Im Deutschland von 2026 auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein, ist mehr als nur mutig. Und das nicht nur, weil man als Fahrgast beinahe ständig damit rechnen muss, viel zu spät ans gewünschte Ziel zu gelangen (falls es einem denn überhaupt gelingt). Im vergangenen Sommer beispielsweise war fast jeder zweite Fernverkehrszug der Deutschen Bahn verspätet. Sondern auch, weil es neben all den Zugausfällen und anderweitigen Unregelmäßigkeiten rund um die Funktionalität der Verkehrsmittel sehr schnell passieren kann, dass man ganz nebenbei auch noch nichts ahnend Opfer von Bedrohung, Belästigung, tätlichen Angriffen mit oder ohne Messer oder gar mörderischen Schubsattacken wird.
Inzwischen häufen sich die Fälle von jungen Mordopfern, die zur „falschen“ Zeit am Bahnhof warteten und dort kontextlos von Migranten ins Gleisbett geschubst und daraufhin vom einfahrenden Zug erfasst und überfahren wurden. Neben den achtjährigen Leo, der 2019 am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann aus Eritrea in den Tod gestoßen wurde, reihen sich die 16-jährige Liana, der im vergangenen Sommer in Friedland aufgrund der „Schubsattacke“ eines ausreisepflichtigen Asylbewerbers das gleiche traurige Schicksal widerfuhr, sowie die 18-jährige Fatemeh, die vor nicht einmal zwei Wochen in Hamburg-Wandsbek von einem Südsudanesen ermordet wurde.
Damit nicht genug: Denn auch die Messerdelikte an Bahnhöfen und entlang der Bahngleise nehmen immer weiter zu. Im Jahr 2024 erfasste die Bundespolizei deutschlandweit 609 derartige Angriffe. Allerdings ist Bahnfahren nicht nur für die Fahrgäste der jeweiligen Verkehrsgesellschaften gefährlich. Auch das Bahnpersonal ist zunehmend betroffen von Bedrohung, Gewalt und teils schwerer Körperverletzung bei Fahrkartenkontrollen.
Letztes Jahr hat allein die Deutsche Bahn (DB) über 3.000 Angriffe auf ihre Mitarbeiter in Zügen und rund um Bahnhöfe und Haltestellen erfasst. In 324 Fällen wurden die Betroffenen Opfer von „schwerwiegender Körperverletzung“. Letzte Woche erst wurde der Schaffner Serkan C. während seiner Arbeit in der Nähe von Kaiserslautern in einem Zug von einem Schwarzfahrer bei der Ticketkontrolle angegriffen und so brutal zusammengeschlagen, dass der 36-jährige Familienvater zwei Tage später seinen Verletzungen im Krankenhaus erlag.
Bei seinem Mörder handelt es sich um einen „griechischen Staatsbürger“, der, wie sich nun dank griechischer Medien herausstellte, jedoch ursprünglich aus Syrien stammt. Mustafa Aslan, so heißt der Mann, sei demnach illegal nach Griechenland eingereist und galt als „Islamist“. Wie er dennoch die griechische Staatsbürgerschaft erhielt, bleibt ein Rätsel.
Fakt ist jedoch, dass auch der Fall von Serkan C. kein Einzelfall ist. Nur einen Tag nach dem Angriff auf ihn wurde in Hamburg ein Bahnmitarbeiter brutal angegriffen, sodass er schwere Kopfwunden erlitt. Laut dem Chef der EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) haben schon über 80 Prozent aller Bahnmitarbeiter tätliche Angriffe gegen sich erlebt. Rund ein Drittel von ihnen hat mittlerweile Angst, zur Arbeit zu gehen.


Einst regelmäßiger ÖPNV-Nutzer meide ich mittlerweile die DreckBeförderung weitestgehend.
Nicht wegen den neuzeitlichen Bereicherungen, die waren bislang selbst zu nächtlichen Zeiten in Zügen deren Fahrgäste aussehen als kämen sie direkt aus Afrika nie ein Problem.
Schon eher wegen dem einheimischen Bodensatz, was da mitunter an studententierendem und antifantierendem Pöbel mitreist ist neben den Horden an schwachsinnquasselnden Dauerdrahtlosjunkies durch deren Absonderung an vollumfassender Verblödung (mitunter selbst zu dumm eine automatische Tür zu benutzen) eine ernstzunehmende Gefahr für Geist und Verstand. Der teilweise ekelerregend und fäkal versiffte Zustand immer mehr Fahrzeuge sorgt dabei für zusätzliches Reisevergnügen.
Am schlimmsten ist jedoch die mittlerweile massive Unfähigkeit einen funktionierenden Betrieb aufrechtzuerhalten, kombiniert mit massiver Kundenfeindlichkeit – Kundeninformation ist wohl ein Fremdwort, und Kulanz verpönt. Verspätungen und Ausfälle über die nicht informiert wird, und wenn man sich dann nach langer Wartezeit in eine völlig überfüllte Ersatzverbindung (die man sich auch noch selbst raussuchen darf) quetscht oder auf eine Ersatzverbindung darf man dann auch noch dem Schadensersatz hinterherrennen, und das Ganze möglichst totaldigitalüberwacht, denn anderweitig wird es schon mühsam überhaupt einen Ansprechpartner oder Anschrift zu finden.
In den Nachbarländern, selbst dem sonst so als desolat verschrienen Belgien, läuft das übrigens deutlich besser. Nur in der berlinesken Buntesreplik scheint man es sich angesichts der auf Allgemeinheitskosten hinterhergeworfenen Pauschalpreisfahrscheins damit zu begnügen teuersubventionierte Minimaldienstleistung ohne Qualitäts- und Kompetenzanspruch abzuliefern.
Wie man so echte Fachkräfte und Investoren für Deutschland begeistern will kann sich jeder ausmalen, zumal der Zustand der hiesigen Straßen (Dauerbaustelle allerorten, schmudelligste Raststätten) ebenfalls den gleichen Weg geht.
Mein Bedauern über die bedrängten und geschädigten Kontrolleure hält sich übrigens sehr in Grenzen, denn mehr als einmal hab ich miterlebt wie diese erst zu Coronoia-Filtertütenzeiten, später dann mit den Totaldigitalfahrkarten wie kleinlichste überkorrekte Kapos aufgeführt haben, dies dann aber im Angesicht anderer maximalkulturbereichernder Fahrgäste völlig unterlassen hatten.
Das ist nichts anderes als Terror. Statt Fahrzeuge in irgendetwas rein zu fahren ist das vor-die-Gleise-schubsen sehr niedrigschwellig und in seiner Wirkung noch fataler. Der Staats muss die Sicherheit und Unversehrtheit seiner Bürger garantieren. Tut er das nicht, stehen gewaltige Krisen vor der Tür.
Eigentlich gäbe es das Notwehr-Recht. Eigentlich findet eine Zensur nicht statt. Eigentlich strebt man in einer Demokratie nicht nach Parteienverbot. Und schlussendlich sorgt ein Staat, indem das Gewaltmonopol bei ihm liegt, für die Sicherheit seiner Bürger; eigentlich.
Wie es in anderen Landesteilen ausschaut, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wohne in Ostsachsen in einem Dorf, hier ist es (noch) ruhig. Eisenbahn bin, glaube ich, 1995 das letzte Mal mitgefahren. Wenn, dann fahre ich nur hin und wieder mit dem Bus in die nächste Kleinstadt. Die Busse sind auf meiner Strecke ausnahmslos pünktlich und verdreckt sind sie auch nicht. Und was arg verwundert: Das Busunternehmen gehört der Deutschen Bahn.
Und was die ‚neuzeitlichen Bereicherungen‘ angeht, egal ob im Bus, im Supermarkt, beim Hausarzt oder auf der Straße, man hört ausschließlich die deutsche Sprache und das akzentfrei!
Ach übrigens, bei der letzten Wahl erreichte hier die AFD knapp 50 % aller Erst- und Zweitstimmen!