Maria Ladenburger, Samuel Paty, Kölner Muezzin

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Gestern jährte sich zum sechsten Mal der Todestag von Maria Ladenburger aus Freiburg. In den frühen Morgenstunden des 16. Oktober 2016 traf sie auf dem Heimweg von einer Party auf den afghanischen Flüchtling Hussein Khavari. Dieser stieß sie vom Fahrrad, würgte sie und zerrte sie an die Uferböschung der Dreisam, wo er die bewusstlose Frau vergewaltigte. Da der Afghane keine Erektion bekam, tat er dies mit der Hand und fügte ihr dabei schwere innere Verletzungen zu. Zum Schluss ertränkte er das junge Mädchen in der Dreisam. 

Schon den ganzen Abend über hatte Khavari versucht, Frauen zum Sex zu nötigen, und wurde in der Nacht gleich aus mehreren Bars geschmissen. Vor seinem Freund kokettierte er nach der Tat damit, dass er gerade eine Frau „wie ein Tier vergewaltigt“ habe. 

Der gebürtige Afghane war 2013 als „minderjähriger“ Flüchtling nach Griechenland eingereist. Dort beging er im selben Jahr einen Raubüberfall und stürzte eine Frau von einer Klippe. Er wurde verurteilt, dann aber frühzeitig aus der Haft entlassen, und schließlich landete Khavari erneut als vermeintlich minderjähriger unbegleiteter Flüchtling in der Bundesrepublik. 

Nach seiner Verhaftung wegen des Mordes an Maria wurden Altersuntersuchungen mit ihm durchgeführt. Bei diesen stellte sich heraus, dass der Asylbewerber zum Zeitpunkt der Tat mindestens 22 Jahre alt gewesen war.

Maria Ladenburger gilt als eines der ersten Opfer der Asylkrise von 2015. Sie wurde vergewaltigt und ermordet von einem Mann, der gar nicht hätte hier sein dürfen. Ihr Mord sorgte damals medial für mächtig Furore. Eines der ersten Male stand sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit der Asylkrise im Fokus. Ihre Eltern hingegen wehrten sich gegen vermeintlichen Rassismus, der im Zuge der Diskussionen zutage kam. Seither hat sich wenig geändert. Etlichen Mädchen erging es in den letzten sechs Jahren wie Maria. Nur ihre Namen gerieten schneller in Vergessenheit. 



Genau vier Jahre nach dem Mord an Maria Ladenburger wurde jenes Datum erneut von einer schrecklichen Gräueltat geprägt. Am Nachmittag des 16. Oktober 2020 wurde der französische Lehrer Samuel Paty nicht unweit seiner Schule im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine auf offener Straße enthauptet. Beim Täter handelte es sich um den 18-jährigen Tschetschenen Abdullah Ansorow. Wenige Tage vor seiner Ermordung hatte Paty in einer Unterrichtsstunde mit seinen Schülern über Meinungsfreiheit diskutiert und dabei Mohammed-Karikaturen gezeigt. Dies wurde ihm kurze Zeit später zum Verhängnis. Unmittelbar nach der Tat wurde Ansorow von der Polizei gestellt. Da er auch diese mit einem Dolch bedrohte und angriff, wurde er schließlich erschossen.  Der Mord an Samuel Paty ging europaweit durch die Presse. In Frankreich heizte Macron erneut Diskussionen über den Islam an. Doch auch hier blieb der kurzzeitige Aufschrei konsequenzlos.

In Köln ruft der Muezzin seit Freitag. In Frankreich folgten etliche weitere brutale Morde. Die Islamisierung schreitet immer weiter fort. Die Asylkrise hält an. Auch wenn uns gerade in den letzten Jahren neben der Corona-Politik und dem Ukraine-Konflikt etliche weitere politische Themen verfolgten, so bleibt die demografische Entwicklung dennoch das fatalste Problem unserer Zeit.  Ob Samuel Paty oder Maria Ladenburger – beide stehen beispielhaft für die Kollision der Kulturen.

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