Seit Beginn der Corona-โPandemieโ haben viele Menschen den Wahnsinn des Staates am eigenen Leib zu spรผren bekommen. Neben dem Thema experimentelle Injektionen ist auch das Thema berufliche Verรคnderungen ein groรer Aspekt der C-Story. Im Folgenden will ich รผber meine Corona-Kรผndigung berichten und so hoffentlich den ein oder anderen ermutigen, sich nicht alles vom System gefallen zu lassen.
Nach meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr habe ich in der Finanzbranche gearbeitet. Seit Oktober 2017 als Immobilienfinanzierer in einer sรผdniedersรคchsischen Kleinstadt. Das klingt beschaulich, aber glรผcklicherweise hatte ich immer wieder interessante Fรคlle, die รผber das Standardgeschรคft hinausgingen. Mir war nie langweilig und ich habe unterm Strich gern dort gearbeitet. Das lag auch ganz klar an meinen Kolleginnen und an meinem Chef.
Im Zuge der โPandemieโ รคnderte sich zwar einiges, aber fรผr mich persรถnlich brachte das kaum ernsthafte Nachteile. Ich habe im Unternehmen nicht ein einziges Mal eine Maske getragen und bekam damit unterm Strich auch keine Probleme. Auch mit mehreren Monaten Abstand fasziniert es mich immer noch, wie meine Kollegen und Kolleginnen brav die Maske aufsetzten, wenn sie zum Klo oder zum Kopierer gingen, aber ohne Maske mit mehreren Leuten zusammen Kaffee tranken. So waren die Vorschriften, so wurde es gemacht. Gehorsam an, Hirn aus, Schadstoffe tief einatmen. Der Wahnsinn war allgegenwรคrtig, aber ich hatte meine kleine Insel des Friedens und alles war gut. Bis dann im vierten Quartal 2021 das Thema experimentelle Injektion auf die Agenda des Unternehmens kam.
Mit meinem Chef hatte ich mich immer gut verstanden. Ein ruhiger und toleranter Mann Mitte 50, der bei allen ein gutes Standing hatte. Ich sagte ihm bei einem persรถnlichen Gesprรคch in meinem Bรผro, dass ich meine Gesundheitsdaten insgesamt als Privatsache betrachte und dem Unternehmen darรผber keine Auskunft geben werde und dass das auch fรผr meinen โImpfstatusโ gilt. Das akzeptierte er und alles war gut. Doch dann wurde mit der niedersรคchsischen Corona-Verordnung vom 23. November 2021 โ3Gโ am Arbeitsplatz eingefรผhrt.
Zu diesem Zeitpunkt hatten alle Mitarbeiter bereits zahlreiche Corona-Spucktests zur Verfรผgung gestellt bekommen und Erfahrung mit ihrer Anwendung gesammelt. Meine Position war und ist, dass ich stets bereit bin, Spucktests zu machen โ dieses Zugestรคndnis mache ich des lieben Friedens willen gerne. Wozu ich jedoch nicht bereit bin: Mir etwas in meinen Kรถrper reinstecken zu lassen โ weder eine Nadel noch ein Teststรคbchen. Auch das kommunizierte ich klar und eindeutig. Zunรคchst war das auch kein Problem, denn die niedersรคchsische Corona-Verordnung akzeptierte Spucktests genauso wie alle anderen.
Ein paar Tage lang war alles kein Problem: Ich machte meinen Spucktest, lieร mir das Ergebnis von Dr. Ansay bescheinigen und ging zur Arbeit. Ein paar Tage spรคter verfรผgte das Unternehmen jedoch, dass die Tests von Dr. Ansay und vergleichbaren telemedizinischen Anbietern nicht mehr akzeptiert werden. Also stieg ich auf das offizielle Prozedere gemรคร der niedersรคchsischen Corona-Verordnung um. Das bedeutete, dass ich immer am Vorabend eines Arbeitstages bei einem Betrieb bei mir in der Nรคhe zum Test antrat, denn mein Arbeitgeber war nicht bereit, selbst Tests durchzufรผhren.
Das Land Niedersachsen stellte extra fรผr solche Zwecke ein Formular zum Download bereit. Auf diesem Formular bescheinigte dann der Betrieb, der sich zum Test bereit erklรคrt hatte, das Ergebnis und wer den Test รผberwacht hatte. Mit Stempel und Unterschrift, wie sich das gehรถrt. Aufwendig und nervig, aber besser als die Alternativen. Das funktionierte dann auch wieder fรผr ein paar Tage.
Dann folgte die nรคchste Verschรคrfung seitens meines Arbeitgebers. Das gerade geschilderte Vorgehen gemรคร der niedersรคchsischen C-Verordnung wurde nicht mehr anerkannt. Fortan akzeptierte das Unternehmen nur noch kommerzielle Tests aus Testzentren. Also besuchte ich die Testzentren in meiner Umgebung und erkundigte mich, ob dort auch Spucktests mรถglich wรคren. Das war nicht der Fall. Ergo erklรคrte ich meinem Chef, dass ich die Forderungen des Unternehmens nun nicht mehr erfรผllen konnte โ schlieรlich hatte sich an meiner Position bezรผglich des Einfรผhrens von Stรคbchen in meinen Kรถrper nichts geรคndert.
Chef und Kolleginnen bearbeiteten mich dann immer wieder, dass ich doch nicht so sturr sein sollte โ zumal noch meine Befรถrderung zum Vertreter meines Chefs diffus im Raum stand. Ich erklรคrte daraufhin mehrfach, auch gegenรผber dem Chef meines Chefs und der Personalabteilung, dass ich meine Position nicht รคndern werde. Nachdem wir das dann ein paar Mal durchdiskutiert hatten und mir auch faktisch die Arbeit unmรถglich gemacht wurde, war klar, dass wir den Konflikt juristisch ausfechten mussten.
Mein Anwalt hatte mir aufgrund des offensichtlichen Verstoรes des Unternehmens gegen die geltende C-Verordnung von Anfang an signalisiert, dass es voraussichtlich zu einem fรผr mich guten Vergleich und einer betriebsbedingten Kรผndigung kommen werde. Nach einem monatelangen Hin-und-Her kam es dann auch genau so. Im Endergebnis habe ich volles Gehalt fรผr fรผnf Monate nachgezahlt bekommen und scheide nun betriebsbedingt aus dem Unternehmen aus.
Mit sich selbst im Reinen zu sein ist wesentlich mehr wert, als materiell abgesichert zu sein. Armut bedeutet vor allem, arm an Mut zu sein. Geld kommt und geht, du bleibst.
