Ganz ehrlich, hรคtte man mich vor zwei Wochen gefragt was ich รผber Moria weiร, hรคtte ich mich mit dem Fragesteller รผber eine Figur aus dem โOne Pieceโ-Universum namens Gecko Moria unterhalten. Zuvor beschrรคnkte sich mein Wissen รผber diesen Ort nรคmlich auf Nullkommanull. Und jetzt plรถtzlich ist dieses Asylantenlager in aller Munde, nur weil die Migranten es hรถchstwahrscheinlich angezรผndet haben, da es ihnen dort nicht gefiel.
Gefallen tut es ihnen auch in Frankreich nicht; sonst wรผrden sie ja schlieรlich nicht in Boote steigen und รผber den รrmelkanal reisen. Aber bleiben wir bei Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Was ist dort geschehen? Zunรคchst einmal deutet alles auf organisierte Brandstiftung hin. In der Nacht auf Mittwoch wรผteten in Griechenlands grรถรtem Flรผchtlingslager mehrere Brรคnde, die das Lager weitgehend zerstรถrten. Nach Angaben der Feuerwehr waren mehrere Brรคnde innerhalb des Lagers wie auch in dessen Umgebung ausgebrochen. Auch ein auรerhalb des Hauptlagers liegender Olivenhain mit Zeltunterkรผnften fรผr Flรผchtlinge soll gebrannt haben. Videos in sozialen Netzwerken zeigen unter anderem Migranten, die โBye-bye, Moria!โ singen. Die griechische Nachrichtenagentur ANA meldete, die Brรคnde seien nach einer Revolte in dem Lager ausgebrochen. Einige angebliche Flรผchtlinge hรคtten dagegen protestiert, daร sie isoliert untergebracht werden sollten. Auรerdem versuchten Migranten, die Feuerwehr an den Lรถscharbeiten zu hindern. Nach Ausbruch des Feuers hรคtten Lagerbewohner die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen, berichteten mehrere Medien.
Wenig รผberraschend haben sich prompt zehn BRD-Bรผrgermeister der Mainstreamparteien aus Bielefeld, Dรผsseldorf, Freiburg, Gieรen, Gรถttingen, Hannover, Kรถln, Krefeld, Oldenburg und Potsdam bereit erklรคrt Asylanten aufzunehmen. Freilich nicht bei sich selbst daheim und auf Steuerzahlerkosten. Es zeigt sich: Man hรคtte diese Asylanten gar nicht erst nach Europa lassen dรผrfen; auch nicht auf europรคische Mittelmeerinseln. Wenn รผberhaupt hรคtte man ihnen vor Ort in ihren Herkunftslรคndern oder sicheren Nachbarstaaten helfen mรผssen. Ich fรผrchte, wir erleben gerade eine Neuauflage von der Asylflut 2015 und wieder schreien die Willkommenskulturfanatiker am lautesten. Immerhin die Junge Freiheit war schnell bei der Hand und hat eine Petition gegen die Aufnahme der Moria-Migranten organisiert.
Wie das alles fรผr uns Deutsche weitergehen soll, steht in den Sternen. Gewiss ist nur, dass andere Staaten mit patriotischen Regierungen wie Polen und Ungarn mit Sicherheit keine potentiellen Brandstifter aufnehmen werden. Und womรถglich rettet uns ja auch die griechische Regierung. Immerhin heiรt es im linken Spiegel, dass die griechische Regierung eine mรถgliche Verteilung von Geflรผchteten in Europa torpedieren wรผrde. Demnach fรผrchtet Athen, dass sich ansonsten noch mehr Migranten aus der Tรผrkei auf den Weg nach Griechenland machen. Und auch Moria soll nach Plรคnen der Griechen wieder aufgebaut werden. Wir Deutschen mรผssen also einmal mehr darauf hoffen, dass andere Lรคnder und Regierungen uns beschรผtzen. Traurig aber leider wahr…

