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Was ist mit den Richtern los?

8. Oktober 2025
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Dass sich die Justiz in den westlichen Lรคndern auf einem absteigenden Ast befindet, ist seit Langem keine Neuigkeit. Die Juristerei im Westen ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem sie einen fรผr irgendwelche belanglosen Posts auf Twitter oder Facebook verfolgt, wรคhrend sie Vergewaltiger freispricht, oder Personen aufgrund von Meinungsdelikten wortwรถrtlich mit einer Spezialeinheit jagt, wรคhrend Schwerverbrecher oder Terrorverdรคchtige anscheinend nicht eine solch hohe Prioritรคt haben โ€“ Kollege Finkelstein kann davon gewiss ein Lied singen. Nun hat sich im beschaulichen ร–sterreich ein Fall ereignet, der auch in der Bundesrepublik fรผr Erschรผtterung sorgte โ€“ und zwar nicht nur aufgrund der abscheulichen Tat an sich, sondern auch, weil die Tรคter per Richterspruch freigesprochen wurden.

Die damals zwรถlfjรคhrige Schรผlerin Mia wurde 2023 รผber mehrere Monate hinweg von einer Gruppe junger Migranten, die sich โ€ždie Antonsโ€œ nennt, missbraucht und zum Sex gezwungen. Die Tรคter sind laut โ€žBildโ€œ zwischen 16 und 21 Jahre alt. Das Mรคdchen wurde erpresst und unter Druck gesetzt, einen Hรถhepunkt des Missbrauchs bildete wohl eine Nacht in einem Wiener Hotel, in welcher die Angeklagten sich bis zum Tagesanbruch am Mรคdchen vergingen. Teilweise filmten die Tรคter ihre Missetaten sogar mit dem Handy. Diese waren wรคhrend der Verhandlungen รผbrigens frohen Mutes, beleidigten die Fotografen und zeigten auf der Anklagebank keine Reue, kein Mitgefรผhl โ€“ warum sollten sie das auch, wo ihnen das Justizsystem quasi freie Hand gibt? Warum ein System, eine Gesellschaft respektieren, die jegliches Fehlverhalten nicht sanktioniert?

Sascha Flatz, der Anwalt des Opfers, zeigte sich schockiert รผber den Freispruch, รผber die Fahrlรคssigkeit des Urteils:

โ€žDieser Freispruch ist verheerend und entwรผrdigt das Opfer noch mehr. Wenn sie zu den Treffen ging, heiรŸt das doch nicht, dass sie sich von einer Vielzahl von Typen vergewaltigen lassen wollte. Sie ist aus Angst und Naivitรคt dahingegangen. Kein Kind mit 12 Jahren hat freiwillig Sex in einem Zimmer, wo zahlreiche Leute zusehen. Das sagt der gesunde Menschenverstand.โ€œ

Das sehen die Richter wohl anders. Die Richter, Plural? Ja, richtig gelesen: Der Fall Mia machte bereits im Januar 2025 auf sich aufmerksam, als nur einer der Tรคter, ein Syrer, angeklagt war und ebenfalls freigesprochen wurde โ€“ das Urteil jedoch war nicht rechtskrรคftig. Freigesprochen wurde der Syrer, der โ€žgut integriert [ist], bestens Deutsch [spricht] und […] eine Lehrstelle [hat]โ€œ, รผbrigens von einer Richterin (!): โ€žEr konnte davon ausgehen, dass sie das freiwillig gemacht hat.โ€œ

Weitere unrรผhmliche Momente dieser Verhandlung waren die ร„uรŸerungen der Vorsitzenden des Schรถffengerichts (wieder eine Frau!) โ€“ die allen Ernstes sagte, es passiere โ€žoft, dass man zuerst Nein sagt und sich dann durch Zรคrtlichkeiten รผberzeugen lรคsstโ€œ โ€“ sowie das โ€žReueโ€œ-Eingestรคndnis des Syrers, der fรผr die Wiedergutmachung fรผr den erpressten Oralsex dem Rechtsvertreter des Mรคdchens im Gerichtssaal einen 100-Euro-Schein in die Hand drรผckte. Der Richter, der die Angeklagten jรผngst freisprach (Daniel Schmitzberger sein Name), argumentierte รคhnlich wie seine Kollegin im Januar:

โ€žEine Einschรผchterung hat sich in der Polizeivernehmung der Geschรคdigten nicht gefunden. Das Mรคdchen hat nie von einer Gruppenvergewaltigung gesprochen. Sie hat gesagt, dass sie nie bedroht oder geschlagen worden ist.โ€œ

Dieser Fall bringt mehrere Symptome unserer krankenden Gesellschaft direkt vor unseren Augen ans Tageslicht. Das erste Symptom ist, dass diese Mรคnner รผberhaupt im Lande sind โ€“ klar ist die Antwort darauf: eine bรถsartig verfehlte Migrationspolitik. Dann stellt sich als Nรคchstes die Frage, weshalb sich das Mรคdchen mit diesen Leuten abgegeben hatte. Klar, man mag sich diese Frage angesichts der Skrupellosigkeit dieser Bande gerne verwehren, aber sie muss gestellt werden: Wann begreifen Eltern und Kinder endlich, dass man sich mit solchem Abschaum nicht abzugeben hat? Es hieรŸ ja in mehreren Berichten, unter anderem beim โ€žKurierโ€œ, dass Mia eine Beziehung mit einem der Tรคter gefรผhrt hatte โ€“ wieso? Was bewegte das Mรคdchen dazu, beziehungsweise wieso wurde sie nicht so erzogen, eine solche Beziehung zu vermeiden?

Und zu guter Letzt mรผssen wir รผber die Juristerei sprechen. Es ist der Filz aus Gesinnungsjustiz, Resozialisierungspolitik und linken Juristen, die uns eine kafkaeske Situation gebracht haben und solche Fรคlle wie Mia รผberhaupt erst mรถglich machen. Weg von der Resozialisierungsjustiz, die der vรถllig falschen, aufklรคrerischen Annahme folgt, ein jeder Mensch kรถnne durch wohlgemeinte Erziehung zu einem โ€žguten Menschenโ€œ erzogen werden, weshalb dieser von harten Strafen verschont bleiben mรผsse. Wir sehen, es bringt nichts. Zurรผck zur Hรคrte, zurรผck zu MaรŸnahmen, die รผber das StrafmaรŸ โ€žlebenslรคnglichโ€œ hinausgehen.

Und schlieรŸlich muss man รผber die Richter und Staatsanwรคlte selbst reden. Eine der wenigen Positionen im demokratischen Rechtsstaat, die von niemandem, sei es direkt oder indirekt, gewรคhlt wird. Ihre kaum angreifbare Macht muss hinterfragt werden โ€“ oder wir verfallen mehr in das, was von Martin Sellner seit lรคngerer Zeit โ€žAnarchotyranneiโ€œ genannt wird: unfaire, ungerechte und harte Urteile auf kleiner Ebene zugunsten der herrschenden Gesinnung, Laissez-faire bei Fรคllen, die der rechten Opposition von Vorteil sein kรถnnen, zum Leide der Opfer wie im Falle von Mia. Diese Aufgabe, die straffe Reform der Justiz, wird eine der grรถรŸten Aufgaben einer rechten Regierung.

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