Reden wir รผber die Krise. Alle machen das im Moment. Reden wir davon, was es bedeutet: Im Altgriechischen steckt in diesem Wort Beurteilung und Trennung, im Chinesischen Gefahr und Chance.
Die Gesellschaft bekommt bald die Chance, endlich Wichtiges von Unwichtigen zu trennen. Im Moment befindet sich die ganze Welt in einer Art Schockstarre. Aber vielen Menschen dรคmmert bereits, dass das, was nach der Coronakrise kommt, schlimmer sein wird und zu grรถรeren gesellschaftlichen Verwerfungen fรผhren wird, als diese schreckliche Seuche selbst. Wie nach dem Ende einer Schlacht, werden Tote und Verwundete gezรคhlt, Unversehrte, Kriegsgerรคt und Schatztruhe auf weitere Verwendbarkeit รผberprรผft.
Da es keine Sieger gibt, werden alle neu entscheiden mรผssen, was fรผr eine Gesellschaft wichtig und was entbehrlich ist. Es wird eine Zeit der Schaffenden und der Macher anbrechen. Alte Gewissheiten werden auf den Prรผfstand kommen. Mit den verbliebenen Ressourcen muss schonend und sinnvoll umgegangen werden. Entbehrlicher Wohlstandsmรผll wird entsorgt.
Schlimm wird es das gesamte Gendergedรถns treffen. Dieses selbstreferenzielle System, welches mit als โWissenschaftโ getarntem Geschwรคtz stรคndig die Kategorie โGeschlechtโ wie eine Monstranz vor sich her trรคgt. Wie ein Krebsgeschwรผr wรคchst diese Pseudowissenschaft aus sich selbst heraus und hat es geschafft, in immer mehr gesellschaftliche Bereiche vorzudringen. Mit welchem Unsinn muss sich seitdem die Gesellschaft herumschlagen.
Die deutsche Sprache wird in Wort und Schrift verhunzt. Jahrelang streiten sich diese โWissenschaftlerโ, ob sich durch das Sternchen, den Unterstrich oder das Binnen-I auch der letzte Freak nicht mehr diskriminiert fรผhlt. Die Verwendung des generischen Maskulinum, die Verwendung โStudentenโ fรผr die Gesamtheit der Studenten, also verstรคndliche Sprache, wird geรคchtet.
Ampelfrauen mit Zopf sowie die Berรผcksichtigung eines angeblichen โdrittenโ Geschlechts bei Toiletten und Stellenausschreibungen sind Probleme, mit denen sich die Gesellschaft befassen musste. Selbst vor Ingenieurwissenschaften wird nicht Halt gemacht, รผberall entdecken feministische Forscher eine Vergeschlechtlichung sogenannter technischer Artefakte. Gesellschaftlich-soziale Ausschlรผsse von Geschlechtern bei der Nutzung technischer Gerรคte, sei es die Computertastatur, die Spracherkennung oder dem Design von Rasierapparaten werden zum Beispiel herbeifantasiert. Sie erfinden nichts, sie bauen nichts, sie reden und schreiben nur stรคndig in einer Sprache, bei der bei einem โNormalbรผrgerโ nach kurzer Zeit Augen โ und Kopfschmerzen auftreten. Ihr Lieblingswort ist Diskriminierung.
Sie haben sich selbst und wurden von der Gesellschaft bisher viel zu wichtig genommen. Es wird Zeit, dass sie ins Glied zurรผcktreten und realisieren, dass sie รผberflรผssig wie ein Kropf sind. Meine Fantasie reicht jedenfalls nicht aus, sich vorzustellen, dass in der nun kommenden Zeit, die Politik die Chuzpe aufbringt, weiterhin 200 Genderprofessuren durchzufรผttern. Sie haben bisher am Nektar der Wohlstandsgesellschaft trefflich gesaugt und sind dabei immer fetter, feister und frecher geworden. Nun ist es genug und das ist gut so.
Mรถge jeder in diesem Land nach seiner Facon glรผcklich werden. Sollen sich die Genderisten doch als freie Berater der Wirtschaft andienen oder gegen Eintritt aus ihren Bรผchern lesend vor interessiertem Publikum auftreten. Aber bitte nicht mehr mit Steuergeldern die studentische Jugend indoktrinieren. Dieses Land hat Besseres verdient. Dieses Land braucht Menschen, die erfinden, bauen, konstruieren. Ein Architekt und Ingenieur konstruiert Gebรคude und Brรผcken. Genderschwรคtzer konstruieren Geschlechter. Sie braucht niemand.
Der studentischen Jugend, die noch solche Studiengรคnge belegen, sei ans Herz gelegt: schult rechtzeitig um. Die Welt benรถtigt mehr รrzte, Krankenschwestern, Ingenieure, Handwerker, Kassiererinnen, jede Hand, die schafft und jeden kreativen Kopf. Mรผnder, die nur schwรคtzen braucht sie nicht.
