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Männlich, weiß, deutsch – oder doch divers?

8. Februar 2021

Vor knapp zwei Jahren wurde das Personenstandsgesetz der Bundesrepublik geändert. Seit dem 22. Dezember 2018 gibt es im Personenstandsregister die Wahl zwischen drei Geschlechtsoptionen, m|w|d. Das „d“ steht hierbei nicht für „deutsch“, sondern für „divers“. Diese Veränderung wirkte sich nicht nur auf amtliche Dokumente aus. Auch bei Stellenanzeigen, Bewerbungen, Umfragen oder etlichen Online-Abonnements kann seither zwischen drei Geschlechtsoptionen gewählt werden.

Ein bahnbrechender Schritt in eine geschlechtergerechte Zukunft ohne Diskriminierung. Neben Kosten und Arbeitsaufwand stellt sich zwei Jahre später natürlich die Frage wie divers Deutschland tatsächlich ist. Dank einer Umfrage des Bundesinnenministeriums in allen 16 Bundesländern bleibt zumindest diese Frage nicht länger ungelöst.

Bis zum 30. September 2020 haben 394 Personen den Geschlechtseintrag “divers” gewählt oder ihren Geschlechtseintrag offen gelassen. Zusätzlich wurden in der Zeit 19 Säuglinge als „divers“ registriert.

Laut Einschätzung des Ethikrats leben in der Bundesrepublik rund 80.000 intergeschlechtliche Menschen. Das Bundesverfassungsgericht jedoch sprach in seinem Urteil zur dritten Geschlechtsoption von 160.000 Personen, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden.

1.191 von ihnen wechselten seit der Gesetzesänderung  ihr Geschlecht von männlich zu weiblich und umgekehrt.

Wieder einmal zeigt sich wie couragiert Deutschland im Kampf gegen die Diskriminierung gering repräsentierter Minderheitengruppen vorgeht, die ihre neuen „Freiheiten“ offensichtlich gar nicht wahrnehmen wollen. Etwa 1.600 Personen werden in Zukunft nicht mehr amtlich misgendert. Da haben sich die Kosten und der Arbeitsaufwand sicherlich gelohnt.

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben.

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