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Eine Tragikomödie namens „Bundestagswahl“

7. September 2021

Betrachtet man dieser Tage die Berichterstattung zur sogenannten „Bundestagswahl“, weiß man wie so oft nicht, ob man lachen oder weinen soll. Da ich auf die Unterscheidung in staats- und alternative Medien fast verzichten kann, wohl eher zweiteres.

Der amerikanische Autor G. Edward Griffin verglich „demokratische Wahlen“ einmal mit einem Tennisspiel. Mal gewinnt der eine, mal der andere Spieler. Der Ball jedoch kann niemals gewinnen, sondern wird (offenbar mangels Eigenleben) immer nur zwischen beiden hin- und hergeschlagen.

Nirgendwo bestätigt sich diese Metapher gerade so eindrucksvoll wie beim inszenierten Geplänkel um die zukünftigen Sesselfüllrechte des Reichstages. CDU und Grüne haben im Vorfeld bereits entschieden, aus ideologischer Verblendung ihre schlechst möglichsten Kandidaten ins Rennen zu schicken.

Die personell eigentlich völlig ausgebrannten Spezialdemokraten hingegen zauberten mit dem leichenblassen Wirecard-Verwalter Scholz einen Bewerber aus dem Hut, der ausgerechnet die alte Volksweisheit „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ zur völlig neuen Wahlkampfkunst erhoben hat.

Insbesondere die SPD-Umfragewerte geben derzeit Anlass zu tiefgreifendem Pessimus. Lange Zeit durfte der geschlauchte Untertan hoffen, wenigstens eine der beiden volksverräterischen Organisationen mit in den Abgrund ziehen zu können: 25,3 Prozent bei der Bundestagswahl 2013, 20,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2017, 9,7 Prozent bei der bayrischen Landtagswahl 2018, 8,4 Prozent bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021.

Aber Pustekuchen. Nicht nur, dass die GEZ-Medien längst die Grünen als noch schlimmeren Ersatz hochgeschrieben haben. Nein, nachdem der Zahn der Zeit ausgerechnet durch den Abgang Merkels (!) an der CDU zu nagen beginnt, kommen die dort verlorenen Umfragewerte wieder den Arbeiterverrätern zugute. Sollte sich ein derartiges Szenario bestätigen, hätte sich mal wieder gar nichts in diesem Land verändert.

Eine Abstrafung an der Wahlurne kann nur über eine Steigerung des Gesamtstimmenanteils der AfD erfolgen, niemals über eine Umverteilung innerhalb des volksverräterischen Kartells. Sollten die sogenannten „alternativen Medien“ die eben prognostizierte „Abstrafung“ der CDU am Wahlabend jedoch noch abfeieren, ist in der Tat einiges faul in der Bananenrepublik.

Das in den letzten Tagen skizzierte Angstgespenst von Rot-Rot-Grün soll dem ganzen Wahltheater offenbar den Anstrich einer sogenannten Restkonfrontation geben. Vielleicht kommt es ja zu einer Neuauflage der Jamaika-Verhandlungen von 2017. Am Ende steht dann das gleiche Ergebnis: Eine Große Koalition, bestenfalls mit getauschten Rollen.

Sollte es nach langen Verhandlungen doch zur Horrorkoalition kommen (was auch immer dieser Begriff nach Merkel bedeuten mag), liegt darin vielleicht sogar eine Chance. Eine durch ideologischen Grabenkämpfe völlig gelähmte Regierung wäre mit das Beste, was dem deutschen Volk in dieser Situation passieren könnte.

Die „Wahl“ könnte aber noch einen weiteren Schlag ins Gesicht der vernunftbegabten Restminderheit bereithalten. Der Bundestag wird wahrscheinlich weiter aufgebläht. Die einzelnen Mitläufer als eigentliche Verantwortungsträger des Merkelregimes, werden also doppelt abgesichert. Selbst wenn die eigene Partei in Prozent verlieren mag, bleiben die Futtertröge bestehen, da eben auf jeden Prozentsatz wieder mehr Mandate kommen.

Wenn der ein oder andere dann tatsächlich noch durch einem AfDler verdrängt würde, müsste er danach kaum einer ehrlichen, steuerpflichtigen(!) Arbeit nachgehen. Vorerst winken lange Übergangsgelder, bereits mögliche Pensionsansprüche und die wenigen geschassten Parteisoldaten kriegt man auch noch in der entsprechenden Stiftung unter. Ein klares Signal an die übrigen Mitläufer: Unterstützt unsere Nichtskönner auch weiterhin, es lohnt sich.

Am Ende gilt also das Gleiche, wie vor und nach den letzten beiden Wahlen auch: Bereiten Sie sich (und falls argumentaiv möglich, ihre Liebsten) körperlich, seelisch, wehrtechnisch und finanziell auf das Schlimmste vor.

Libertäre Eule

Mit freiheitlichem “Schuhu” fliegt das Federvieh durch die kollektivistische Nacht.


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