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Der Koalitionsvertrag als kommunistisches Manifest

25. November 2021
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Die โ€žAmpelโ€œ, oder wie die โ€žFAZโ€œ in ihrem neuesten Bewerbungsschreiben um Staatskohle titelt, โ€žDeutschlands neue Mitteโ€œ hat jetzt ihr Manifest proklamiert. Es ist diese Mischung aus infantiler Fingermalerei, sozialer Zersetzung und mafiรถser Delegierung von Geldstrรถmen an die eigene Klientel. Das, was da auf unser Land zukommt, ist nicht dem Mitwirken der FDP zum Trotz beschlossen worden โ€“ sondern wurde durch die geschmeidigen Krawattenverweigerer erst ermรถglicht.

Zu Letzteren direkt am Anfang: Die FDP ist das schwรคchste Glied in der Koalitionskette. Das Programm ist grรผn, der Kanzler ist rot. Die Hoffnung aber, dass die Koalition mit dem Ausstieg der FDP zerspringt, ist ein Trugschluss. Die Gelben mรถgen damit einstweilen drohen โ€“ wenn รผberhaupt โ€“, aber zur Not regiert man eben als Minderheitsregierung weiter. Nรถtige Stimmen beschafft man sich von den gut gefรผllten Oppositionsbรคnken.

Die Rechten erwarteten das Einknicken der FDP mit einer Mischung aus Hรคme und Abscheu, die โ€žLiberal-Konservativenโ€œ hingegen, deren Stimmpotenzial von der AfD nicht abgeschรถpft werden konnte, reden sich die gelbe Beteiligung nun entweder schรถn oder leiern die รผbliche Platte herunter, dass die FDP doch jetzt wirklich โ€žunwรคhlbarโ€œ sei. Besonders รคrgerlich ist diese โ€žspรคte Eingebungโ€œ รผberall dort, wo sich in den letzten Jahren eine reichweitenstarke โ€žliberal-konservativeโ€œ Gegenรถffentlichkeit gebildet hat. Die FDP war nie eine โ€žAfD lightโ€œ. Hรคtte umgekehrt die AfD als โ€žbasierte FDPโ€œ bessere Chancen? Wir werden es in vier Jahren sehen…

Nun zu der als โ€žKoalitionsvertragโ€œ deklarierten Kriegserklรคrung an unser Land und unser Volk: Das Private soll weiter politisiert werden. Mit den โ€žKinderrechtenโ€œ erhรคlt der Staat den gesetzlichen Spaltkeil, den er in die โ€“ seien wir offen โ€“ autochthonen Familienverbรคnde treiben kann und wird. Von der Herabsenkung des Wahlalters auf 16 erhoffen sich die Kommunisten die ErschlieรŸung eines neuen Wรคhlerreservoirs โ€“ dazu spรคter noch mehr โ€“, genau wie von โ€žMehr legale Fluchtwegeโ€œ und โ€žErleichterter Familiennachzugโ€œ. Die beiden letzteren Punkte stehen natรผrlich ganz im Zeichen des Bevรถlkerungsaustauschs. รœberhaupt ist dieser Punkt die Gretchenfrage an jede oppositionelle Bewegung, Strรถmung oder Partei: Wie hรคltst du es mit der Ersetzungsmigration?
Staatskohle gibt es reichlich fรผr das universitรคre Prekariat und die kulturmarxistischen Agitatoren, hier wird also jetzt das ganz offiziell gefรถrdert, was รผber Jahrzehnte aus der Opposition heraus aufgebaut wurde: eine rote Kulturgarde, eine Sprach- und Denkpolizei, mit der wir alle in den nรคchsten Jahren viel SpaรŸ haben werden. Irgendwas mit Transen darf natรผrlich nicht fehlen, Frauen erhalten fรผr ihre Forderungsklaviatur ein paar neue Tasten, alles erwartbar, alles nicht der Rede wert. Eine besonders perfide Spitze bleibt der Punkt โ€žWรผrdiger Umgang mit Opfern von Terrorโ€œ, denn wir wissen alle, dass damit nicht etwa die Opfer des Breitscheidplatzes oder der vielen, vielen, unzรคhligen, nirgendwo zentral registrierten Opfer des muslimischen Terrorismus gemeint sind. Auch die Opfer des kommunistischen Terrors brauchen sich von dieser Forderung nichts zu erhoffen. Nein, es geht natรผrlich um Halle und Hanau, also um die Erzรคhlung des erstarkenden rechten Terrors.
Ein โ€žUnabhรคngiger Polizeibeauftragterโ€œ, das ist, wie der Schattenmacher zutreffend schreibt, nichts anderes als die Wiederkehr des Politkommissars. Wir sehen in jedem Forderungspunkt: kein Aufbau der Substanz, keine Fรถrderung der Produktivitรคt โ€“ stattdessen Aufzehrung von dem, was noch รผbrig ist, und Plattbรผgeln all jener, die dagegen etwas sagen kรถnnten. Denkt man die Sache konsequent zu Ende, dann richtet sich der Koalitionsvertrag vor allem gegen diejenigen, die bald wรคhlen dรผrfen. Die Jugend verliert ihre Zukunft.
Und das bringt mich zum eigentlichen Punkt, denn รผber den Forderungskatalog habe ich mehr als genug geschrieben: Die Opposition, sowohl die im Parlament als auch die auf der StraรŸe, muss jetzt endlich ihre Sprache prรคzisieren. Dieses leidige Boomertum, dieses dumme Gefasel von โ€žrot-grรผnen Faschistenโ€œ, โ€žGreta-Jรผngernโ€œ oder โ€žร–kospinnernโ€œ muss endlich aufhรถren. Unser politischer und weltanschaulicher Feind ist kommunistisch. Das Regierungsprogramm ist ein kommunistisches Manifest, die neue Regierung besteht aus Kommunisten, und ihre Handlanger in Medien und Kulturbetrieb sind ebenfalls Kommunisten. Ergo ist der Widerstand dagegen antikommunistisch. Ist das nicht offensichtlich?
Die letzten Jahre waren geprรคgt von einer Krisenhaftigkeit, die im Impfregime ihre vorlรคufige Eskalation gefunden hat. Egal ob Euro-, Migrations-, Klima- oder Corona-Krise: รœberall verlief die Front zwischen einer kommunistischen Ideologie auf der einen Seite und einem Wust aus Wertevorstellungen, Sehnsรผchten oder ร„ngsten auf der anderen Seite. Die kommunistische Ideologie strebt den gleichgeschalteten, durchkontrollierten Arbeiter- und Konsumsklaven an. Herkunft, Ethnie, familiรคre Bindung โ€“ das alles sind fรผr den Kommunisten Systemfehler, die โ€“ im Duktus des Transhumanismus โ€“ wegprogrammiert werden mรผssen. Und was stand all die Jahre dagegen?
โ€žIch bin ja nicht rechts, aber…โ€œ, begann das Statement des EU- und Regenbogenfahne tragenden Boomers, der die Demonstrationszรผge der letzten Jahre okkupierte. โ€žDu, die Basis ist interessant!โ€œ oder โ€žJemand wie die Wagenknecht sollte Kanzler werden!โ€œ oder โ€žDie CDU von 1999 war noch stramm!โ€œ โ€“ hier liegt das Problem der Opposition und nicht im neuen Koalitionsvertrag. Dort wird doch sowieso nur fortgesetzt, was die CDU unter Merkel mit wechselnden Koalitionspartnern 16 Jahre lang vorangetrieben hat.
Die nรคchsten Monate und Jahre werden geprรคgt sein von massiven Akten zivilen Ungehorsams. Neben den Widerstand gegen das Impfregime werden auรŸenpolitische und wirtschaftliche Probleme treten, die sich eben nicht mit mehr Staatskohle ersticken lassen. Die Leute werden in der Masse โ€žirgendwie dagegenโ€œ sein, weil sie wirtschaftlich verelenden und sozial isoliert werden. Aber ihr Widerstand ist nutzlos, wenn er sich dank Political Correctness und Neusprech nicht adรคquat artikulieren kann.

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