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Emilia Fester – Hyperventilieren für den Impfzwang

18. März 2022
in 3 min lesen

In den letzten Jahren veröffentlichten wir auf unserer Netzseite, im Rahmen unserer Podcasts oder eben auch in unserem Print-Magazin viele, viele Beiträge über den Niedergang dieses Landes. Ich meine, wir sind Reaktionäre, was läge uns näher? Letztes Jahr zum Beispiel schrieb ich über den Siff und Schmutz, in dem einer der größten und wichtigsten Verkehrsknotenpunkte dieser Republik zu versinkt. Man kann dort am helllichten Tage, zu jeder beliebigen Uhrzeit, Asoziale dabei beobachten, wie sie in aller Öffentlichkeit an die Wände des Gebäudes defäkieren, sich die Heroinspritzen in ihre Venen rammen oder auf dem nackten Boden ihre Räusche auskurieren. Wir reden hierbei von einem öffentlichen Gebäude, das seinerzeit als Prachtbau, als Verkehrstempel, konzipiert war.

Das ist eine Facette des Niedergangs unseres Landes. Eine andere Facette betrifft das Personal unseres Staates: Die Politiker, die „da oben“. Gewählt oder berufen, sollten sie ihre ganzen Fähigkeiten und Erfahrungen in den Dienst ihrer Nation und ihres Volkes stellen, damit es – sprichwörtlich – vorangeht. Ich denke, dass das der kleinste gemeinsame Nenner ist, wenn es darum geht, zu definieren, wer etwas im Staatsdienst verloren hat – und wer nicht.

Natürlich ist dieser „kleinste gemeinsame Nenner“ ein Ideal, welches seit jeher Idioten, Korrupte oder Verräter nicht davon abgehalten hat, in die Politik zu gehen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sich die Darstellung entsprechender Biographien durch die Medien grundlegend gewandelt hat. Es ist ja heutzutage schon für sich genommen ein unglaubliches Verdienst, als „jüngste Bundestagsabgeordnete“ zu gelten. Getopt wird das nur noch von den magisch-begabten Geschlechtswandlern, die wiederum in starker Konkurrenz zur Gruppe der Migrationshintergründler stehen.

Das ist überhaupt eine Entwicklung, die vor allem den Grünen zuzurechnen ist. Diese Partei, von Beginn an eine Ansammlung von gesellschaftlichen Randfiguren mit „alternativen Lebensentwürfen“, hat innerhalb weniger Jahre diese stille Übereinkunft darüber, dass man es erst einmal zu etwas gebracht haben muss, um sich anschließend als Kandidat aufstellen zu lassen, gesprengt. Wenn Politik und Medien jetzt seit einigen Jahren wie die Schlosshunde heulen, dass der Respekt des dummen Stimm- und Steuerzahlerviehs gegenüber der politischen Elite nachlässt, dann liegt das nicht zuletzt daran, dass die Parlamente vollgestopft sind mit Leuten, denen kein normaler Bürger seinen Autoschlüssel anvertrauen würde.

Beispielhaft dafür ist Emilia Fester, Bundestagsabgeordnete der Grünen, Jahrgang 1998. Die bald 24-Jährige hat, abgesehen von einer eigenen Netzseite, noch nicht viel im Leben bewerkstelligt. Im Weltlexikon ist zu lesen, dass die „jüngste Bundestagsabgeordnete“ nach dem Abitur irgendwas als „freischaffende Regiassistentin im Kinder- und Jugendtheater“ gemacht hat – was so viel heißt wie: keine abgeschlossene Ausbildung, kein abgeschlossenes Studium, kein gesellschaftlich relevanter Beruf, kein Aufbau einer eigenen wirtschaftlichen und sozialen Existenz. Jede Auszubildende bei Rewe oder Aldi verfügt über mehr Reife, über mehr Lebenserfahrung, über mehr Tuchfühlung mit den Menschen in diesem Land als Emilia Fester. Wie viel Bundestagsabgeordnete verfügen eigentlich über eine abgeschlossene kaufmännische oder handwerkliche Ausbildung? Wie viele davon sind bei den Grünen?

Fester jedenfalls hat sich jedenfalls den für ihre Partei typischen Duktus einer aufgekratzten Klassensprecherin antrainiert und durfte im Bundestag jetzt mal ein paar Minuten die Millionen von ungeimpften Deutschen diskreditieren:

https://twitter.com/Watch_Greens/status/1504412587580170243?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

Wie ein uns nahestehender Leser sagen würde: „Etwas cringe.“ Dieses Gefühl, dass sich in der Magengegend etwas unangenehm verkrampft, während Emilia in ihrer Lederjacke – dem Ansehen des Hohen Hauses auch optisch angemessen – wild gestikulierend und hyperventilierend behauptet:

„Alle Menschen, egal welchen Alters, übertragen das Virus stärker, wenn sie ungeimpft sind.“

Das ist nicht nur falsch, das ist aus dem Munde eines Befürworters der Impfpflicht eine dumme und infame Lüge. Selbst das politisch eingenordete RKI eiert bei diesem Punkt herum:

„In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.“

Es kann „derzeit nicht genau quantifiziert werden, weil dieser Zusammenhang die Wunschvorstellung einer Klientel ist, die uns mit immer neuen Lügen die Impfpflicht aufs Auge drücken will. Während in allen anderen Ländern mittlerweile Abstand zur Impfpflicht genommen wird, während sogar die mangelhafte Wirksamkeit der Impfung langsam, aber sicher in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, votieren im Deutschen Bundestag Gestalten wie Emilia Fester für die Abschaffung unseres unverhandelbaren Rechts auf körperliche Unversehrtheit.

Dass so etwas wie Freiheit für Fester eher „nazi“ ist, zeigt sich auch anhand ihrer anderen Positionen: Natürlich will sie, die in ihrem Leben nie richtig gearbeitet hat, die dummen deutschen Bürgerameisen mit einer CO2-Steuer weiter ausquetschen. Die monatliche „Abgeordnetenentschädigung“ beträgt immerhin 10.012,89 Euro – das Geld muss irgendwoher kommen. Folgerichtig setzt sich Fester auch für die Verteilung sogenannter „Klimapässe“ an sogenannte „Klimaflüchtlinge“ ein. Was auch sonst?

Bleibt die Frage: Wer wählt solche Leute wie Fester? Was muss mit einer Gesellschaft passieren, damit deren Elitenselektion so dermaßen ins Negative umschlägt? Ja, vielleicht hat das etwas mit Dekadenz und Gleichgültigkeit zu tun. Den Leuten geht es zu gut – das ist zumindest leicht gesagt. Aber schauen wir mal, wie sich die Sache in den nächsten vier Jahren unter dem Eindruck steigender Energiepreise und leerer Supermarktregale entwickelt. Manches muss scheinbar erst richtig schlecht werden, bevor es wieder besser wird.

Friedrich Fechter

Nachdem sich Fechter von den beiden Chefs die Leitung der Netzredaktion hat aufquatschen lassen, musste er mit Enttäuschung feststellen, dass die Zeiten von Olymp-Schreibmaschinen und reizenden Vorzimmerdamen vorbei sind. Eine Schreibmaschine hat er sich vom hart erarbeiteten Gehalt trotzdem gekauft. Und einen antiken Schreibtisch. Auf irgendwas muss man im Hausbüro schließlich einprügeln können, wenn die faulen Kolumnisten wieder ihre Abgabefristen versemmeln…

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