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Was geschah auf der Querdenken-Demo?

10. November 2020
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Nach der skandaltrรคchtigen Querdenken-Demo in Leipzig haben sich die Medien wieder auf die unliebsamen Demonstranten eingeschossen. Dass abseits der โ€žheranstรผrmenden Rechtsextremistenโ€œ aber noch mehr geschah, wird von den meisten Blรคttern ignoriert. Ursache fรผr das Chaos waren nach รผbereinstimmenden Presseangaben zum einen die unterschiedlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte: Das Gericht in Leipzig untersagte die Demo im Stadgebiet, wohingegen das Bautzener Gericht eine Versammlung mit bis zu 16.000 Menschen erlaubte.

Dadurch entstand eine grundsรคtzlich Verwirrung und eine sinkende Akzeptanz fรผr staatliche MaรŸnahmen. Dennoch verhielt sich der absolute GroรŸteil der bis zu 40.000 Teilnehmer friedlich. Nur ein kleiner Teil setzte sich nach der Demo รผber die Polizeiangabe hinweg und zog weiter durch die Innenstadt, wiederum ein kleinerer Bruchteil waren tatsรคchliche Rechtsextreme aus, die auch die Polizei mit Flaschen bewarfen.

Doch nicht nur die Beamten hatten mit den Demoteilnehmern zu kรคmpfen: Auch Medienvertreter wurden bepรถbelt und angeblich bespuckt. Zu groรŸ war der Frust der Opposition, die sich seit Jahren mit der einseitigen Berichterstattung der Lรผckenpresse herumรคrgern muss. Das typische Verhalten der Medien: Mรถglichst lange auf der Demo herumlungern, jedem ins Gesicht filmen, um zehn Sekunden Skandalvideo zu ergattern, was anschlieรŸend einen halben Tag darstellen wird und maximal manipulieren soll.

Am Rande der Demo hatte die รผberforderte Polizei โ€“ der Einsatzleiter war nach Angaben der Bild ein Ortsfremder โ€“ auch mit Linksextremen zu kรคmpfen, die seit Jahrzehnten Leipzig-Connewitz, einen linksradikalen Brennpunkt, dominieren. Die Extremisten errichteten StraรŸensperren, griffen nachts sogar eine Polizeidienstelle an. Die ansรคssige Polizei, bereits wegen des nachsichtigen Umgangs mit dem โ€žQuerdenkernโ€œ in der medialen Kritik, geriet so vom Regen in die Traufe und hatte es mit den echten, ortsansรคssigen Extremisten zu tun.

Der Focus fasst nach dem Chaostag zusammen: โ€žPolitik und Polizei wollen die Geschehnisse nun aufarbeiten.โ€œ Gleichzeitig forderte Sachsens Ministerprรคsident Michael Kretschmar, dass die โ€žCorona-Schutzverordnungโ€œ verschรคrft werden mรผsse.

Der Tag in Leipzig ist die Blaupause fรผr ein Deutschland der Zukunft: Das Recht wird durch Politiker gebeugt, die die Auslegung unterschiedlichen Gerichten รผberlassen. Der GroรŸteil derer, die bรผrgerlichen Freiheiten fordern, verhรคlt sich friedlich, wรคhrend Links- und Rechtsextreme fรผr Zรผndstoff sorgen. Die Medien wiederum halten die Kamera auf die Rechtsextremen, um die Bรผrgerlichen zu verunglimpfen und schauen bei der linken Gewalt weg. Die Polizei braucht aufgrund der massiven รœberforderung Unterstรผtzung aus dem Bundesgebiet.

Am Ende lรคuft alles aus dem Ruder, die Politik รผbernimmt keine Verantwortung, stattdessen รผberspielt sie das eigene Versagen und verschรคrft den Ursachenzustand weiter, was wiederum fรผr mehr Frust bei den Bรผrgerlichen sorgt. Deutschland 2030, wir kommen!

ABOS

Bรผcher

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