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Friseurausgaben der Bundesregierung – Du hast die Haare schön…

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Wer schön sein will, muss leiden oder doch blechen? Zumindest gilt das für den bundesdeutschen Steuerzahler, denn für Styling, Schminke und Haarpflege griffen die Minister, ihre Staatssekretäre oder die berufenen Bundesbeauftragten der Ampelkoalition im laufenden Kalenderjahr ganz schön tief in die Tasche. Dies ergab kürzlich die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner.

Demnach zahlten die Bundesminister sowie deren Beamte seit Jahresbeginn schlappe 186.000 Euros an Friseure und Visagisten. Mehr als je zuvor. Zum gepflegten Äußeren gehört neben der angemessenen Kleidung, Markus „Tessa“ Ganserer bewies darin in der vergangenen Woche seine Seriosität, als er im Negligé im Familienausschuss auftauchte, eben auch ein ansprechend aufgehübschtes Gesicht sowie die passende Frisur, und das kann je nach Styling-Objekt eben ganz schön in die Moneten gehen.

Spitzenreiter an dieser Stelle war unsere feministische Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen. Zwischen Anfang Januar und dem 12. Oktober gab sie allein fast 100.000 Euros für Kosmetikprodukte und Frisuren aus. Die vielen Termine im Ausland gehen eben ins Geld. Allein ihre private Stylistin erhält wohl ein monatliches Gehalt von 7.500 Euro. Das alles scheint höchst feministisch, wenn man bedenkt, wie sehr hiesige Feministinnen sich doch wehren, auf ihr Äußeres beschränkt zu werden. Doch ihre horrenden Schönheitsausgaben stehen bei Weitem nicht alleine da.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfamilienministerin Lisa Paus zahlten mit rund 23.000 und knapp 21.000 eine beträchtliche Summe für ihr aufgehübschtes Äußeres. Auch wenn sich gerade beim Kanzler womöglich die Frage stellen mag, an welcher Haarpracht die hohen Friseurausgaben gemessen werden.

Doch auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Bundesbauministerin Klara Geywitz, die sogenannte „Bundesbeauftragte für Kultur und Medien“, Claudia Roth, sowie die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas von der SPD scheuten keine Mühen und Kosten für ihr mehr oder minder gepflegtes Äußeres.
Bärbel Bas beispielsweise zahlte im vergangenen Jahr etwa 13.000 Euro alleine für Haarpflege und Friseurtermine. Da Schönheit und Bescheidenheit für gewöhnlich Hand in Hand gehen, fiel es ihr in der vergangenen Woche schwer, im Plenum des Deutschen Bundestags ein Kompliment für ihre Haarpracht anzunehmen. So belegte sie den fraktionslosen AfD-Abgeordneten Matthias Helferich sogleich mit einem Ordnungsruf, als er sie zu Beginn seiner Rede zum „Rückführungsverbesserungsgesetz“ der Ampelkoalition für ihr tolles Aussehen lobte.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Während sich Otto Normalverbraucher aufgrund der anhaltenden Teuerung inzwischen vermutlich dreimal überlegt, ob er überhaupt ins Haarstudio geht oder Mutters Schere-Topf-Methode ausreicht, um halbwegs seriös auszusehen, greifen seine selbsternannten Volksvertreter immer tiefer in die Taschen der Steuerzahler, um auf dem nächsten Sektempfang schnieke auszusehen.