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Die Iren nehmen es nicht mehr länger hin

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In Irland geht seit letzter Woche ordentlich die Lutzi, nachdem ein Algerier mit irischem Pass drei kleine Kinder und eine Angestellte vor einer Kita niedergestochen hat. Eine Fünfjährige und die Angestellte wurden dabei sehr schwer verletzt, ein kleiner Junge ebenfalls so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Besagter Algerier befand sich gerade in einem Zwist mit dem irischen Staat darüber, wie viel Geld ihm von den dortigen Kartoffeln fürs Nichtstun zusteht – er war der Meinung, deutlich mehr, was, wie in den Medien spekuliert wurde, der Grund für die Attacke gewesen sein könnte.

Besagte irische Kartoffeln hatten ihm bereits vor wenigen Jahren das Leben gerettet, indem sie ihm die Entfernung eines Hirntumors finanzieren durften. Anfang des Jahres hatte er ihnen das bereits messerschwingend mit einer Vandalismus-Attacke gedankt, mit der er aufgrund seiner seelischen Verfassung straffrei davonkam, und nun das. Eigentlich eine kleine Geschichte, wie wir sie schon Tausende Male so ähnlich aus der Heimat gehört haben, nur: Die irischen Kartoffeln sind offenkundig bei Weitem noch nicht so domestiziert wie die deutschen.

Gigantische Demonstrationen gegen die offenen Grenzen, die zu dieser Tragödie geführt hatten, waren die Folge. Teils arteten diese in Schlägereien mit der Polizei aus oder entbrannten in Straßenschlachten mit Migranten, die sich den Märschen in den Weg stellten. Die Medienlandschaft zog hier, wie man sich denken kann, die umgekehrte Black-Lives-Matter-Karte: Gewalt wie auch Plünderungen im Rahmen der Unruhen wurden zu hundert Prozent auf die rechten Demonstranten geschoben, was in letzterem Fall eine lupenreine Lüge war, wie jegliches Videomaterial von den Plünderungen entlarvt, und anstelle ihres gerechten Anliegens in den Vordergrund gerückt.

Der irische Regierungschef ging sogar so weit, die Scharmützel mit der Polizei mit dem gezielten Mordanschlag des Migranten auf kleine Kinder gleichzusetzen:

„Gestern haben wir zwei furchtbare Attacken erlebt: Eine auf unschuldige Kinder und eine auf unsere Gesellschaft. Beide Attacken haben unsere Gesellschaft besudelt.“

Interessant auch, dass ein Angriff auf irische Kinder offenbar keinen Angriff auf die Gesellschaft darstellt, Gewalt im Zuge von Demonstrationen gegen offene Grenzen aber sehr wohl. Und um auf Black Lives Matter zurückzukommen, wie es auch einige Demonstranten mit „Irish Lives Matter“-Transparenten taten: Im Sommer 2020, als Antifas und schwarze Weißenhasser aus Rache für den Überdosistod von George Floyd in Polizeigewahrsam Dutzende Städte niederbrannten, töteten sie dabei mehr als 40 Menschen.

Danach krähte kein Hahn, stattdessen war die Presse damit beschäftigt, fieberhaft nach einem deutschen George Floyd zu suchen: Der dicke Türke, der vor dem „I can‘t breath“-Graffito in Hamburg Stress mit der Polizei anfing und dann ein paar Sekunden eine Hand an seinem Hals hatte, der arabische Jugendliche, der mit einem Knie im Rücken festgesetzt wurde und in den Medien trotz klar sichtbarer heller Haut „schwarz“ genannt wurde – es war ein Spektakel. Der Mainstream hat jedes Recht verloren, sich über Gewalt im Rahmen von Demonstrationen zu echauffieren.

Währenddessen brandet auch in Frankreich Protest auf, nachdem ein 16-Jähriger auf einem Dorffest von einer Migrantengruppe getötet wurde, die, so wörtlich, „Weiße töten wollte“. In Holland gewinnt im selben Zeitraum Wilders die Wahl, die AfD ist in einer neuen Umfrage bei 26 Prozent (!) – es fällt schwer, gerade nicht ein wenig geweißpillt zu sein.

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