Berlin. Der Bundesrechnungshof hat die Finanzierung der Bundestagsfraktionen unter die Lupe genommen. Neben der รถffentlichen Parteifinanzierung erhalten die im Bundestag vertretenen, nun ja, โVolksvertreterโ obendrauf noch einmal 120 Millionen Euro zur Finanzierung ihrer Parlamentsarbeit.
Problem: Anstatt tatsรคchliche โParlamentsarbeitโ (also vor allem Bรผrokratievermehrung) zu betreiben, verwendet man das Geld viel lieber fรผr Dauerwahlkampf im Netz. Das Problem wird seit gut 25 Jahren moniert, passiert ist bisher nichts.
Denn O Wunder, wer wรคre fรผr eine entsprechende Gesetzesรคnderung zustรคndig? Richtig, die im Bundestag vertretenen Parteien, sprich die Profiteure der Futtertrรถge selbst. Seit wann wรผrde denn auch ein Alkoholiker die Schnapsbrennerei schlieรen lassen?
Was wohl im โSuperwahljahrโ 2021 wohl erst wieder fรผr Gelder unter die Leute gebracht werden?
Mein Tipp: Wenn Sie sich ein bisschen was von ihrem Steuergeld zurรผckholen wollen, melden Sie ein Gewerbe an, das irgendwie nach PR-Agentur aussieht. Bei der Bezahlung aus รถffentlichen Mitteln werden ihre โKundenโ ja dann nicht allzu genau hinsehen.

