Lange Zeit hat man gemutmaรt, was ein Bรผrgergeldempfรคnger den Steuerzahler insgesamt kostet. Im Dezember vergangenen Jahres verรถffentlichte das Arbeitsministerium unter Hubertus Heil (SPD) erstmals eine vorsichtige Schรคtzung: 100.000 Bรผrgergeldempfรคnger kosten den Staat monatlich (!) 65 Millionen Euro. Auf das Jahr gerechnet sind das allein 780 Millionen Euro, pro Jahr kostet ein Bรผrgergeldempfรคnger den Staat also 7.800 Euro. Das wirkt im Angesicht der hohen Bรผrgergeldsรคtze wenig, weshalb die Unionsfraktion eine eigene Rechnung vorlegte: Jens Spahn (CDU) geht von 108 Millionen Euro Kosten pro Monat aus โ pro Kopf also 1.080 Euro (jรคhrlich: 12.960 Euro).
Wie die CDU-Fraktion auf diese Zahl gekommen ist, wurde leider nicht verรถffentlicht. In Anbetracht der Regelsรคtze von 502 Euro (2024: 563 Euro) und der Kostenรผbernahme von Warmmiete, der Krankenkasse sowie diverser kleinerer Ergรคnzungsleistungen wie Kita-Gebรผhren oder Nachhilfeunterricht, wirken die 1.080 auch eher niedrig geschรคtzt. Vertraut man den Zahlen der Unionsfraktion, bedeutet das in Anbetracht von vier Millionen erwerbsfรคhigen (!) Bรผrgergeldbeziehern jรคhrliche Ausgaben von 50,9 Milliarden Euro. 2024 wird diese Summe aufgrund der erhรถhten Bรผrgergeld-Regelsรคtze sowie der steigenden Mieten nochmals deutlich steigen.
Im November letzten Jahres wurde eine interne Berechnung der Bundesagentur fรผr Arbeit รถffentlich: Demnach lag der Anteil der Zuwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund unter den erwerbsfรคhigen Arbeitslosen bei 62,5 Prozent. Von den 3.928.353 Bรผrgergeldempfรคngern hatten lediglich 1.473.249 keinen Migrationshintergrund. 2.455.104 waren Auslรคnder, eingebรผrgerte Migranten oder Nachfahren von Migranten. Etwa die Hรคlfte dieser knapp 2,5 Millionen Personen war selbst nach Deutschland eingewandert.

Mit den jรคhrlichen Kosten von 12.960 Euro pro Kopf verursachen alleine Migranten und deren Nachfahren direkte Kosten fรผr den Sozialstaat in Hรถhe von 32 Milliarden Euro. Zur Einordnung: Die Summe dieser Transferleistungen ist grรถรer als der kroatische Staatshaushalt. Mit Staatseinahmen von umgerechnet 29,6 Milliarden Euro (rund 32 Milliarden US-Dollar) liegt Kroation im Lรคndervergleich auf dem 66. von 204 Plรคtzen. Die direkten Transferleistungen an Migranten im Bรผrgergeld sind damit grรถรer als der Staatshaushalt von 138 Staaten.
Die indirekten Kosten fรผr Migranten liegen nochmals deutlich darรผber und sind abhรคngig von der Herkunftsregion der Migranten stark unterschiedlich. Wie teuer Migranten fรผr den westlichen Staat tatsรคchlich sind, wurde kรผrzlich von einer Gruppe von Wissenschaftlern um den niederlรคndischen Mathematiker Jan van de Beek errechnet.
