Die Grünen feiern die hohen Energiepreise wie einen persönlichen Sieg. „Seht ihr? Das kommt von den bösen Fossilen und Putins Gas!“ So das Mantra in Talkshows, Landtagen und Bundestag. Eine noch radikalere Energiewende soll die Kostenfalle schließen – wenn man nur endlich komplett auf Wind und Sonne umsteigt. Die Realität? Die Energiewende selbst ist der Brandbeschleuniger. Sie hat die Preise explodieren lassen, die Abhängigkeit gesteigert und die Versorgungssicherheit zerfetzt.
Schaut man auf die nackten Zahlen von 2000 bis 2025 (vor dem jüngsten Nahost-Chaos): Benzin +70 Prozent, Diesel +104 Prozent, Haushaltsstrom +200 Prozent, Industriestrom +100 Prozent, Industriegas +200 Prozent. Jeder Einwand von „ach, das ist ja nur normale Inflation“ ist sofort im Keim erstickt, wenn man sieht, dass der Verbraucherpreisindex von 2000 bis 2025 vergleichsweise „nur“ um 62 Prozent stieg. Die Energiepreise haben sich also wesentlich stärker verteuert.
Parallel dazu kletterte der Anteil volatiler Erneuerbarer (Wind + PV) von 2 auf 45 Prozent, während die Kernkraft von 30 Prozent auf null abstürzte. Die These „mehr Grün = billiger Strom“ ist empirisch so tot wie ein Kernkraftwerk unter Habeck. Der Staat selbst ist hier der größte Preistreiber – und das mit Ansage. 2025 machten CO₂-Abgabe, Umsatz- und Energiesteuer bis zu 64 Prozent des Benzinpreises und 56 Prozent des Dieselpreises aus.
Die Grünen und alle Energiewende-Befürworter verschweigen dabei beharrlich die wahre Achillesferse: Klar, Sonne und Wind stellen keine Rechnung – doch genau diese Volatilität treibt die Monsterkosten. Weil die Sonne nachts nicht scheint, der Wind nicht immer weht oder mal viel zu stark bläst, wenn die Nachfrage gar nicht da ist, explodieren die Systemkosten für Backup-Kraftwerke, massiven Netzausbau und teure Speicher. Diese versteckten Belastungen kehren die Grünen konsequent unter den Teppich.
EEG-Subventionen? Allein bis 2025 satte 368 Milliarden Euro. PricewaterhouseCoopers rechnet bis 2045 mit Gesamtkosten von 13,2 Billionen Euro – rund 600 Milliarden pro Jahr oder 14.000 Euro pro Durchschnittshaushalt. Drei Mal das deutsche BIP. Netzausbau bis 2045: 732 Milliarden. Wasserstoffnetz bis 2032: „läppische“ 20 Milliarden. Und das Herunterregeln von Überschussstrom oder teurer Export? Von 2014 bis 2024 explodierten die Kosten von 0,2 auf 3,1 Milliarden Euro – Faktor 15,5. 2025 gab’s schon 573 Stunden negativen Strompreis. Willkommen in der grünen Planwirtschaft.
Die „Wunderwaffe“ Wasserstoff? Selbst die grünen Vorhof-Institute Fraunhofer und Prognos müssen zugeben: Importierter grüner Wasserstoff kostet selbst in 2030 zwischen 11 und 20 Cent/kWh, 2045 immer noch 10–12 Cent. Drei-viermal teurer als Gas, zwölfmal klimaschädlicher als CO₂ und nur mit Milliardensubventionen machbar. Klassische grüne Rechnung: teuer, unzuverlässig, dafür ideologisch rein.
Entgegen dem grünen Märchen hat die Energiewende auch die Importabhängigkeit nicht gesenkt, sondern hochgejagt. Energie-Importquote von 60 Prozent (2003) auf 67 Prozent (2024). Beim Strom drehte Deutschland vom Netto-Exporteur (23 TWh/Jahr) zum Netto-Importeur (17 TWh). Die Bundesnetzagentur bettelt inzwischen um 35 GW Backup-Kraftwerke – am liebsten teure wasserstofffähige Gaskraftwerke. In Bayern lag die gesicherte Leistung 2025 bei nur 9 GW (bei 13 GW Spitzenlast). Drei GW fehlten dank Gundremmingen C und Isar II. Beim ersteren wurden nach grünem „Nero“-Befehl die Kühltürme bereits gesprengt. 90 Prozent der Solarmodule kommen aus China. Der Rohstoffhunger nach strategischen Metallen für Wind und Sonne ist pro Kilowattstunde um ein n-faches höher als bei Kernkraft.
Und selbst beim Gas sieht es nicht besser aus: Der Importanteil aus Russland ist von 41 Prozent im Jahr 2021 auf null gesunken, dafür kommen jetzt 48 Prozent aus den USA – und satte 95 Prozent des importierten LNG stammen ebenfalls aus den Vereinigten Staaten. Statt der versprochenen Befreiung von „bösen Diktaturen“ wie Russland sind wir nun noch abhängiger von den Amis und ihrem teuren Fracking-Gas. Souveränität? Fehlanzeige.
Die AfD hat die einzig ehrliche Antwort: Sofortige vollständige Abschaffung der CO₂-Abgabe, Senkung von Energiesteuer und Umsatzsteuer auf EU-Minimum. Ergebnis: Benzin minus 66 Cent/Liter, Diesel minus 50 Cent, Haushaltsstrom minus 26 Prozent, Industriestrom minus 40 Prozent. Mittelfristig: Reaktivierung der elf noch nicht zerstörten Kernkraftwerke (14,5 GW, Erzeugerkosten nur 1,6 Cent/kWh). Dann sinken die Preise weiter – Gewerbestrom auf 6 Cent, Haushaltsstrom auf 11 Cent, Industriestrom auf 8 Cent.
Dazu heimische Reserven, die die AfD endlich aktivieren will: Unser Schiefergas reicht für 35 Jahre Vollversorgung, Braunkohle für 120 Jahre mit 35 Milliarden Tonnen und Steinkohle für 1.500 Jahre mit 83 Milliarden Tonnen – plus geologischer Wasserstoff in Bayern. Das ist echte Heimatenergie, die uns unabhängiger macht und die Preise mittel- bis langfristig senkt. Zwar ist Exploration zunächst teurer, doch ist die Infrastruktur erst gebaut wird es günstiger – und das grüne Narrativ, eine Industrienation könne sich nicht selbst versorgen, ist blanker Unsinn, denn früher wurde alles wegen billigem globalem Freihandel bis in 2000er-Jahren ausgelagert, heute in Zeiten von Abhängigkeit und Handelsblöcken müssen wir diese enormen Reserven anzapfen.
Die Energiewende ist keine Klimarettung. Sie ist eine teure, abhängigkeitsmachende Ideologie, die Deutschland deindustrialisiert und die Bürger verarmt. Zeit, die Illusion zu beenden – bevor der letzte Betrieb dichtmacht und die Lichter ausgehen. Die AfD hat den Plan. Der Rest labert nur weiter vom „grünen Aufbruch“.


Die eigenen Ressourcen anzapfen wird sehr wahrscheinlich die Preise weitertreiben. Der Import war einfach günstiger. Wir haben doch auch aufgehört Textilien aus Deutschland zu kaufen, weil sich keiner Shirts fũr 90 EUR leisten will. Von dem Flächenverbrauch eines Tagebaus mal ganz zu schweigen.
Ich stimme komplett zu, dass die Kosten beim Netzausbau etc nicht transparent kommuniziert werden, aber gleichermaßen werden Kosten bei den fossilen auch untern Teppich gekehrt. Und Tatsache ist auch, dass die ganze Welt auf EE setzt und der Neubau ist dort wesentlich größer als bei fossilen Kraftwerken. Und man würde Ländern wie China oder Saudi Arabien nun wirklich nicht unterstellen Ideologie getrieben zu sein, sondern pragmatisch immer auf den eigenen Vorteil bedacht.