Es gab eine Zeit da hatten wir einen wirklich guten Prรคsidenten. Das war im Jahre 1866, als Kaiser Wilhelm I. Prรคsident des Norddeutschen Bundes war. Es ist also schon etwas lรคnger her. Unser heutiger Prรคsident scheint sich weder fรผr seine Verantwortung vor Gott noch fรผr seine Pflichten gegenรผber dem deutschen Volk zu interessieren. Sein Name ist Frank-Walter Seinmeier und er ist aus der SPD.
Bildquelle: Autor: ะะดะผัะฝััััะฐััั ะัะตะทะธะดะตะฝัะฐ ะฃะบัะฐัะฝะธ, Wikicommons, CC-BY 4.0
Somit kann er den Wunsch vieler Deutscher, ein รผberparteiisches und politisch neutrales Staatsoberhaupt zu sein, schon mal gar nicht erfรผllen. Und er versucht es auch nicht. Stattdessen hetzt er gegen seine politischen Gegner, hackt auf seinen erfolgreichen Vorgรคngern von Otto dem Groรen bis Wilhelm II herum und lobt linksradikale Bands wie โFeine Sahne Fischfiletโ.
Viel heiรe Luft
Und nun will dieser Mann noch einmal Bundesprรคsident werden. Trotz seiner offensichtlichen Unfรคhigkeit macht er bereits Plรคne fรผr eine zweite Amtszeit. Konkret hat er angekรผndigt, im Falle seiner Wiederwahl sich massiv dem Kampf gegen den Klimawandel und dessen Konsequenzen fรผr den sozialen Zusammenhalt zu widmen.
Deutschland stehe vor einem โriesigen Transformationsprozessโ, sagte Steinmeier am Freitag dem Spiegel. โNeben den รถkologischen Fragen muฬssen wir uns der gesellschaftlichen Balance widmen.โ Dafรผr bringe er โNeugier, Begeisterung und auch Erfahrung mitโ.
Auch sieht er die Bekรคmpfung der Folgen der Corona-Pandemie als Schwerpunktthema fรผr eine mรถglich zweite Amtszeit. Wรคhrend der Krise sei eine โemotionale Leereโ entstanden. โIch will mithelfen, diese Leere zu uฬberwinden, Menschen wieder zusammenzubringen und Wunden zu heilen.โ
Steinmeier hatte vor einer Woche bekanntgegeben, fรผr eine weitere Amtszeit zu kandieren. โNatuฬrlich ist das ein Risikoโ, sagte er nun. โAber das gehรถrt zur Demokratie dazu. Mehr Offenheit schadet dem Amt des Bundesprรคsidenten nicht.โ Damit signalisierte er, auch im Fall einer Gegenkandidatur an seiner Bewerbung festzuhalten.
โGerade wir als Deutscheโฆโ
Bislang ist unklar, ob Union und Grรผne einen eigenen Kandidaten nominieren. Die beiden Parteien stehen derzeit in Umfragen auf Platz 1 und 2, was einen SPD-Prรคsidenten eigentlich sehr unwahrscheinlich aussehen lรคsst. Vom Ausgang der Bundestagswahl im Herbst kรถnnte auch die Wahl Steinmeiers abhรคngen.
Der nรคchste Bundesprรคsident wird im Februar 2022 von der Bundesversammlung gewรคhlt. Diese setzt sich aus den Bundestagsabgeordneten sowie ebenso vielen Wahlleuten zusammen, die von den Volksvertretungen der Lรคnder bestimmt werden. Ob es nun jedoch wieder Steinmeier oder jemand von der CDU oder den Grรผnen wird dรผrfte inhaltlich keinen Unterschied machen.
Und schaut man sich die bisherige Amtszeit des SPDlers an, so ist weder vom Wunden heilen noch vom Schutz der Umwelt sonderlich viel zu sehen. Steinmeier hรคtte zum Beispiel die Umweltverschmutzung in den zehn dreckigsten Flรผssen der Welt anprangern kรถnnen, doch damit macht man ja den Deutschen kein schlechtes Gewissen sondern mรผsste asiatische Mรคchte kritisieren, was wohl nicht im Sinne der politischen Korrektheit ist.
Von Steinmeier sind also keine รberraschungen zu erwarten, auรer er schafft es noch grรถรeren Mist zu bauen, was bei jemandem aus seinem Lager leider nicht auszuschlieรen ist.

