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Zusammengeschlagene Maskenverweigerin und vieles mehr

7. Februar 2022
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In den vergangenen Tagen ging es in Berlin wieder heiรŸ her. Ein Stromausfall in Lichtenberg und weitere im Stadtteil Charlottenburg, und dann war da noch ein unliebsamer Vorfall in der Tram. Wer als junge Frau alleine in รถffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, lebt gefรคhrlich.

Dies musste am vergangenen Samstag eine 17-Jรคhrige feststellen, als sie in einer Berliner StraรŸenbahn saรŸ. Was mit mehreren Beleidigungen begann, endete fรผr das Mรคdchen schlieรŸlich im Krankenhaus. Da sie offenbar keine Maske wรคhrend der Fahrt trug, wurde eine sechskรถpfige Gruppe, bestehend aus Mรคnnern und Frauen zwischen 42 und 51 Jahren, auf sie aufmerksam.

Erst begann die Gruppe, die junge Dame zu bepรถbeln. An einer Haltestelle im Stadtteil Prenzlauer Berg stieg die Gruppe mit ihr aus. Dort eskalierte die Situation komplett. Die 17-Jรคhrige wurde mehrfach geschlagen und getreten und musste schlieรŸlich ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie auch รผber Nacht blieb.

Die Gewalt an Frauen im รถffentlichen Raum kennt offenbar keine Grenzen, vรถllig egal, was man trรคgt โ€“ oder eben nicht. Immerhin ist das Mรคdchen nicht wegen Corona im Krankenhaus gelandet. Dafรผr aber aufgrund der mentalen Folgen des โ€žeffektivstenโ€œ Kurses im Umgang mit der Pandemie in Europa, wie Bundeskanzler Olaf Scholz am Wochenende verlautbarte.

Weiter in Berlin, diesmal direkt im Reichstag. Dort steht aktuell Bundesinnenministerin Nancy Faeser unter Kritik. Grund dafรผr ist ein Artikel, den sie eigens und nur wenige Monate vor Amtsantritt fรผr das Magazin โ€žantifaโ€œ der VVN-BdA verfasste. Die โ€žVereinigung der Verfolgten des Naziregimes โ€“ Bund der Antifaschistenโ€œ wird vom bayerischen Verfassungsschutz als die โ€žgrรถรŸte linksextremistisch beeinflusste Organisation im Bereich des Antifaschismusโ€œ eingestuft.

Nachdem die Arme von der โ€žJungen Freiheitโ€œ und Teilen der AfD sowie der CDU fรผr ihren linksextremen Gastbeitrag kritisiert wurde, bekam sie in sรคmtlichen Mainstreammedien wieder die Mรถglichkeit, sich รถffentlichkeitswirksam auszuheulen.

โ€žIch habe immer klare Kante gegen Rechtsextremismus und alle Feinde der offenen Gesellschaft gezeigt โ€“ und werde das auch weiterhin tunโ€œ, hieรŸ es gestern auf ihrem Twitter-Account. โ€žFeindโ€œ und โ€žOffenheitโ€œ bestimmt die mittlerweile hรถchste Dienstherrin des Bundesamtes fรผr Verfassungsschutz offenbar frei nach eigenem Ermessen. Immerhin lรคsst sich nun guten Gewissens sagen, die Bundesrepublik sei so tolerant, offen und inklusiv, dass inzwischen auch verfassungsfeindliche Verfassungsschรผtzer zugelassen sind.

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ABOS

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