In der letzten Sitzung des Deutschen Bundestages vor der Bundestagswahl sorgte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Parlament fรผr einen Eklat, der einmal mehr zeigt, mit was fรผr einem Politiker wir es hier zu tun haben. Wรคhrend seiner Rede รผber den Arbeitsmarkt und die Renten in Deutschland wollte Beatrix von Storch von der AfD eine Zwischenfrage stellen. Der Prรคsident des Bundestages, Wolfgang Schรคuble, fragte den roten Scholz, ob er die Frage gestatte.
Scholz blickt verdutzt in den Saal, winkt mit der rechten Hand ab. Schรคuble glaubte zuerst ein โjaโ vernommen haben, doch Scholz korrigierte ihn: โNein!โ. Und dann sagte Scholz, der diesen Vorgang offenbar auch noch besonders lustig fand: โAlso, es gibt Zwischeninterventionen, die, glaube ich, bringen unsere Debatte voran und andere, bei denen man es sicher vorhersagen kann, wird das wohl nicht so sein!โ
Unser Spezialdemokrat
Fรผr seine eklatante Aussage erntete Scholz auch noch zustimmendes Gelรคchter und Applaus von all den Klatschhasen, die gerne so tun, als ob wir in einer richtigen Demokratie leben wรผrden. Ein Video dieser Entgleisung ist auf Focus.de zu sehen.
So sieht das Demokratieverstรคndnis von dem Mann aus, der vielleicht bald Bundeskanzler ist und schon in Hamburg bei einem Gipfel versagte, woraufhin die Stadt in ein linksextremistisches Schlachtfeld verwandelt wurde. Und der Geimpfte offenbar als Versuchskaninchen betrachtet, wofรผr er im Bundestag zu Recht kritisiert wurde.
รberraschenderweise von Angela Merkel, wobei jedoch die Wortgefechte zwischen Politikern der CDU und der SPD wie Scheinkรคmpfe wirkten, zumal sie Oppositionsforderungen im Hinblick auf eine Untersuchung in Sachen Afghanistan dann plรถtzlich doch wieder gemeinsam niederschlugen.
รberhaupt arbeiten CDU, CSU, FDP, Grรผne, Linke und SPD auf vielen Ebenen zusammen, wodurch die Wortgefechte im Bundestag wie Schaukรคmpfe wirken. Klare Worte, die man auch durchaus glauben kann, kamen immerhin von der AfD. Wegen ihrer Plรคne zum Kohleausstieg erntete Annalena Baerbock von AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla scharfe Kritik. Er bezeichnete ihre Vorhaben klar und deutlich als โasoziale Politikโ, die kommenden Generationen noch schwer zu schaffen machen werde.
Es gibt auch weiterhin nur eine Oppositionspartei
Die Regierungszeit von Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte der Sachse โlรคhmende 16 Jahreโ, die Unsicherheit und Angst hinterlieรen. Ihre Politik habe die Bevรถlkerung gespalten. Dieser Kurs wรผrde sich auch unter einem Kanzler Laschet nicht รคndern, der nur auf ein โweiter soโ setze.
Merkel habe durch ihre Einwanderungspolitik nicht nur der Sicherheit Deutschlands, sondern auch dem Verhรคltnis zu den Nachbarlรคndern schweren Schaden zugefรผgt. Auรerdem sei es das Verdienst Merkels, die Jugend โimmer weiter von Deutschland entfernt zu habenโ, beklagte Chrupalla.
Seine Co-Spitzenkandidatin Alice Weidel nahm die Klimaziele der anderen Parteien ins Visier. Sie warnte vor der Anhebung der Spritkosten zur CO2-Bepreisung um 70 Cent pro Liter. Auf diese Weise wรผrden Pendler und Familien verarmen, die auf das Auto angewiesen seien. Im รbrigen sei Deutschland der einzige โHippiestaatโ, der die durchgeknallten Ideen zur Energiewende durchsetzen wolle.
Das ist leider nur allzu wahr, aber die derzeitigen Umfragen deuten bedauerlicherweise nicht darauf hin, dass sich nach der nรคchsten Bundestagswahl etwas daran รคndern wird. Freilich liegt das auch an der jahrzehntelangen politisch korrekten Umerziehung durch die 68er, die bei ihrem Marsch durch die Institutionen sehr erfolgreich waren; zu unser aller Schaden. Es ist die Aufgabe der patriotischen Medien da gegenzusteuern und Alternativen aufzuzeigen.

