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John Rudat – Ein Amerikaner in Dresden

3. September 2025
in 3 min lesen

Deutschland und Europa haben ein Migrationsproblem. Und dieses Problem besteht nicht nur seit gestern, wenn wir ehrlich sind, nicht einmal seit 2015, sondern schon seit den 1960er-/1970er-Jahren. Aber besonders die Massenmigration seit zehn Jahren – man bedenke, der Ausspruch von Angela Merkel: „Wir schaffen das!“ ist mittlerweile zehn Jahre alt! – verdeutlichte die Dysfunktionalität des Multikulturalismus mit einer Brutalität und Rasanz, wie sie davor zumindest in Deutschland schlicht unbekannt waren. Messer- oder Sexualstraftaten sind auf einem historischen Höhepunkt, noch nie haben so viele Deutsche seit dem Zweiten Weltkrieg so schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht. Und ab und zu – die Wahrscheinlichkeit will es so – kommt auch ein nicht-gewalttätiger Ausländer, also ein Tourist zum Beispiel, unter die Räder der bunten Dystopie. So geschehen in der Nacht zum 24. August, als ein junger US-Amerikaner unter das Messer eines migrantischen Bereicherers kam.

John Rudat ist ein US-amerikanisches Model, das in Dresden zu Besuch war (beziehungsweise ist), um seine Gastfamilie wiederzusehen, die ihn bei einem früheren Aufenthalt in der sächsischen Landeshauptstadt aufgenommen hatte; seine Verbundenheit mit dem Elbflorenz fand mit einem Tattoo des alten Stadtwappens auf seiner linken Brust Ausdruck. Mit Freunden war er in der Tatnacht in der Straßenbahn 7 vom Albertplatz Richtung Innenstadt unterwegs; sie unterhielten sich mit zwei jungen Frauen, ein Gespräch, wie es eben in solch einer Situation zustande kommen kann. Plötzlich kommen zwei Syrer dazu, einer von ihnen pöbelt die Frauen an, dann wird er handgreiflich und packt eine der Frauen am Arm. Da steht John seinen Mann, versucht die Situation zu klären, erst mit Worten, dann schubst er den Pöbler nach hinten. Gefallen lässt sich dieser das nicht, geht nun auf den Amerikaner los, ehe der zweite Mann in den Streit eingreift: Sein Messer zieht er dem hilfsbereiten Ami über das Gesicht, schneidet ihm die Nase so stark auf, dass der Knorpel durchtrennt ist.

Die beiden Täter fliehen. Einer von ihnen, derjenige, der die Frau angegriffen hat, wird festgenommen, kurze Zeit später aufgrund eines nicht nachweisbaren dringenden Tatverdachts wieder freigelassen – ein Umstand, der für viel Furor sorgte. Erst später werden beide Täter „nach weiteren Ermittlungen“ endgültig festgesetzt und sitzen in Untersuchungshaft. Die Namen der Täter: Majd A., der die Frauen belästigt hat, und Ismail Alhaj Hussein, der das Messer gezogen hat.

Die beiden Syrer sind schon längst polizeibekannt gewesen und hatten ein Vorstrafenregister mit Körperverletzung, Raub und ähnlichen Delikten. Währenddessen muss John sich einer einstündigen Operation unterziehen; die Verletzung wird eine bleibende Narbe hinterlassen. In den sozialen Netzwerken erhält er viel Zuspruch und Sympathie, wird zu Recht als eine Art Held gefeiert; er selbst ist stolz auf seine Narbe.

Und nicht nur das: Statt auf einen Kriechkurs zu gehen und Dinge zu sagen wie: „Nicht alle sind so!“, „Das Problem sind Männer!“ oder ähnlich geisteskranken Unsinn, geht er in die Vollen (sofern ihm das durch seinen höchstwahrscheinlich auf US-amerikanische Nachkriegsideologie geprägten weltanschaulichen Rahmen möglich ist) und verweist auf das tatsächliche Problem in Deutschland und Europa: die Migration. Anders also als noch die Eltern einer Maria Ladenburger, die nach der Ermordung ihrer Tochter durch einen Afghanen im Jahre 2016 eine Stiftung für „Flüchtlinge“ gründeten, legt er den Finger in die Wunde.

Eine gute, sehr gute Sache, der Vorfall gelangt auf eine internationale Bühne. Eine Bühne, vor der das Schweigen und die Zurückhaltung der Mainstreampresse nicht mehr den Vorhang zumachen können – vollkommen egal, ob zum Beispiel die „Tagesschau“ (auf deren Netzseite man immerhin einen kurzen Artikel findet) darüber berichtet – wir wissen, dass ein andersartig gepolter Vorfall ein anderes Medienecho erfahren hätte –, John Rudats Gesicht ist bekannt. Auch der US-Botschafter in Berlin verurteilte die Tat.

Hoffentlich hat Rudat seine Lektion über den Umgang mit dieser Klientel gelernt. Er wollte deeskalieren – so sagt er es in seinem Instagram-Post. Doch wie sehr das funktioniert hat, sieht man nun in seinem Gesicht. Ob ein schneller, entscheidender Schlag diese Narbe verhindert hätte? Wer weiß. Die Deeskalationsstrategie, wie sie uns seit Jahren eingetrichtert wird, von Sozialbeamten, Politikern und schlechten Hirten, hat jedenfalls nicht funktioniert. Dass dieses Klientel nicht auf zivilisierte Deeskalationsstrategien reagiert, beweist die Erfahrung immer und immer wieder.

Ändern lässt sich das alles nicht mehr für John Rudat. Wenn es eine Agentur mit Courage gibt, wird er hoffentlich seine Modelkarriere trotz (oder gerade wegen) der Narbe fortsetzen können. Es wäre die Gelegenheit, Narben, wie einst die Schmisse der deutschen Offiziere, wieder „cool“ zu machen – denn was gibt es Ehrenhafteres, als eine Narbe aus der Verteidigung einer (fremden) Frau zu ziehen?

1 Comment Schreibe einen Kommentar

  1. Ich fände es nicht nur angemessen, sondern auch PR technisch sehr erstrebenswert, wenn die Dresdner (oder bundesweit) Burschenschaften diesem jungen Helden eine Ehrenmitgliedschaft verleihen würden. Lebenslang immer eine Schlafmöglichkeit und freie Bewirtung, nur der Paukboden bleibt freiwillig, denn diesem Schmiss kann ohnehin keiner das Wasser reichen.

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