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Was hat Heiko Maas mit Baerbocks Plagiat zu tun?

5. Juli 2021
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Die von meinem Kumpel Julius nur noch โ€ždie Koboldladyโ€œ genannte grรผne Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat angeblich ein Buch geschrieben. Offenbar innerhalb sehr kurzer Zeit und das auch noch wรคhrend sie mitten im Wahlkampf fรผr die Bundestagswahl steckt. Ein Schelm, der Bรถses dabei denkt.

Der Webseite web.de nach ist der Medienwissenschaftler Stefan Weber offenbar so ein Schelm. Denn der 1970 in Salzburg Geborene meint in Baerbocks Buch โ€žJetzt. Wie wir unser Land erneuernโ€œ einige Plagiate entdeckt zu haben. Baerbock ist sich natรผrlich keiner Schuld bewusst, womit sie gut in die heutige politische Landschaft passt.

Von dem Macher von โ€œAufstehen statt wegduckenโ€œ

Aber womรถglich hat sie ja auch tatsรคchlich gar keine Plagitation begangen, weil sie das Buch vielleicht gar nicht selbst geschrieben hat. Immerhin gab sogar web.de folgendes zu: โ€žUnterstรผtzt bei der Arbeit hat sie der Autor Michael Ebmeyer, der auch schon an einem Buch von SPD-AuรŸenminister Heiko Maas mitwirkte.โ€œ

Das lรคsst eigentlich schon tief blicken. Vielleicht hรคtte sich Baerbock einen besseren – na, nennen wir es mal โ€žCo-Autorโ€œ – suchen sollen. Weber jedenfalls fand mehrere Stellen, an denen fรผr das Buch offenkundig abgeschrieben wurde. Auf seiner Webseite erklรคrte er dazu:

โ€žEin Sachbuch einer Politikerin im Ullstein-Verlag ist keine Dissertation. Und im Buch ‚Jetzt. Wie wir unser Land erneuern‘ werden รผberhaupt keine Quellen angegeben. Beides ist aber noch lange keine Legitimation fรผr schwerwiegende Textplagiate.

Textplagiate sind ethisch nicht korrekt und wurden auch bereits in Sachbรผchern zurecht bemรคngelt. Nun kommt zum Lebenslauf-Frisier-Fall Baerbock auch noch der Plagiatsfall Baerbock hinzu. Und wenn man es genau nimmt, handelt es sich auch um mehrere Urheberrechtsverletzungen.โ€œ

Im Anschluss listete er die Plagiate auf, die sich jeder Leser auf seiner Seite anschauen kann. Die grรถรŸte รœberraschung und gleichzeitig der wohl eindeutigste Hinweis dafรผr, dass dieses Werk offenkundig nicht aus der Feder einer Grรผnen (zumindest nicht allein aus der Ihren) stammen kann, ist jedoch ganz eindeutig der Titel. Grรผnlinke Politiker wรผrden nie รผber โ€žunser Landโ€œ schreiben.

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