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Film mal anders

19. Oktober 2020
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Die Film- und Fernsehszene ist der politischen Korrektheit unterworfen. Gerade in neueren Produktionen spielt „Diversity“ und die Berรผcksichtigung von Minderheitengruppen bei der Auswahl von Schauspielern eine elementare Rolle, auch und gerade in Deutschland. Doch durch Quoten und Anbiederung an den Mainstreamduktus steht die kรผnstlerische Freiheit unter Beschuss.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, macht sich eine Gruppe junger Mรคnner aus Kรถln stark. Sie setzen sich fรผr kรผnstlerische Freiheit ein und veranstalteten am 16. Oktober das erste „Nullpunktfestival“. Ein Festival, bei dem die Verwirklichung des Kรผnstlers im Vordergrund steht. Dort, wo das freie Wort und auch zynische Witze wider der Mainstream-Prรผderie einen Platz finden.

Drei ausgewรคhlte Filme wurden gezeigt. Einer erzรคhlte die Geschichte von Einsamkeit und Besinnung in der GroรŸstadt, der zweite war zynisch und satirisch und  berichtete รผber einen „Geschรคftsmann“, der seiner eigenen Medizin zum Opfer fiel und der letzte setzte sich mit allerhand Klischees rund um Genderdebatten, Migration und Karrierefrauen auseinander.

Das erste „Nullpunktfestival“ war trotz mehrmaliger Kรผndigung von Veranstaltungsorten erfolgreich und wird sicherlich wiederholt. Die Gruppe setzt damit ein entschiedenes Zeichen gegen die #CancelCulture.

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