Am gestrigen Tage wurde der populรคre Netzwerker, Podcaster und Aktivist Charlie Kirk wรคhrend einer Podiumsveranstaltung an der Utah Valley University ermordet. Tausende Menschen โ rechte Unterstรผtzer, Schaulustige, linke Gegner โ waren auf dem Campus anwesend, als ein Schuss fiel und Kirk, vermutlich an der Halsschlagader getroffen, stark blutend auf der Bรผhne zusammenbrach. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, aber er hatte keine Chance.
Noch wรคhrend in den sozialen Medien unter dem millionenfach geteilten Live-Mitschnitt des Attentats Unterstรผtzer ihre Hoffnung bekundeten, dass es Kirk irgendwie schaffen wรผrde, Gegner hingegen ihre รคtzende Hรคme kundtaten, lief die vornehmlich linksdominierte Medienmaschinerie auf Hochtouren. Der arglose und in Sachen Kirk eher uninformierte Leser โ zu dieser Gruppe muss auch ich gezรคhlt werden โ erfuhr nicht nur von โSchรผssenโ, die einfach so gefallen sind. Das vernahm man ja auch schon damals in den Medien kurz nach dem Attentat auf Trump.
Nein, es wurde auch die Fakenews Vermutung verbreitet, dass es womรถglich ein Unterstรผtzer Kirks war, der, mit seiner Waffe spielend (ha, dumme Amis!) versehentlich das Leben des konservativen Meinungsmachers beendet habe. Daneben: Schlagzeilen, Rauschen, das scheinbar beilรคufige Setzen von Schlagworten, die allesamt suggerieren: Da starb nicht ein Mensch, ein Vater, ein Ehemann, ein talentierter Organisator, da hat es einfach nur einen weiteren โTrump-Anhรคngerโ erwischt. โSchuss trifft Mannโ, das wรคre wohl die neutralste Meldung, auf die sich die deutschen Medien von extrem links bis pseudokonservativ einigen kรถnnten.
Kirk, 31 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, wurde ermordet. Das scheint nun, einige Stunden nach der Tat, festzustehen. Die Fahndung nach dem Attentรคter lรคuft auf Hochtouren, zwei Verdรคchtige wurden zwischenzeitlich wieder freigelassen. Die Annahme, dass Kirk von einem Linksextremisten ermordet wurde, ist naheliegend. Mittlerweile kursieren Videoaufnahmen von einer verdรคchtigen Person auf dem Dach eines Universitรคtsgebรคudes, die sich nach dem Schuss rasch entfernt. Sollte sich ein politisches Motiv mit der Ergreifung des Tรคters bestรคtigen, wird sich die Lage in Amerika zuspitzen.
Auch wenn vor allem deutsche Medien etwas anderes suggerieren โ Kirk hรคtte genau das nicht gewollt. Seine Bekanntheit erlangte er nรคmlich in erster Linie nicht mit der Grรผndung der Organisation โTurning Point USAโ, die Kirk mit gerade einmal 18 Jahren aufbaute und mit der er Trump in dessen Wahlkรคmpfen unterstรผtzte. Nein, Kirk war vor allem fรผr seine mutigen โ man kann jetzt mit Recht sagen: todesmutigen โ Auftritte auf US-amerikanischen Universitรคts-Campus bekannt.
Das ist, wie man nicht erst seit den linksextremen Groรaktionen rund um BLM oder Pro-Palรคstina weiร, durch und durch rotes Terrain. Als junger Mann hier ganz bewusst und in liberaler Tradition stehend die Debatte zu suchen, das Gegenรผber herauszufordern und argumentativ zu stellen โ das ist, entgegen linker Hassbekundungen, noch das Beste, was die wachsende rechte Bewegung in den USA, ja im ganzen Westen, ihrem weltanschaulichen Feind anbieten konnte. Man mag solcherlei Formate nach all den Jahren naserรผmpfend ablehnen und als nervige Show abtun, aber man muss doch โ nicht nur wegen der gestrigen Ereignisse โ anerkennen, dass es dazu mehr Mut bedarf, als auf Twitter/X ein paar kantige Beitrรคge rauszuhauen.
Kirk war aber eben nicht nur ein leidenschaftlicher Debattierer, ein โLaberhannesโ, sondern โ das zeigt Turning Point USA โ ein Organisationstalent, ein โMacherโ. Solche Menschen sind etwas ganz Besonderes. Man merkt das schnell, wenn man mit ihnen persรถnlich zu tun hat. Kirk mobilisierte รผber seine Organisation Abertausende junge Menschen, vornehmlich junge, weiรe Mรคnner. Auf dieser Gruppe basierten รผber die lรคngste Zeit hinweg die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Errungenschaften des Westens. Im Zuge der linken Hegemonieausdehnung auf den kulturellen, medialen und schlieรlich politischen Betrieb hat diese Gruppe ihre Stimme verloren. Sie ist Fuรabtreter geworden, Arbeits- und Konsumdrohne, Kniebeuger im Angesicht minoritรคrer Opferkulte.
Die Generation Y, die Millenials, zu denen sich der 1993 geborene Kirk zรคhlte, ist die erste Generation, in der die linke Indoktrination voll reingeschlagen hat. Kirk hat sich damit nicht abgefunden. Er hat sich gewehrt und dabei Strukturen von Grund auf neu errichtet statt sich an sowieso schon Fallendem abzuarbeiten.
Letztlich und vor allem aber war Kirk Ehemann und Vater von zwei Kindern. Damit entschied er sich ganz bewusst fรผr die natรผrlichste, die naheliegendste und grรถรte Herausforderung, der sich ein junger Mann โ gerade heute โ รผberhaupt stellen kann. Seine Familie, der er so brutal und auf so widerwรคrtige Weise entrissen wurde, ist das eigentliche Vermรคchtnis dieses auรergewรถhnlichen Amerikaners. Man wรผnscht ihr fรผr diese dunkelste aller Stunden Trost und Hoffnung.


Wirklich schรถn geschrieben, der Nachruf!
Rest in peace, Charlie Kirk!
Danke.
Ich bin dankbar fรผr vieles was er tat, Gott habe ihn gnรคdig.
โ๏ธ
„My prayer is that when I die, all of hell rejoices that I am out of the fight.“ C.S. Lewis
Danke fรผr euren Kommentar. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie selbsternannte „Gutmenschen“ nun feiern. Gutmenschen, die sich fรผr die toleranteste, friedlichste und vielfรคltigste Spezies auf dieser Welt halten, feiern die รถffentliche Abschlachtung eines Menschen Feiern wie das Blut aus dem Nacken eines Menschen spritzt vor den Augen seiner Frau und beiden Tรถchter. Weil Kirk eine andere Meinung zu vielen Dingen hatte, soll er seinen Tod selbst provoziert haben. Den die Gefรผhle der Gutmenschen sind wichtiger als das Leben eines Andersdenkenden. Eine Debatte nicht mรถglich. Nach dieser Logik, provozieren wir alle tรคglich unseren Tod, weil wir irgendjemandes Gefรผhle verletzten.
Kirk wurde fรผr einen Nazi gehalten. Nazis tรถteten Millionen unschuldige Menschen, so wie Abtreibungsbefรผrworter unschuldige Babys. Etwa 1/3 der Gen Z Generation wurde abgetrieben. Und Gegner dieser Massenabschlachtung sind also alle Hitler.
Aber eine รถffentliche Hinrichtung zu feiern, wie Menschen frรผher den Tod von Gladiatoren, sei edel.
Die Deutschen Medien will ich gar nicht erst erwรคhnen. Es gibt nur linksextreme Medien. Und falls sie darรผber berichten, dann immer mit einer Begrรผndung fรผr seinen Tod. Denn er war ja Nazi. Alle anderen Stimmen mundtot. Und auch im Alltag, sobald man das Thema aufbringt, wird man belรคchelt. Die Bedeutung dieser Hinrichtung wird nicht verstanden. Es ist genauso bedeutend, wie die Hinrichtung Kennedys.
Die Art und Weise Kirk so bestialisch vor so vielen Augen zu tรถten, soll eine Message sein. Der Mรถrder wรคhlte mit Absicht diese Zurschaustellung. Um Angst zu verbreiten an jene, die sprechen. Und diejenigen von uns, die nun hier รผbrig bleiben auf dieser Welt, fรผhlen sich gelรคhmt, sind wรผtend und fรผhlen sich einsam und umzingelt vom Bรถsen. Wo ist der gesunde Menschenverstand? Wo sind die normalen Debatten aus den 90ern? Oder sind wir nun die kranken? Aber Brรผder und Schwestern, unser Glaube darf nicht erschรผttert werden. Aus unserer Trauer darf keine Verbitterung werden. Es ist das Werk des Teufels. Sein Versuch die Kirche Gottes zu zerstรถren. Ein Teil der Vision vom Papst Leo XIII. vom 13. Oktober 1884.
Aber der Teufel wird nicht siegen. Christus ist Kรถnig. Und der Teufel will Spaltung:
„He is often called diabolos in the Greek of the New Testament, a word derived from diabalein, meaning โto throw apart, to scatter.โ God is a great gathering force, for by his very nature he is love; but the devilโs work is to sunder, to set one against the other. Whenever communities, families, nations, churches are divided, we sniff out the diabolic.“ Robert E. Barron
Angst hat nur der Gegner. Denn hรคtte er Argumente, mรผsste er nicht auf Gewalt zurรผckgreifen. Er hat Angst, dass Menschen wir Kirk noch mehr Menschen bekehren.