Mainz/Stuttgart. In Rheinland-Pfalz und Baden-Wรผrttemberg finden am Sonntag Landtagswahlen statt. Pรผnktlich wie bestellt ergehen sich die Spezialdemokraten deshalb gerade in รถffentlicher Selbstzerfleischung.
Seit Linksauรen Wolfgang Thierse in der FAZ eine vorsichtige Kritik an der aktuellen Abschaffungspolitik des Deutschen Volkes รผbte, kommen die Arbeiterverrรคter nicht mehr zur Ruhe.
Vรถllig zu Recht beschimpft der Abgeordnete Florian Post die Parteispitze um Esken und Kรผhnert als โBonsai-Jakobinerโ. Ferner wirft er seiner Partei vor, sich in eine โSekteโ verwandelt zu haben und โGagaspracheโ zu verwenden. Klare Worte, mit einem wahrscheinlich ebenso klaren Hintergrund.
Bei einer internen Vorwahl verpasste er den attraktiven Listenplatz 1 in Bayern und dรผrfte dem Bundestag die lรคngste Zeit angehรถrt haben. Ironie des Schicksals allerdings: Erst nachdem er bei einer weiteren, internen Vorwahl eine angehende Scholz Marionette vernichtet hatte.
Der Sohn der Parteiikone Willy Brandt gieรt zusรคtzliches รl ins Feuer. Das โParteiestablishmentโ beschรคftige sich โseit gut einer Woche mit den Spaltlinien einer Partei, die ohnehin an politischer Schwindsucht leidetโ. Ironischerweise dรผrfte die eklatante Schwรคche der AfD dem Streit erheblichen Aufschwung verleihen.
Linke hassen sich untereinander wie die Pest. Geeint werden sie allein durch ihren noch stรคrkeren Hass auf glรผckliche, da nicht linke Menschen. Da Herr Haldewang diesen einigenden Faktor im Vorfeld รผbereifrig aus dem Weg gerรคumt hat, brechen nun alle Dรคmme. Genieรen Sie die Show!

