Von Ferdinand Asinarius
Die Taten von Magdeburg, Aschaffenburg und Mรผnchen zeigen es รผberdeutlich: Deutschland hat ein massives Problem mit Auslรคnderkriminalitรคt. Was die meisten schon intuitiv wussten, schlรคgt sich auch in den Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nieder. 2023 hatten rund 41 Prozent der 2.246.767 Tatverdรคchtigen in Deutschland keinen deutschen Pass. Gerade mit Blick auf die anstehenden Wahlen eine unangenehme Wahrheit fรผr linke Parteien und Medien. Was also tun? Leugnen? Ignorieren? Ablenken?
Beim „Katapult“-Magazin, so scheint es, hat man sich fรผr letztere Option entschieden. Am 11. Februar teilte man folgenden (inzwischen 141.000-mal gelikten) Beitrag auf Instagram:
Der Tenor: Eigentlich sind Auslรคnder gar nicht so kriminell, ihre รberreprรคsentation ist nur gefรผhlt. Schuld an diesem Gefรผhl sind vor allem schlagzeilen- und quotengeile Medien, die die Herkunft auslรคndischer Straftรคter vรถllig รผberproportional zu ihrer tatsรคchlichen Kriminalitรคt betonen. Doch stimmt das wirklich? Ein genauer Blick auf die Zahlen offenbart, mit welchen Tricks hier gearbeitet wurde.
Macht man sich einmal die Mรผhe und wirft einen Blick in die PKS 2023 (die sowohl vom „Katapult“-Magazin als auch von den Urhebern dieser sogenannten Analyse als Quelle verwendet wird), stellt man schnell fest, dass hier etwas nicht stimmen kann.
Von den 190.605 Tatverdรคchtigen im Bereich โGewaltkriminalitรคtโ sind 79.089 Auslรคnder. Das sind 41,5 Prozent, also deutlich mehr als angegeben. Wie kann das sein?
Ganz einfach. Statt sich der offiziellen Definition von โGewaltkriminalitรคtโ zu bedienen, die auch in der PKS Anwendung findet (und neben Mord, Totschlag, Vergewaltigung und sexueller Nรถtigung unter anderem Raub, schwere Kรถrperverletzung und Geiselnahme umfasst), definiert man groรzรผgig selbst und zรคhlt nun auch einfache Kรถrperverletzungen und Straftaten gegen die persรถnliche Freiheit (darunter fallen im Wesenlichen Nรถtigungen, z.B. im Straรenverkehr, und Bedrohungen) mit hinzu. Derart angereichert steigt die Zahl der Tatverdรคchtigen im Bereich Gewaltkriminalitรคt โ Abrakadabra โ auf ca. 750.000 an und liegt damit ungefรคhr im Bereich der 778.967 Tatverdรคchtigen der „Katapult“-Analyse.
Die verbleibende Differenz kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass noch weitere Straftatbestรคnde mit aufgenommen wurden, um den Komplex gegenรผber der Zahl aus auslรคndischen Tatverdรคchtigen aufzublasen. Welche Delikte zusรคtzlich aufgenommen wurden, lรคsst sich nicht ohne Weiteres feststellen, da bei „Katapult“ erstens nur sehr schwammig von โRohheitsdeliktenโ die Rede ist und zweitens auch in der Verรถffentlichung der Hochschule Macromedia, auf die „Katapult“ als Primรคrquelle verweist, keine Angaben dazu gemacht wurden.
Vernachlรคssigt man diese Differenz und zรคhlt die auslรคndischen Tatverdรคchtigen all der genannten Deliktgruppen zusammen, so erhรคlt man einen Wert von ca. 264.000, was zumindest nรคherungsweise den von Katapult angegebenen 33,3 Prozent entspricht. Hรผtchenspielertricks wie dieser helfen zwar die Zahlen im Sinne linker Ideologen nach unten zu korrigieren, haben mit der Realitรคt aber wenig zu tun.
Berรผcksichtigt man darรผber hinaus, dass sog. Doppelstaatler, bereits eingebรผrgerte Auslรคnder oder hier geborene โDeutscheโ des Kalibers eines Islam El-M. (der im vergangenen Jahr Schlagzeilen machte, weil er vor Gericht einen Arabischdolmetscher (!) benรถtigte, nachdem er eine 14-Jรคhrige gruppenvergewaltigt hatte), als Deutsche in die Statistik mit eingehen, ergibt sich ein vรถllig anderes Bild.
Und selbst wenn man die 33 Katapult-Prozent einmal gedankenweise als richtig unterstellt: Gemessen an ihrem Bevรถlkerungsanteil von rund 15 Prozent wรคren Auslรคnder unter Gewaltverbrechern auch dann noch massiv รผberreprรคsentiert! Nรคmlich um den Faktor 2,2. Das Problem lรคsst sich also nicht wegdiskutieren. Doch Katapult hat noch ein zweites Ass im รrmel โ die mediale Berichterstattung.
Ein kurzer Blick auf die schรถnen, groรen, bunten Balken genรผgt, und der Fall scheint vรถllig klar: Erst, wenn der Tatverdรคchtige ein Auslรคnder ist, findet eine Gewalttat Einzug in Zeitungen und Fernsehprogramme. Zumindest gilt das in 82 bzw. 84,4 Prozent der Fรคlle. Doch ist das wirklich so?
Gemeinhin macht man ja eher die Erfahrung, dass Tagesschau und Co. die Herkunft des Tรคters lieber verschweigen (โein Mannโ), statt das Kind โ also den Mohammed โ beim Namen zu nennen. Sie schreiben es zwar ins Kleingedruckte, der visuelle Effekt der Balken ist aber, wie man auch bei Katapult sehr genau weiร, deutlich grรถรer:
Hier sind nur die TV- bzw. Zeitungsberichte abgebildet, in denen die Herkunft des Tรคters auch tatsรคchlich benannt wird. Betrachtet man alle analysierten Beitrรคge, ergibt sich ein umgekehrtes Bild! In 70 Prozent der Fernseh- und 63 Prozent der Zeitungsbeitrรคge findet die Herkunft des Tรคters รผberhaupt keine Erwรคhnung. In 25 bzw. 30 Prozent der Fรคlle ist von einem Auslรคnder die Rede, in 4,7 bzw. 6,6 Prozent von einem Deutschen.
Wenn man so will, ist die Statistik also immer noch zugunsten (!) der Auslรคnder verzerrt. Schalte ich den Fernseher ein, und es wird von einer Gewalttat berichtet, so ist der Tatverdรคchtige in 41,5 Prozent der Fรคlle Auslรคnder (33,3 Prozent, nimmt man zum Vergleich einmal die zusammengeschummelte „Katapult“-Definition her, die โ so viel Professionalitรคt sei auch „Katapult“ unterstellt โ wahrscheinlich auch zur Auswertung der Fernsehbeitrรคge genutzt wurde). Ich bekomme das aber nur in 25 Prozent der Fรคlle auch so gesagt.
Unfreiwillig unterstreicht „Katapult“ also den Punkt, dass bei der Berichterstattung รผber Auslรคnderkriminalitรคt eher noch beschรถnigt und verschwiegen, statt sachgerecht informiert wird.
Neben nervigen Linken aus meinem Freundeskreis sind inzwischen natรผrlich auch andere Medien auf die Katapult-Grafik bzw. die dazugehรถrige Macromedia-Analyse aufmerksam geworden und teilen sie fleiรig auf allen mรถglichen Kanรคlen. Ganz vorne mit dabei: Georg Restles รถffentlich-rechtlicher Monitor (WDR).
Es gilt also einmal mehr: โCeterum censeo, รRR esse delendam.โ Und: Wer bunte Balken will, die nicht nur schรถn anzusehen, sondern darรผber hinaus noch vertrauenswรผrdig sind, der bleibt am besten bei der KRAUTZONE.


ja stimmt , bei mir haben die aus “ den Vogel zeigen “ wg Maske im wald eine STRAFTAT gemacht