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Sexualdelikte an Bahnhöfen: Kein Mangel an Fachkräften

21. Juni 2021

Bahnhöfe sind Orte des Kommen und Gehens. Der eine steigt in einen Zug ein, der andere steigt um, der dritte steigt aus. Doch wie aus jüngst veröffentlichten Daten der Bundespolizei hervorgeht, sind Bahnhöfe inzwischen weit mehr als nur Aufenthaltsorte für Reisende.

Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Belästigung, Exhibitionismus und sexuelle Nötigung gehören zu den Dingen dazu, die jemand auf dem Heimweg, auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg in die Ferien neben verspäteten Zügen der Deutschen Bahn durchaus in Kauf nehmen muss.

Die Bundespolizei ermittelte in einigen Fällen Tatverdächtige. 2019 konnte die Polizei 693 von ihnen ausmachen, im vergangenen Jahr 621 und in diesem Jahr zwischen Januar und März bereits 137. Auffällig ist: Mehr als die Hälfte aller Tatverdächtigen im Zuge von Sexualdelikten an Bahnhöfen haben keinen deutschen Pass. Die meisten von ihnen stammen aus Afghanistan, Syrien, Polen, Rumänien und Eritrea.

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist überproportional hoch und steigt immer weiter an. “Flüchtlinge” stellen laut Unions- Innenexperte Mathias Middelberg etwa 2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Gleichzeitig sind etwa 15 bis 16 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen im Zuge von Körperverletzungsdelikten oder Vergewaltigungen Asylbewerber, darunter meist abgelehnte.

Vor Kurzem veröffentlichte das Bundeskriminalamt die verkürzte Form der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2020. Daraus ging hervor, dass die Zahl der erfassten Straftaten im vergangenen Jahr zwar leicht gesunken ist, die Sexualdelikte aber trotz Lockdowns und Ausgangssperren weiter anstiegen. Von insgesamt 5.310.621 erfassten Straftaten handelte es sich in 1,5 Prozent der Fälle um Sexualdelikte.

Fast zwei Millionen Tatverdächtige wurden insgesamt ausfindig gemacht. Davon besitzen 33,7 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft. Bei fast 10.000 Fällen von schweren Sexualstraftaten und Vergewaltigungen, die zum Teil mit dem Tod endeten, lag die Aufklärungsquote bei 84,9 Prozent. Über 36 Prozent der mutmaßlichen Täter sind Nichtdeutsche.

Die Zahlen liegen auf der Hand. Nicht nur Bahnhöfe, sondern auch öffentliche Orte wie der Berliner Alexanderplatz sind im vergangenen Jahr überproportional häufig zu Tatorten geworden.

Doch wenigstens an den Bahnhöfen lässt sich hoffen, dass sich auch die Tatverdächtigen aus Afghanistan, Syrien, Eritreer, Polen und Rumänien nur auf der Durchreise befinden.

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben. Nach Bestnoten aus der Redaktion entschied sie sich schließlich für dieses Profilbild.


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