Am 16. Oktober wurde in einem Vorort von Paris der 47-jรคhrige Samuel Paty enthauptet. Der Geschichts- und Geographielehrer hatte eine Unterrichtsstunde zum Thema „Meinungsfreiheit“ abgehalten und die berรผhmt-berรผchtigten Charlie Hebdo Mohammed-Karikaturen gezeigt. Das wurde ihm zum Verhรคngnis. Nach etlicher Online-Empรถrung รผber Paty stieร ein 18-jรคhriger Tschetschene auf den Familienvater und tรถtete ihn mutmaรlich vor seiner Schule.
Der franzรถsische Prรคsident Emmanuel Macron sagte daraufhin dem Islamismus den Kampf an. Es folgte rasch die Antwort: Etliche muslimische Lรคnder nahmen franzรถsische Produkte aus ihren Supermรคrkten. Weitere Terrorattacken in Dresden, Nizza und Lyon folgten. Tausende radikale Muslime gingen auf die Straรe. Wรคhrend die etablierten Medien diese Demonstrationen als „Antwort auf den Terror in Frankreich“ betitelten, zeigten die vornehmlich jungen Mรคnner bei ihren friedlichen Protesten Schilder mit der Aufschrift „Charlie Hebdo will pay high price“. Es sollte also auf der Hand liegen, wem gegenรผber diese Menschen solidarisch sind.
Montag Abend erreichte der Terror der letzten Wochen einen erneuten Hรถhepunkt. In Wien kam es zu Schรผssen vor einer Synagoge. Es gibt mindestens drei Tote, darunter zwei Mรคnner und eine Frau. Fรผnfzehn weitere Personen wurden teils schwer verletzt, unter anderem ein Polizeibeamter.ย Auรerdem wurde einer der Tรคter von der Polizei erschossen. Dem Anschlag dรผrfte offensichtlich ein islamistisches Motiv zugrunde liegen, schreibt die Polizei Wien auf Twitter.
Die Empรถrungswelle folgt. Beileidsbekundungen, schockierte Politiker und Bilder von Kerzen zieren die sozialen Netzwerke. Immer wieder der Aufruf nicht zu pauschalisieren, aber dem Terror keine Chance geben zu wollen.
In Zeiten der „Corona-Pandemie“ ist die innereuropรคische Reisefreiheit ausgesetzt. Schengen wurde fรผr nichtig erklรคrt, aber ohne weiteres werden noch mehr Migranten รผber das Mittelmeer nach Westeuropa geschleppt. Bei dem mutmaรlichen Tรคter von Nizza handelte es sich zum Beispiel um einen Flรผchtling, der noch im gleichen Monat รผber Lampedusa nach Frankreich gekommen war.
Die etablierten Parteien zeigen sich „bestรผrzt“ bei Enthauptungen, aber fordern ohne Weiteres die Evakuierung „Morias“. Die Leute, die kommen, wandern nicht bei uns, sondern in unsere Parallelgesellschaften ein.
Der Terrorakt in Wien hat gezeigt, wie fragil und verwundbar unsere europรคischen Kulturzentren sind. Wir, unsere Freiheit und unser Recht auf Unversehrtheit, all das wird angegriffen und bekรคmpft, von Leuten, die hier Schutz suchten und unsere „offene Gesellschaft“ fรผr ihre Zwecke nutzten.
Wรคhrend das Ordnungsamt und die Polizei ein paar brave und hรถrige Bรผrger aufgrund des Nicht-Einhaltens ihrer Corona-Abstรคnde รผberprรผfen, treiben radikale Islamisten auf europรคischen Straรen ihr Unwesen und alle schauen weg.
Wir brauchen keine „Anti-Terror“-Filter auf Social Media oder Kranzniederlegungen vor der franzรถsischen oder รถsterreichischen Botschaft. Die Familienangehรถrigen gehรถren unterstรผtzt in dieser schweren Zeit. Aber ihnen ist nicht geholfen, indem man ihr Leid fรผr den eigenen „Wohlfรผhlmoment“ missbraucht. Nein, den Angehรถrigen wird nur angemessen geholfen, wenn zukรผnftige Anschlรคge verhindert werden.
Europa blutet, weil wir unsere Grenzen nicht schรผtzen, Parallelgesellschaften zulassen und illegale Straftรคter nicht konsequent abschieben.

