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Mordanschlag auf AfD-Politiker Bent Lund

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Eine Woche ist es her, dass in Schleswig-Holstein kommunal gewählt wurde. Nachdem die AfD im vergangenen Jahr bei der Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte und aus dem Parlament rausflog, hat sich die hiesige Landespartei wieder etwas erholt. Bei den Kommunalwahlen am 14. Mai erzielte sie immerhin im Schnitt 8,1 Prozent der Wählerstimmen und ergatterte 71 Kreistagsmandate. Gerade die Rückkehr aus dem Tal der Toten der AfD scheint einigen Linken und Migranten ein Dorn im Auge zu sein. 

Offenbar so sehr, dass sie wahrhaftig über Leichen gehen würden. So kam es am 18. Mai zu einem Mordanschlag auf den frisch gewählten Kreistagsabgeordneten Bent Lund. Die AfD Schleswig-Holstein veröffentlichte dazu kürzlich eine Pressemitteilung. Gegen Abend sollen zwei Männer und eine Frau versucht haben, Bent Lund aus einem Mercedes-SUV heraus mitsamt seinem Motorrad von der Fahrbahn zu drängen.

Als dies misslang, verfolgten sie den Kommunalpolitiker bis vor dessen Wohnungstür, wo sie ihn erfolgreich abpassen konnten. Mit der Androhung, ihn „kalt machen“ zu wollen, sprühten die Angreifer ihm zunächst Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend hielt einer der Angreifer Lund fest, während ein anderer mit einem Messer auf ihn einstach. Viermal konnte Lund das Messer abwehren, der fünfte Stich traf ihn im Bereich des Schulterblattes, ging acht Zentimeter tief und verfehlte nur knapp sein Herz.


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Schließlich wurde der AfDler vom Notarzt in die nächstgelegene Klinik gebracht und ärztlich versorgt. Sein 16-jähriger Sohn befand sich unterdessen in der gemeinsamen Wohnung. Auch er soll mehrere Morddrohungen erhalten haben. Bei den Tätern handelt es sich laut Einschätzung des Opfers um Clan-Mitglieder. 

Bereits in den Wochen vor dem Mordanschlag wurden das Opfer, sein Sohn und Personen aus dessen Umfeld mehrfach von Mitgliedern des besagten Clans aufgespürt und als „Nazis“ beleidigt. Es kam zusätzlich zu Handgreiflichkeiten. Auch im Krankenhaus soll Bent Lund Clan-Besuch bekommen haben und erneut bedroht worden sein. Das Klinikpersonal musste die Polizei verständigen. 

Während die Polizei das Ganze zuerst als Nachbarschaftsstreitigkeit abstempelte, sind inzwischen wohl auch Kriminalpolizei und Staatsschutz eingeschaltet. Trotz der Brisanz des Falles fand er in den Mainstreammedien keine Erwähnung. Im Fall Magnitz verhöhnten diese das Opfer, indem sie die Tatwaffe als „Streichholz und damit ungefährlich framten. Bei der jetzigen Tat schweigen sie komplett. Die Sache ist nicht nur insoweit brisant, als selbst ein „kleiner“ Kommunalpolitiker vermutlich aus politischen Gründen angegriffen wird. Offenbar sind politische Gegner sich inzwischen nicht einmal mehr zu schade, Angriffe auf Leib und Leben zu begehen und sogar den Tod ihres Gegenübers herbeizuführen.

3 Comments

  1. Da habt ihr euch ja einen netten Pupskopf eingefangen, der hier nachts um 4 irgendwelche Mordphantasien zum besten gib, liebe KraZ. Der hatte neulich auch schon unter einem anderen Artikel ekelhaft rumgesudelt.

  2. Karlatan Klabauterbach bekommt als Schutz vor greisen Gefahren Personenschutz, aber ein offen samt Familie bedrohtes und später schwer verletztes Mordversuchsopfer erhält nur die Gewissheit daß die Attentäter weiterhin auf freiem Fuß sind – und auch nicht vor einer Klinik Respekt haben. Alles wohl neue Normnalität, sprich “Bereicherung” im rotzgrünen Neuschland.

    Immerhin wissen wir nun daß derartige Schwerverbrechen politisch korrekt als “Nachbarschaftsstreitigkeiten” umschrieben werden.

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