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Afghanisches Frauenrechtsverständnis – Der neue Importschlager der BRD 

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Seit dem Rückzug der US- und NATO-Truppen aus Afghanistan und der Rückeroberung des Landes durch die Taliban steht zeitnah womöglich eine nächste große Flüchtlingswelle nach Europa im Raum. Afghanistan wurde als unsicher eingestuft, somit Abschiebungen in dieses Herkunftsland vorerst unterbunden.

Mit der Evakuierung der Ortskräfte wurden bereits etliche Menschen, die nichts mit dem Einsatz der Truppen vor Ort zu tun hatten, nach Deutschland geholt. Mit an Bord saßen unter anderem 257 Personen ohne Dokumente und eine „gering“ dreistellige Zahl an Straftätern, darunter auch Kinderschänder und Vergewaltiger, die wir vorerst nicht mehr loswerden.

Während aktuell vielerorts über das Leid der Frauen in Afghanistan diskutiert wird, blickt kaum jemand auf die langjährigen Erfahrungen von Frauen in Deutschland mit afghanischen Männern. 2016 wurde die 19-jährige Studentin Maria L. aus Freiburg von einem Flüchtling aus Afghanistan brutal vergewaltigt und anschließend in der Dreisam ertränkt. Hussein K. kam 2015 als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Erst im Zuge des Prozesses stellte sich heraus, dass er bereits bei seiner Einreise volljährig gewesen sein soll. Er wurde wegen Mordes und sehr schwerer Vergewaltigung zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Am 27. Dezember 2017 erstach Abdul D. seine 15-jährige Ex-Freundin Mia in einem Drogeriemarkt in Kandel. Der gebürtige Afghane hatte 2016 ebenfalls einen Asylantrag gestellt, welcher wiederum im Februar 2017 abgelehnt worden war. Ohne Aufenthaltsstatus blieb er dennoch weiterhin in der Bundesrepublik, weil er laut behördlichen Angaben nicht volljährig war und deswegen nicht abgeschoben werden konnte. Nach Jugendstrafrecht wurde er zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, im Oktober 2019 fand man den jungen Mann tot in seiner Zelle auf.

Auch in den letzten Wochen häuften sich die Mordattacken an Frauen durch afghanische mutmaßliche Straftäter. Im Juli wurde die 34-jährige Afghanin Maryam von ihren beiden Brüdern ermordet, da sie ihren Ehemann verlassen und das Kopftuch abgelegt hatte.

Anfang September stach ein 29-jähriger Afghane in Berlin auf eine Landschaftsgärtnerin ein, weil es ihn offenbar störte, dass eine Frau einer Arbeit nachging. Die 58-Jährige sowie ein Mann, der sich eingeschaltet hatte, erlitten beide schwere Stichverletzungen und mussten im Krankenhaus notoperiert werden.

Vergangene Woche wurde in einem Flüchtlingsheim im schleswig-holsteinischen Ahrensburg die Leiche einer 23-jährigen Afghanin gefunden. Dringend tatverdächtig wegen Totschlags ist ihr 38-jähriger Lands- und Ehemann. Das Opfer war mit mehreren Stichen getötet und anschließend mit einem Teppich abgedeckt worden.

Drei aktuelle Fälle, die nicht besser die kulturellen Unterschiede und das vollkommen verschiedene Verständnis von Frauenrechten aufzeigen könnten. Frauen, die aufgrund verletzten Ehrgefühls von ihren eigenen Brüdern getötet werden, Männer, die es offenbar nicht akzeptieren können, dass Frauen einem Beruf nachgehen, und sich im Affekt dazu entschließen, dieses Problem eigenständig zu „beseitigen“.

Während wir noch über den bevorstehenden Burkazwang in Afghanistan reden, haben wir das Problem schon lange zu unserem eigenen gemacht und Frauen fahrlässig Gefahrensituationen ausgesetzt, die sie kaum abschätzen können. In Afghanistan wissen die weiblichen Einwohner wenigstens, was ihnen mit dem Machtwechsel durch die Taliban blüht.

In Deutschland hingegen explodieren seit 2015 die Zahlen schwerer Sexualstraftaten und Frauenmorde. Die Frau wird weiterhin aus dem öffentlichen Raum verdrängt, und die nächste Welle an Kulturbereicherern aus Nahost lässt nur noch Schlimmeres befürchten.

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