Solidarität, Zensur und ukrainische Flüchtlinge jedweder Façon

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Das Jahr 2022 schreitet weiter voran. Inzwischen ist es Anfang März. Sonnenschein stimmt ein paar erste Frühlingstage an. Die Krokusse erheben sich aus der Erde, und die Menschen strömen nach draußen. Es herrscht dennoch weiterhin Krieg in der Ukraine. Wer nicht die Nachrichten verfolgt, merkt es spätestens im Vorbeigehen an etlichen linken Szenekneipen. In gewohnt couragierter Manier wurde „No War“ auf eine Ukrainefahne gekrakelt und zum Fenster heraus gehisst. 

Die gleichen Menschen, die vor wenigen Wochen noch lauthals „Wir impfen euch alle“ am Rande eines Corona-Spaziergangs brüllten, gehen nun auf die Straße, um ihrer Solidarität mit der Ukraine Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich ohne Maske und Abstand, versteht sich. Schließlich hat uns die aktuelle Lage wenigstens eine positive Wendung gebracht. Seit rund zwei Jahren ist Corona endlich nicht mehr das Thema Nummer eins sämtlicher Berichterstattungen und Gespräche im Alltag.

Die gleichen Menschen, die seit jeher „Refugees welcome“ und „Black lives matter schreien oder Ungeimpfte verteufeln, können jetzt gar nicht schnell genug russische Produkte aus den Regalen verbannen oder Russen von der Behandlung im Krankenhaus ausschließen. Endlich hat der treue Gutmensch einen neuen Sündenbock. Dazu noch eine Luisa Neubauer, die diese, wie jede andere Krise auch, zu ihrer eigenen erklärt. 

Damit auch ja niemand auf die Idee kommt, russischer Propaganda zu verfallen, wurden vorsorglich alle Social-Media-Accounts von „Russia Today“ gesperrt. Die deutschen Medien hingegen berichten von Flüchtlingen aus der Ukraine. Frauen und Kinder haben sich auf den Weg hierher gemacht. Ihre Männer blieben in der Heimat zurück, um ihr Land zu verteidigen.

Dennoch kommen jene Ukrainer nicht alleine.

Es haben sich ihnen etliche Schwarzafrikaner und Araber angeschlossen, die uns die Zeitungen ebenfalls als „ukrainische Flüchtlinge“ oder „Studenten verkaufen wollen. Sie nutzen die aktuellen Asylregelungen aus und schwimmen wie so oft mit dem Strom.

Der Wahnsinn schreitet voran. Die Kriegssituation bleibt unverändert. Lkw-Fahrern aus Weißrussland, Russland oder der Ukraine werden die Tankkarten gesperrt. Sämtliche wirtschaftliche Kooperationen mit Russland werden gekündigt und der russische Zupfkuchen umbenannt. 

Währenddessen geht es innerhalb Deutschlands munter weiter. Die allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren steht vor der Tür. In allen anderen Ländern werden die Maßnahmen gelockert und die Impfpflicht aufgehoben, doch die Deutschen wollen es wie so oft ganz genau und richtig machen. 

Knapp eine Woche nach Karneval wird in der NRW-Landeshauptstadt eine traurige Bilanz gezogen. Die Düsseldorfer Altstadt verkommt zur “längsten Prügelmeile der Welt”. So beurteilt es zumindest ein Psychologe im Express-Interview. Erneut kam es zu einer Messerstecherei mit Schwerverletzten. Bereits im letzten Herbst war ein 19 Jähriger bei einer derartigen Auseinandersetzung ums Leben gekommen.  Junge aggressive Männer, oftmals mit Migrationshintergrund, dominieren die Straßen.

1 Comment

  1. Werden dann die ganzen Afrikaer, Pakistaner, Afghanen usw… die jetzt als “Ukrainer” ins Land kommen, auch in der Kriminalitätsstatistik als Ukrainer geführt? Weil das wär ja dann ein sprunghafter Anstieg von ukrainischen Straftätern und das würde schließlich nicht ins Bild passen weil die Medien uns aktuell vorgeben alles ukrainische zu lieben.

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