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Klimaneutrale und schwule Energiegewinnung – Die „Tagesschau“ rettet den Winter

9. November 2022

Um zu vermeiden, diesen Winter in energietechnische Schwulitäten zu geraten, schlägt die „Tagesschau“ nun vor, unsere Schulen mit Schwulen zu heizen. Ganz recht, nicht mit Kohle, mit Schwulen. Man redet schließlich nicht umsonst manchmal salopp von „warmen Brüdern“. Wie die „Tagesschau“ lobend erwähnt, plant ein Berliner Schwulenclub namens „SchwuZ“, die beim Tanzen und Aneinanderreiben entstehende Körperwärme mittels Wärmepumpen den Kindern zuzuführen, vorzugsweise, während sie gerade von einer transidenten Person of Color „Julian ist eine Meerjungfrau“ vorgelesen bekommen. 400.000 Euro soll der Spaß kosten, die der Club aber natürlich leider nicht hat, weshalb wie gewohnt der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden soll, um die Clownsshow zu finanzieren: „Doch die Investitionskosten seien mit rund 400.000 Euro sehr hoch. Deshalb werbe man momentan bei der Politik um finanzielle Unterstützung.”

Was Clubbetreiber wie Medien sich davon versprechen, ist klar: Kostenlose Werbung dafür, zwei Lieblingsthemen der Medien zu verknüpfen: Klimaschutz/Energiesparen für die Freiheit und die Buchstabensuppe. Ob diese absurde Idee jemals umgesetzt wird, ob mit Steuergeld oder nicht, um dann festzustellen, dass man für dieselben Kosten das 30-Fache an Energie aus CO2-neutralen Hamsterfürzen hätte gewinnen können, ist dabei nicht mal wichtig, denn die Werbung ist ja gemacht, sowohl für den Club als auch, aus Sicht der Medien, für ihre omnipräsenten Themen.

Ein dementsprechend erfolgreicher Werbegag wurde es auch: Die „Berliner Zeitung“ schrieb wie die „Tagesschau“ einen ausführlichen, wohlwollenden Bericht, genauso auch „Watson“, das gerade erst herausfand, dass Hundescheiße in Zukunft unsere Laternen brennen lassen wird. Jeder, der die medialen Lieblingsthemen, wie absurd auch immer, in den Mittelpunkt stellt, wird dafür entlohnt, während Querulanten wie die „Eiskimo“-Café-Besitzer zunächst mit Hetzkampagnen genötigt werden, für 14.000 Euro ihren Namen zu ändern, nur um letztlich dann doch von der Maßnahmenpolitik den Todesstoß versetzt zu kriegen. Es ist eine butterzarte Bleistift-Diktatur, in der wir leben. Mal dich mit bunter Farbe an und schieb dir mit Tadzio Müller Crystal Meth in den Arsch, dann kriegst du ein Leckerli.



Die „Tagesschau“ erfindet in letzter Zeit ja gerne mal ein Perpetuum mobile. Bei mir weckt der aktuelle Fall Erinnerungen an den Energie erzeugenden Fernseher des afrikanischen Erfinders Maxwell Chikumbutso, der auch schon ein Elektrofahrzeug erfunden haben wollte, das nicht geladen werden muss. Spätestens in der Sekunde, in der er Rassismus als Grund für die Nichtbeachtung seiner regelmäßigen Ära-definierenden Geniestreiche erwähnte, dürfte der hinlänglich bekannte Betrüger bei der „Tagesschau“ weit geöffnete Ohren eingerannt haben. Wir haben wahrlich eine neue Stufe der Absurdität erreicht, sie machen nicht einmal mehr einen Hehl daraus, dass sie uns für unzurechnungsfähige Kinder halten, denen man wohlige Märchen davon erzählen kann, wie die Helden in ihrem Narrativ alles, was durch ihre Politik aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot bringen.

Man kann das Ganze hier ja auch auf einer gewissen Metaebene betrachten: Warm werden soll uns in Zukunft von der bunten Regenbogenparty und dem Kampf gegen Rassismus, während wir in der Realität in einer eiskalten Bude hocken und „unsere Vorstellungen von einer warmen Wohnung anpassen“, wie es die „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ Mitte September empfahl. Warm wird uns ab jetzt nur noch von ganz viel Liebe zum Großen Bruder beziehungsweise der progressiven Ausgabe davon. Warm soll uns nur im Geiste werden, und zwar durch das fanatische Ergehen im „Current Thing“, während hier die Lichter ausgehen. Was sowieso nur passiert, weil du homophober Sack nicht an der Wärme-Front im „SchwuZ“ mitgetanzt hast. Toxische Männlichkeit tötet.

Shlomo Finkelstein

Shlomo Finkelstein wollte immer schon irgendwas mit Hass machen. Seit 2015 erstellt er als "Die vulgäre Analyse" Videos, und seit 2019 zusammen mit Idiotenwatch den Podcast "Honigwabe".

Belltower News schreibt über ihn: "Da er vorgibt, sein Hass sei rational begründet, sind besonders junge Menschen der Gefahr ausgesetzt, die Thesen für bare Münze zu nehmen und sich so zu radikalisieren."


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