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Emilio Esbardo, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:01_Breitscheidplatz_Berlin_foto_Emilio_Esbardo_anon.jpg

Fünf Jahre Breitscheidplatz

20. Dezember 2021

Es weihnachtet, zumindest mehr oder weniger. Die Einkaufsstraßen sind dekoriert, die Weihnachtsmarktbuden leuchten, doch die Eingänge zur Innenstadt werden abgesperrt durch Bauzäune und Merkel-Poller. Da dämmert etwas, denn auch wenn die berühmt berüchtigten Betonblöcke dieser Tage womöglich auch vor Impffreien schützen sollen, ist der Ursprung ein ganz anderer.

Zum fünften Mal jährte sich gestern das islamische Attentat auf den Berliner Breitscheidplatz. Während am 19. Dezember 2016 gegen 20 Uhr etliche Menschen auf dem Weihnachtsmarkt in der Nähe der Gedächtniskirche fröhlich einen Glühwein trinken wollten, steuerte der Tunesier Anis Amri mit einem geklauten Sattelzug voller Absicht in eine Menschenmenge hinein.

Zuvor hatte er bereits den polnischen LKW-Fahrer ermordet und dessen Fahrzeug in Beschlag genommen. Am Breitscheidplatz selbst tötete er elf Menschen. 67 weitere wurden verletzt, einige unter ihnen schwer. Der Islamische Staat bekannte sich zu dem Anschlag. Ende Oktober diesen Jahres verstarb eine weitere Person an den Folgen der Horror-Fahrt. Insgesamt hat Amri damit dreizehn Menschenleben auf dem Gewissen.

Schon weit vor dem Terroranschlag in Berlin war Anis Amri den Behörden polizeilich bekannt, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung. Er kam 2011 im Zuge des arabischen Frühlings über Lampedusa nach Italien. 2015 reiste er zu Beginn der Asylkrise in die Bundesrepublik ein. Unter 14 verschiedenen Alias-Identitäten lebte er in Deutschland und kassierte Sozialleistungen. Seine Asylanträge wurden immer wieder abgelehnt, trotzdem hielt er sich weiterhin überwiegend im Ruhrgebiet und in Berlin auf.

Schon im November 2015 stuften ihn die Behörden als islamistischen Gefährder ein. Dennoch ließ man ihn gewähren, so dass er schließlich im Dezember 2016 dreizehn Menschen brutalst aus dem Leben reißen konnte. Auf der Flucht wurde er vier Tage nach der Tat in der Nähe von Mailand von italienischen Polizisten gestellt und getötet.

Fünf Jahre sind vergangen, doch geändert hat sich wenig. Die Bundesrepublik bleibt das Einwanderungsparadies schlechthin. Seit 2013 stellen jährlich über 100.000 Menschen ihren Asylerstantrag in Deutschland. Illegale Migranten und kriminell gewordene Asylbewerber werden jedoch nur in seltenen Fällen ausgewiesen. Doch Dank Ampel-Koalition haben diese bald die Möglichkeit „legal“ zu werden.

Lukasz, Anna, Georgiy, Sebastian, Nada, Fabrizia, Dalia, Christoph, Klaus, Angelika, Dorit, Peter und Sascha – das sind die Namen jener Menschen, die im Zuge des Terroranschlags von Berlin ums Leben kamen. Sie wurden ermordet von einem Mann, der gar nicht hätte hier sein dürfen. Sie sind tot, weil die deutschen Behörden versagten und Anis Amri Dank chronischer Überbürokratisierung gewähren ließen.

Während ganz Polen damals, um den ermordeten LKW-Fahrer Lukasz trauerte, erinnert in Deutschland nach wie vor nur sehr wenig an die Toten vom Breitscheidplatz. Doch auch sie sind Opfer der Politik der offenen Grenzen und dürfen nicht in Vergessenheit geraten!

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben.


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