfen regiert, die Schaden von uns abwendeten, anstatt sich รผberall einzumischen und uns in die Scheiรe zu reiten. Es wird Zeit, dass wir wieder auf dieses Niveau zurรผckkommen.

