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Irmhild Boßdorf – Strickend ins EU-Parlament

31. Juli 2023

Die AfD befindet sich seit Wochen in einem Umfragehoch. Mit leichten Schwankungen hält sich die Partei nun bei über 20 Prozent. Eine stolze Zahl, die sich durchaus sehen lassen kann. Doch bei all dem Zuspruch darf nicht vernachlässigt werden, dass die AfD und ihre Funktionäre nun in der Bringschuld sind. Sie müssen es besser machen als die Altparteien. Sie dürfen das Vertrauen der Wähler nicht unbedacht verspielen. Das Vakuum, welches der Unmut über die hiesige Politik, sei es in Migrations-, Gender- oder Heizungsfragen, hinterlässt, muss angemessen gefüllt werden.

Passend dazu fand am vergangenen Wochenende der erste Teil des Bundesparteitages zur Wahl der Listenkandidaten für das Europäische Parlament statt. Am Freitag trat die AfD der rechtskonservativen ID-Partei im EU-Parlament bei. An den zwei darauffolgenden Tagen wählten die etwa 500 Delegierten der Alternative für Deutschland insgesamt 15 Kandidaten auf die Liste. Nächste Woche wird die Wahl fortgesetzt. Anschließend folgt der Programmparteitag für die EU-Wahl im kommenden Jahr 2024. 

Der erste Teil der Liste ist also durch. Angeführt wird sie vom Dresdner EU-Abgeordneten Maximilian Krah. Gemeinsam mit ihm treten auch einige weitere bekannte Köpfe an, darunter die Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Marc Jongen, die beiden EU-Abgeordneten Christine Anderson und Markus Buchheit sowie der Thüringer Landtagsabgeordnete René Aust. Doch neben den Alteingesessenen setzten sich auch einige neue Gesichter durch, so zum Beispiel Alexander Jungbluth aus Rheinland-Pfalz, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Tomasz Froelich, sowie die ehemalige stellvertretende JA-Vorsitzende Mary Khan-Hohloch. Jungbluths Stellungnahme dazu lautet:

„Ziel muss es sein, die Souveränität wieder auf die Nationalstaaten zu übertragen und die Verschwendungsorgien der EU zu beenden. Als jemand der sich vor allem mit Finanzpolitik beschäftigt, ist es mir wichtig, dass Deutschland nicht weiter Zahlmeister für alles und Jeden in der EU ist.“

Ebenfalls mit von der Partie ist meine wohlgeschätzte Mutter Irmhild Boßdorf. Sie setzte sich auf Listenplatz 9 ohne Gegenkandidaten mit 75,6 Prozent der Delegiertenstimmen durch. 


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Im nächtlichen Interview am Wohnzimmertisch umreißt sie ihre Positionierung:

„Im Europaparlament werde ich mich gegen die LGBTQ-Agenda und für eine echte Familienpolitik einsetzen. Dazu gehört auch der Schutz vor weiterer Masseneinwanderung und eine Remigration.“ 

Ihre Rede sorgte vor allem bei den etablierten Medien für reichlich Furore, forderte sie doch Pushbacks von Migranten und Remigration. Wenn all das trotzdem nicht hilft, so muss der Grenzzaun demnächst selbst gestrickt werden, und wo geht das besser als im Zentrum der politischen Verfehlungen, in Brüssel selbst? 

Nun aber mal Spaß beiseite: Die Listenwahl sollte im Großen und Ganzen Hoffnung spenden. Verlief der erste Tag der Wahlen noch chaotisch, so schafften es die Delegierten am gestrigen Sonntag immerhin, zehn Personen durchzubringen. Die Liste wurde verjüngt, einige alte Kandidaten wurden durch neue ausgetauscht, insgesamt haben es vier Frauen auf die Liste geschafft. Nun ist es an der Zeit, zu liefern, Versprechungen einzuhalten und im Wahlkampf Gas zu geben. Den Worten müssen Taten folgen.

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben. Nach Bestnoten aus der Redaktion entschied sie sich schließlich für dieses Profilbild.


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