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Darf es noch etwas Lockdown sein?

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Der Lockdown soll bis Mitte März verlängert werden. Trotz stark fallender Zahlen wird aus Regierungskreisen verlautbar, dass die massiven Behinderungen des öffentlichen Lebens noch über einen Monat fortgeführt werden sollen.

Angela Merkel und ihre Länderlakeien, eine Karikatur des deutschen Föderalismus, sind sich allerdings nicht mehr so einig, wie noch vor wenigen Wochen – im Bereich Kultur- und Schuldbildung herrscht noch immer Länderhoheit. Dementsprechend können die Länder selbst entscheiden, wie und ob sie mit den Schulöffnungen umgehen.

Dass Angela Merkel und die regierende CDU vollkommen den Verstand verloren hat, zeigt ein Blick auf die SPD besonders deutlich: Die SPD-geführten Länder wollten auf dem Gipfel ursprünglich nur eine Lockdown-Verlängerung bis zum 7. März, wie es aussieht, haben sich Bund und CDU-Wurmfortsatzländer bis zum 14. März durchringen können.

Dass die SPD einmal einen liberalen Kurs als die CDU fährt, ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass die CDU von der Ex-SED massiv beeinflusst wurde und wird.

Viel Positives können wir an der Lockdown-Jahreszeit nicht finden: Zumindest zeigten die letzten Monate, dass sich die Regierung nur traute, in Mini-Schritten den Quasi-Hausarrest der Bürger weiter zu verlängern, und nicht mit einem Pinselstrich einfach das halbe Jahr platt zu machen.

Auch wird Merkel einen Blick in unsere südlicheren Nachbarländer werfen: Italien und Österreich hatten vergangene Woche weitreichende Öffnungen beschlossen. Möglicherweise wurde Kurz durch seine restsouveränen Bürger dazu genötigt.

Dass der Lockdown im Infektionsgeschehen fast nichts gebracht haben kann, zeigt ein Blick in die offiziellen Zahlen der letzten Monate: Seit November befinden wir uns im neuen „Ausnahmezustand“ und die Infektionszahlen stiegen und stiegen unaufhörlich weiter.

Verantwortlich für die hohen Zahlen sind die kalte Jahreszeit und die grippealen Infekte, die mit ihr einhergehen. Denn noch immer ist keine falsch-positiv-Rate der PCR-Tests bekannt, die laut Hersteller gar nicht zu Diagnose-Zwecken verwendet werden dürften, noch gibt es verlässliche Forschung über eine sogenannte Kreuz-Reaktivität zwischen anderen Infekten und SARS-CoV2. Im Klartext: Zeigt der PCR-Test mit höhrer Wahrscheinlichkeit „positiv“ an, wenn der Proband einen Schnupfen hat?

Leider bewahrheitete sich meine ursprüngliche Prognose, dass die Regierung den Lockdown so lange durchführen wird, bis die Zahlen sinken: Was ja auch logisch ist? Jein, denn so werden wir nie herausfinden, ob die Zahlen auch von alleine gesunken werden – und so wird den Bürgern vor allem eines verkauft: Der schmerzhafte Lockdown hat am Ende doch funktioniert, seht her, die Zahlen sind im Keller, ihr dürft wieder leben.

Dabei ist es vollkommen normal, dass saisonale Grippen wie jegliches Infektionsgeschehen, im Februar beginnen zu schwächeln. Ein Bick auf die Saison 2017/2018 (starke Influenza-Welle) zeigt den massiven Einbruch der Influenza-Nachweise ab Kalenderwoche 7. Kalenderwoche 6 im Jahr 2021 endet übrigens am 14. Februar.

Was bleibt zu tun? Genießen Sie Ihren freien Sommer, bauen Sie sich ein privates Schwimmbad, vernetzen Sie sich mit anderen „Corona-Leugnern“. Sobald es wieder kalt wird und der Hals juckt, werden die deutsche Angsthasten zu Corona-Testzentren rasen, die Medien werden wieder Panik verbreiten und Zahlen werden steigen, nur dass dieses Mal das Eine bunte Mischung aus Baerbock-Habeck-Laschet sie zu Hause festhalten dürfen – und natürlich ein „neuer Corona-Mutant“ – vielleicht aus dem Privatlabor von Donald Trump, der Parteizentrale der AfD oder dem rechtsextremen Polen…

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