Ja, es herrscht noch immer Krieg in der Ukraine. Etliche Menschen machen sich auf den Weg nach Westeuropa, um vor dem Krieg zu fliehen. Frauen, Kinder und auch die vom Deutschlandfunk eigens geschaffenen „Afrokrainer“ lassen sich unter den Schutzsuchenden ausmachen. รberall entstanden in den vergangenen Wochen neue Flรผchtlingsunterkรผnfte, so auch in Dรผsseldorf auf dem Hotelschiff โOscar Wildeโ.
Dort ereignete sich kรผrzlich eine schreckliche Grรคueltat. Am 6. Mรคrz vergewaltigten zwei Mรคnner aus dem Irak und Nigeria nacheinander ein 18-jรคhriges ukrainisches Mรคdchen. Alle drei waren als ukrainische Flรผchtlinge nach Deutschland gekommen, um dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu entkommen. Wie die beiden Mรคnner an ukrainische Pรคsse kamen, ist noch unklar. Womรถglich handelt es sich auch in diesem Falle um โAustauschstudentenโ. Das Mรคdchen ist inzwischen weiter nach Polen geflohen, weil sie sich in der Bundesrepublik nicht sicher fรผhlte. Auch am Kรถlner Hauptbahnhof fiel ein Ukrainer kรผrzlich einem anderen โSchutzsuchendenโ zum Opfer. Am 17. Mรคrz fรผgte ein 23-jรคhriger Afghane einem 35-jรคhrigen Ukrainer mehrere Schnittverletzungen im Gesicht zu, woraufhin dieser in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden musste. Wie immer zeigt sich die Bundesrepublik in Sachen Flรผchtlinge und Sicherheit von ihrer Schokoladenseite.
Schon beim Amtsantritt machte unsere Bundesauรenministerin Annalena Baerbock klar, dass sie fรผr eine gekonnt feministische Auรenpolitik eintreten wรผrde. Nach der Ansprache des ukrainischen Prรคsidenten Wolodymyr Selenskyj im Deutschen Bundestag am vergangenen Donnerstag ist klar: Die Bundesrepublik muss sich einen anderen Gasimporteur als Russland suchen. Wer wรคre da besser geeignet als Katar, um die feministische Auรenpolitik anzukurbeln. Und genau deswegen fรผhrt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bereits jetzt die Verhandlungen fรผr den Import von Flรผssiggas. Sollte das mit dem Feminismus doch nicht ganz funktionieren, heiรt es eben โFrieren fรผr die Freiheitโ.
In der vergangenen Woche begann die Lesung des Entwurfs zur allgemeinen Corona-Impfpflicht im Bundestag. Besonders hervor trat die jรผngste Bundestagsabgeordnete Emilia Fester von den Grรผnen, die offenbar so ihre Probleme mit den โFreundinnen der Freiheitโ hat. Zeitgleich verรถffentlichten die Initiatoren von #allesdichtmachen und #allesaufdentisch die dritte Auflage ihrer Kampagne gegen die Corona-Maรnahmen der Bundesregierung. Unter #dankefรผralles verรถffentlichten jene Kรผnstler passend zum geplanten โFreedom Dayโ am 20. Mรคrz sรคmtliche Satirevideos mit Zusammenschnitten der Geschehnisse der letzten Zeit.ย
Doch trotz Kampagnen, Protesten und Versprechen seitens der Politik ist die โFreiheitโ schon jetzt wieder um mindestens zwei Wochen nach hinten verschoben worden. Auch in รsterreich wurde die FFP2-Maskenpflicht in Innenrรคumen wieder eingefรผhrt. Insofern, es ist wieder Montag. Also bitte weiter auf die Straรe gehen und fรผr richtige Freiheit kรคmpfen.

