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Zur Debatte: Warum die Verteidiger der Demonstranten irren

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Von Prospero Ekdal

Die Berliner Demonstration „Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit“ ist noch immer in aller Munde. Neben Zahlenraten und Black Lives Matter-Vergleichen sollte eines nicht aus dem Blickfeld geraten. Die Demonstration war nicht im Sinne der libertären oder konservativen Sache.

In der Nachlese zum „Tag der Freiheit“ am 1. August 2020 in Berlin wurden die Demonstranten auch von vielen libertären und konservativen Stimmen verteidigt. Hier wurde zumindest zu Recht kritisiert, dass die Demonstrationen solange erfolglos bleiben, wie die Deutung für die Mehrheit der Wähler dem Staatsfunk überlassen bleibt. Dieses Argument gilt ebenso für frühere Demonstrationen, die sich gegen Massenzuwanderung, den Euro oder die GEZ richten. Bei diesen Themen teile ich die Kritik der Demonstranten, nicht aber bei der Anti-Corona-Demo.

Der Blick auf die Fall- und Todeszahlen widerlegt die Verharmlosungsversuche („nicht schlimmer als eine Grippe“). Man muss nur zum Vergleich die USA mit über 160.000 bestätigen Todesfällen betrachten, um zu erkennen, welches Ausmaß die Corona-Pandemie annehmen kann. Wer das infrage stellt, wird über seine kleinen Zirkel nicht hinauskommen.

Natürlich ist das Tragen von Masken unangenehm. Aber sie verhindern nachweisbar neue Infektionen und stellen einen vergleichsweise kleinen Eingriff dar. Wer darauf verzichtet, riskiert höhere Zahlen und eine erneute Verschärfung der Beschränkungen. Wollen die Demonstranten, dass Unternehmen, Läden und Schulen wieder geschlossen werden? Wem soll das nützen? Alle Freunde der Freiheit sollten sich fragen, was wichtiger ist: Am Samstag mit anderen spazieren oder weiterhin seinen Arbeitsplatz behalten zu dürfen? Die Demonstranten haben sich vorab selbst zum Sündenbock gemacht und werden nicht zu Unrecht auch von Regierung und Mainstream-Medien dankbar in die Wüste geschickt.

Die linke Doppelmoral (Demonstranten mit „richtigen“ Motiven werden beklatscht, Demonstranten mit „falschen“ Motiven werden verächtlich gemacht) mag immer wieder Empörung hervorrufen. Aber überrascht sie noch? Was für ein Leben würde ein Linker führen, wenn er sich nicht selbst belügen würde? Die Wahrheit wäre zu viel für ihn; „links reden und links leben“ – ein Alptraum.

Für Libertäre und Konservative ist die Straße der Großstadt ohnehin nicht der natürliche Lebensraum. Sie gehen auf den Markt, in den Wald oder bleiben in der Stube, um dort zu lesen, zu denken und zu schreiben. Dazu brauchen sie keine Mitläufer auf der einen und Antifanten auf der anderen Seite. Eine wachrüttelnde Stimme im Druck oder im Netz kann nachhaltiger sein als ein schiefer Ruf auf der Straße.

Und schließlich: Wenn alle Unzufriedenen anders wählen würden, bräuchte keiner demonstrieren. Aber auch unter den Läufern vom Sonnabend wird es noch unverbesserliche SPD-Wähler geben.

70 Comments

  1. Sehr enttäuschend, dass sich selbst im konservativen Spektrum immer noch Anhänger des obskuren Corona-Kults finden. Der Corona-Gott wird sich jedenfalls kaum durch nutzlose Baumwollfetzen oder andere Unterwerfungsrituale besänftigen lassen.

    Und wer mit einem halben Jahr Verspätung immer noch glaubt eine Maske tragen zu müssen, rettet weder Wirtschaft noch Menschenleben. Er unterstützt lediglich den jämmerlichen Aktionismus einer immer autoritärer auftretenden Regierung.

    • Die Wirksamkeit der Masken wird indes in ersten Studien nachgewiesen. Und weitere Studien werden folgen.

      Die für die Zeit der Pandemie bestehende Maskenpflicht in Läden ist m. E. eine geringere Einschränkung der Freiheit als die dauerhafte Pflicht, beim Einkauf eine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen. Ein Käufer kauft etwas von einem Verkäufer. Das sollte einen Dritten, den Staat, nichts angehen. Aber dagegen protestiert niemand.
      Gleiches gilt natürlich auch für die Einkommensteuer.

      Nochmals: Auf die Dauer sind die Freiheitseinbußen durch Steuern viel gravierender als die Maskenpflicht.

      • Präventiv das Land vor die Wand zu fahren und im Nachhinein auf legitimierende Studienergebnisse zu hoffen, verletzt sämtliche Rechtsprinzipien. Dinge wie Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit müssen zweifelsfrei erwiesen sein, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, Grundrechte einzuschränken.

        Dass man so etwas in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt erwähnen muss, ist für mich ein absoluter Alptraum.

        • Dem Gesetzgeber kommt jedoch eine Einschätzungsprärogative bei der Geeignetheit und Erforderlichkeit eines Grundrechtseingriffes zu. Er darf daher auch schon tätig werden, bevor Studien die Geeignetheit und Erforderlichkeit positiv nachweisen.

          Auch sonst gilt: Für die meisten Eingriffe (z. B. in die Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG oder erst recht in die Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG) gibt es weder vorher noch nachher Studien über die Wirkungen des Eingriffs oder etwaige mildere Mittel.

          Das Bild der Gerichtsentscheidungen (meist im vorläufigen Rechtsschutz) zu den Corona-Beschränkungen weist auch ein differenziertes Bild auf. Dennoch wird auch dort die besondere Bedeutung des Gesundheitsschutzes betont.

          • Gerade deshalb sollte in Zukunft unbedingt sichergestellt werden, dass das Infektionsschutzgesetz nicht noch einmal dazu missbraucht werden kann, die Gesamtbevölkerung zu behandeln wie ansteckend Kranke.

            Spätestens wenn Demonstrationen für Grundrechte als ‘unverantwortliches Infektionsrisiko’ bezeichnet werden und verfassungswidrige Verbote ins Spiel gebracht werden, sollte jedem Demokrat ein Licht aufgehen.

          • Wie erklären sich dann die schwammigen und immer wieder veränderten Ziele der Beschränkungen? Vor vier Monaten wurden von jedem gebetsmühlenartig wiederholt es ginge darum den Anstieg der Infektionen flach zu halten. Jetzt steuert man einfach in eine Diktatur von Tag zu Tag.

            Dazu kommt dann noch der Report des BMI der vor den Folgen der Einsperrung der Bevölkerung warnte. Die Beweislast, daß solche Maßnahmen angebracht sind liegt bei denjenigen die sie vorschlagen, nicht bei den unbescholdenen Bürgern die ihnen zu folgen haben.

          • Die Tage sind lang, sodass ich mir für die Leser gerne auch die Zeit nehme. Ich werde nicht dafür bezahlt. Ihr argumentum ad hominem kann ich also zurückweisen.

            Nicht zuletzt steht unter dem Text der Hinweis der Redaktion: "Wenn Sie Interesse an Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und lebendiger Debatte haben, dann sind Sie bei der KRAUTZONE genau richtig!"

          • Die Tage sind lang, sodass ich mir für die Leser gerne auch die Zeit nehme. Ich werde nicht dafür bezahlt. Ihr argumentum ad hominem kann ich also zurückweisen.

            Nicht zuletzt steht unter dem Text der Hinweis der Redaktion: "Wenn Sie Interesse an Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und lebendiger Debatte haben, dann sind Sie bei der KRAUTZONE genau richtig!"

          • Lieber Herr Ekdal,

            Auch hier behaupten Sie schon wieder so einiges, allerdings erneut ohne Belege.

            Wo genau ist "Einschätzungsprärogative bei der Geeignetheit und Erforderlichkeit eines Grundrechtseingriffes" geregelt. Warum kommt dem Gesetzgeber diese Möglichkeit zu, ohne, dass sie wissenschaftlich nachweislich unterlegt werden muss? Denn anders kann man den Verzicht auf Studien ja kaum interpretieren? Falls ich mich irre, dürfen Sie mich gerne mittels ihrer geballten Weisheit und Kompetenz eines Besseren belehren…

            Des Weiteren wäre ich dringend interessiert zu erfahren, wo genau der Missbrauchsschutz dieser "Einschätzungsprärogative" geregelt ist. Grundrechtseingriffe können ja de jure wahrscheinlich nicht rein auf der Basis politisch gewollter Annahmen erfolgen?

            Da Sie ja genau diese Massnahmen so vehement verteidigen, würde ich mich freuen, wenn Sie auch hier einmal Aufklärung leisten können. Ich gehe ja davon aus, dass Sie sich ausführlich mit diesen Themen beschäftigt haben, bevor Sie einen Artikel mit derart kontroversen Thesen verfasst haben.

          • Dieses Rechtsinstitut wird sowohl vom BVerfG als auch vom verfassungsrechtlichen Schrifttum anerkannt.

            Für den Einstieg s. etwa Epping, Grundrechte, 8. Aufl. 2019, Rn. 53-56.

            Aus der Rspr. des BVerfG s. etwa BVerfGE 30, 292 (319):

            "Auch bei der Prüfung, ob die getroffene Regelung zur Erreichung der gesetzgeberischen Ziele erforderlich ist, muß der Doppelzweck des Gesetzes beachtet werden: Eine die Freiheit der Betroffenen weniger beschränkende Alternativlösung müßte für die Erreichung beider Zielsetzungen sachlich dasselbe leisten, um vom Richter der vom Gesetzgeber gewählten entgegengestellt werden zu können. Dabei ist zu berücksichtigen, daß dem Gesetzgeber bei wirtschaftsordnenden Maßnahmen, die den Freiheitsspielraum für die wirtschaftlich tätigen Individuen einengen, hinsichtlich der Auswahl und technischen Gestaltung dieser Maßnahmen ein weiter Bereich des Ermessens zusteht; nicht jeder einzelne Vorzug einer anderen Lösung gegenüber der vom Gesetzgeber gewählten muß schon zu deren Verfassungswidrigkeit führen. Die sachliche Gleichwertigkeit zur Zweckerreichung muß vielmehr bei dem als Alternative vorgeschlagenen geringeren Eingriff in jeder Hinsicht eindeutig feststehen (BVerfGE 25, 1 [19 f.])."

            Die verfassungsgerichtliche Kontrolldichte ist also reduziert.
            Eine Maßnahme wäre z. B. nicht erforderlich (und damit unverhältnismäßig und verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt), wenn das Vorhandensein eines relativ milderen, aber gleich wirksamen Mittels offensichtlich ist.

          • Lieber Herr Ekdal,

            Ich hätte noch eine eher persönliche Frage an Sie. Zweifellos verwenden Sie ja sehr viel Zeit und Energie darauf, um hier einen an sich aussichtslosen Meinungskampf auszufechten. Diese konsequente Verteidigung der eigenen Standpunkte verdient natürlich erst einmal Respekt.

            Trotzdem kann ich eine gewisse Neugierde einfach nicht verbergen. Woher nehmen Sie die Motivation für dieses Unterfangen? Verfügen Sie einfach nur über eine Menge freie Zeit, oder werden Sie etwa dafür bezahlt?

            LG 🙂

          • Die Tage sind lang, sodass ich mir für die Leser gerne auch die Zeit nehme. Ich werde nicht dafür bezahlt. Ihr argumentum ad hominem kann ich also zurückweisen.

            Nicht zuletzt steht unter dem Text der Hinweis der Redaktion: "Wenn Sie Interesse an Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und lebendiger Debatte haben, dann sind Sie bei der KRAUTZONE genau richtig!"

      • Und in Schweden wird gerade das Gegenteil behauptet!
        Die Maske ist für mich eine riesengroße Einschränkung! Ich hasse die Maske und möchte die mir im Laden die Maske ständig runterreißen!
        Bitte nicht von sich auf andere schließen.

        • Im Text selbst steht: "Natürlich ist das Tragen von Masken unangenehm." Das wird nicht bestritten.

          Die Studienlage verdichtet sich aber, dass das Tragen von Masken die Infektionsgefahr reduziert.

          Persönlich fände ich erneute Kontaktbeschränkungen wie im März und April schlimmer als eine Beibehaltung der Maskenpflicht beim Einkaufen.

          Sicher bin ich aber, dass die Demonstranten weniger zum Ende der Maskenpflicht beitragen werden als diejenigen, die sie beachten und langfristig dafür sorgen werden, dass die Infektionszahlen nicht allzu schnell steigen.

          • S. etwa Chu et al., Physical distancing, face masks, and eye protection to
            prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and
            COVID-19: a systematic review and meta-analysis, The Lancet, Vol. 395, June 27, 2020, 1973 ff.

            Professor Drosten hat seine Meinung zu den Masken inzwischen verändert (wie viele andere auch).

            Hilfsweise: Selbst wenn man Ihrer Annahme folgt, dass die Wirksamkeit der Masken (bisher) noch nicht positiv nachgewiesen wurde, heißt dass nicht, dass die Wirksamkeit nicht besteht.
            Umgekehrt gibt es nämlich auch keinen Beweis der Unwirksamkeit oder gar Schädlichkeit der Masken.

            Die Nichtexistenz eines Beweises ist nicht gleich mit dem Beweis der Nichtexistenz. Das wird selbst von vielen Wissenschaftlern nicht verstanden. (Anderes Beispiel: Nur weil es keine Studie gibt, die die Gefährlichkeit von x nachweist, bedeutet das nicht, dass x ungefährlich ist.)
            Mehr können Sie bei Nassim Nicholas Taleb nachlesen.

          • Die Schädlichkeit der Masken ist doch evident. Allein schon die Überhitzung im Sommer wird niemand ernsthaft leugnen.

            Selbst Corona-Sozialisten und Virtue Signalling-Opfer ziehen die Dinger doch instinktiv aus, sobald sie aus den sozialen Kontrollzonen raus sind.

          • S. etwa Chu et al., Physical distancing, face masks, and eye protection to
            prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and
            COVID-19: a systematic review and meta-analysis, The Lancet, Vol. 395, June 27, 2020, 1973 ff.

            Professor Drosten hat seine Meinung zu den Masken inzwischen verändert (wie viele andere auch).

            Hilfsweise: Selbst wenn man Ihrer Annahme folgt, dass die Wirksamkeit der Masken (bisher) noch nicht positiv nachgewiesen wurde, heißt dass nicht, dass die Wirksamkeit nicht besteht.
            Umgekehrt gibt es nämlich auch keinen Beweis der Unwirksamkeit oder gar Schädlichkeit der Masken.

            Die Nichtexistenz eines Beweises ist nicht gleich mit dem Beweis der Nichtexistenz. Das wird selbst von vielen Wissenschaftlern nicht verstanden. (Anderes Beispiel: Nur weil es keine Studie gibt, die die Gefährlichkeit von x nachweist, bedeutet das nicht, dass x ungefährlich ist.)
            Mehr können Sie bei Nassim Nicholas Taleb nachlesen.

          • Die Schädlichkeit der Masken ist doch evident. Allein schon die Überhitzung im Sommer wird niemand ernsthaft leugnen.

            Selbst Corona-Sozialisten und Virtue Signalling-Opfer ziehen die Dinger doch instinktiv aus, sobald sie aus den sozialen Kontrollzonen raus sind.

      • "Die Wirksamkeit der Masken wird indes in ersten Studien nachgewiesen. Und weitere Studien werden folgen".

        Interessant, was Sie so alles zu wissen scheinen, aber nie belegen. Dann verlinken Sie diese Studien doch bitte einmal und nennen Sie auch die Auftraggeber.

        Des Weiteren haben andere Kommentatoren ja schon ganz richtig festgestellt, dass die Maskenpflicht dann bisher ohne nachweisliche Wirksamkeit erlassen wurde. Wurden denn die potenziellen Nebenwirkungen des ständigen Einatmens abgestandener Luft überhaupt ausreichend geprüft?

        Ferner würde es ja dann auch heissen, dass die bisherige Maskentyrannei selbst gegen den Rat des eigenen Spitzenfachmannes erlassen wurde? Dies würde ja dann auch ein ganz neues Licht auf die politische Doppelmoral werfen…

        https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ&fbclid=IwAR1EIzVtdzrUHzfvPgr4eVaCHou7VWpcpblO4b11a9pAvxf_d2sdBVOSOXM

        Da Sie übrigens so gerne von Steuern sprechen. Wenn die Wirksamkeit der Masken bisher nicht nachgewiesen wurde, würde das ja heissen, dass bisher mindestens 400 Millionen an Steuergeldern für diese Gesichtswindeln in den Sand gesetzt wurden?

        https://www.spiegel.de/politik/deutschland/schutzmasken-dutzende-lieferanten-klagen-gegen-gesundheitsministerium-a-43a32f46-d958-409a-a8a6-24b5331641ce

        • S. etwa Chu et al., Physical distancing, face masks, and eye protection to
          prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and
          COVID-19: a systematic review and meta-analysis, The Lancet, Vol. 395, June 27, 2020, 1973 ff.

          Professor Drosten hat seine Meinung zu den Masken inzwischen verändert (wie viele andere auch).

          Hilfsweise: Selbst wenn man Ihrer Annahme folgt, dass die Wirksamkeit der Masken (bisher) noch nicht positiv nachgewiesen wurde, heißt dass nicht, dass die Wirksamkeit nicht besteht.
          Umgekehrt gibt es nämlich auch keinen Beweis der Unwirksamkeit oder gar Schädlichkeit der Masken.

          Die Nichtexistenz eines Beweises ist nicht gleich mit dem Beweis der Nichtexistenz. Das wird selbst von vielen Wissenschaftlern nicht verstanden. (Anderes Beispiel: Nur weil es keine Studie gibt, die die Gefährlichkeit von x nachweist, bedeutet das nicht, dass x ungefährlich ist.)
          Mehr können Sie bei Nassim Nicholas Taleb nachlesen.

          • Die Schädlichkeit der Masken ist doch evident. Allein schon die Überhitzung im Sommer wird niemand ernsthaft leugnen.

            Selbst Corona-Sozialisten und Virtue Signalling-Opfer ziehen die Dinger doch instinktiv aus, sobald sie aus den sozialen Kontrollzonen raus sind.

          • Dieses Rechtsinstitut wird sowohl vom BVerfG als auch vom verfassungsrechtlichen Schrifttum anerkannt.

            Für den Einstieg s. etwa Epping, Grundrechte, 8. Aufl. 2019, Rn. 53-56.

            Aus der Rspr. des BVerfG s. etwa BVerfGE 30, 292 (319):

            "Auch bei der Prüfung, ob die getroffene Regelung zur Erreichung der gesetzgeberischen Ziele erforderlich ist, muß der Doppelzweck des Gesetzes beachtet werden: Eine die Freiheit der Betroffenen weniger beschränkende Alternativlösung müßte für die Erreichung beider Zielsetzungen sachlich dasselbe leisten, um vom Richter der vom Gesetzgeber gewählten entgegengestellt werden zu können. Dabei ist zu berücksichtigen, daß dem Gesetzgeber bei wirtschaftsordnenden Maßnahmen, die den Freiheitsspielraum für die wirtschaftlich tätigen Individuen einengen, hinsichtlich der Auswahl und technischen Gestaltung dieser Maßnahmen ein weiter Bereich des Ermessens zusteht; nicht jeder einzelne Vorzug einer anderen Lösung gegenüber der vom Gesetzgeber gewählten muß schon zu deren Verfassungswidrigkeit führen. Die sachliche Gleichwertigkeit zur Zweckerreichung muß vielmehr bei dem als Alternative vorgeschlagenen geringeren Eingriff in jeder Hinsicht eindeutig feststehen (BVerfGE 25, 1 [19 f.])."

            Die verfassungsgerichtliche Kontrolldichte ist also reduziert.
            Eine Maßnahme wäre z. B. nicht erforderlich (und damit unverhältnismäßig und verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt), wenn das Vorhandensein eines relativ milderen, aber gleich wirksamen Mittels offensichtlich ist.

          • Dieses Rechtsinstitut wird sowohl vom BVerfG als auch vom verfassungsrechtlichen Schrifttum anerkannt.

            Für den Einstieg s. etwa Epping, Grundrechte, 8. Aufl. 2019, Rn. 53-56.

            Aus der Rspr. des BVerfG s. etwa BVerfGE 30, 292 (319):

            "Auch bei der Prüfung, ob die getroffene Regelung zur Erreichung der gesetzgeberischen Ziele erforderlich ist, muß der Doppelzweck des Gesetzes beachtet werden: Eine die Freiheit der Betroffenen weniger beschränkende Alternativlösung müßte für die Erreichung beider Zielsetzungen sachlich dasselbe leisten, um vom Richter der vom Gesetzgeber gewählten entgegengestellt werden zu können. Dabei ist zu berücksichtigen, daß dem Gesetzgeber bei wirtschaftsordnenden Maßnahmen, die den Freiheitsspielraum für die wirtschaftlich tätigen Individuen einengen, hinsichtlich der Auswahl und technischen Gestaltung dieser Maßnahmen ein weiter Bereich des Ermessens zusteht; nicht jeder einzelne Vorzug einer anderen Lösung gegenüber der vom Gesetzgeber gewählten muß schon zu deren Verfassungswidrigkeit führen. Die sachliche Gleichwertigkeit zur Zweckerreichung muß vielmehr bei dem als Alternative vorgeschlagenen geringeren Eingriff in jeder Hinsicht eindeutig feststehen (BVerfGE 25, 1 [19 f.])."

            Die verfassungsgerichtliche Kontrolldichte ist also reduziert.
            Eine Maßnahme wäre z. B. nicht erforderlich (und damit unverhältnismäßig und verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt), wenn das Vorhandensein eines relativ milderen, aber gleich wirksamen Mittels offensichtlich ist.

  2. Sehr enttäuschend, dass sich selbst im konservativen Spektrum immer noch Anhänger des obskuren Corona-Kults finden. Der Corona-Gott wird sich jedenfalls kaum durch nutzlose Baumwollfetzen oder andere Unterwerfungsrituale besänftigen lassen.

    Und wer mit einem halben Jahr Verspätung immer noch glaubt eine Maske tragen zu müssen, rettet weder Wirtschaft noch Menschenleben. Er unterstützt lediglich den jämmerlichen Aktionismus einer immer autoritärer auftretenden Regierung.

    • Die Wirksamkeit der Masken wird indes in ersten Studien nachgewiesen. Und weitere Studien werden folgen.

      Die für die Zeit der Pandemie bestehende Maskenpflicht in Läden ist m. E. eine geringere Einschränkung der Freiheit als die dauerhafte Pflicht, beim Einkauf eine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen. Ein Käufer kauft etwas von einem Verkäufer. Das sollte einen Dritten, den Staat, nichts angehen. Aber dagegen protestiert niemand.
      Gleiches gilt natürlich auch für die Einkommensteuer.

      Nochmals: Auf die Dauer sind die Freiheitseinbußen durch Steuern viel gravierender als die Maskenpflicht.

      • Präventiv das Land vor die Wand zu fahren und im Nachhinein auf legitimierende Studienergebnisse zu hoffen, verletzt sämtliche Rechtsprinzipien. Dinge wie Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit müssen zweifelsfrei erwiesen sein, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, Grundrechte einzuschränken.

        Dass man so etwas in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt erwähnen muss, ist für mich ein absoluter Alptraum.

        • Dem Gesetzgeber kommt jedoch eine Einschätzungsprärogative bei der Geeignetheit und Erforderlichkeit eines Grundrechtseingriffes zu. Er darf daher auch schon tätig werden, bevor Studien die Geeignetheit und Erforderlichkeit positiv nachweisen.

          Auch sonst gilt: Für die meisten Eingriffe (z. B. in die Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG oder erst recht in die Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG) gibt es weder vorher noch nachher Studien über die Wirkungen des Eingriffs oder etwaige mildere Mittel.

          Das Bild der Gerichtsentscheidungen (meist im vorläufigen Rechtsschutz) zu den Corona-Beschränkungen weist auch ein differenziertes Bild auf. Dennoch wird auch dort die besondere Bedeutung des Gesundheitsschutzes betont.

          • Gerade deshalb sollte in Zukunft unbedingt sichergestellt werden, dass das Infektionsschutzgesetz nicht noch einmal dazu missbraucht werden kann, die Gesamtbevölkerung zu behandeln wie ansteckend Kranke.

            Spätestens wenn Demonstrationen für Grundrechte als ‘unverantwortliches Infektionsrisiko’ bezeichnet werden und verfassungswidrige Verbote ins Spiel gebracht werden, sollte jedem Demokrat ein Licht aufgehen.

          • Wie erklären sich dann die schwammigen und immer wieder veränderten Ziele der Beschränkungen? Vor vier Monaten wurden von jedem gebetsmühlenartig wiederholt es ginge darum den Anstieg der Infektionen flach zu halten. Jetzt steuert man einfach in eine Diktatur von Tag zu Tag.

            Dazu kommt dann noch der Report des BMI der vor den Folgen der Einsperrung der Bevölkerung warnte. Die Beweislast, daß solche Maßnahmen angebracht sind liegt bei denjenigen die sie vorschlagen, nicht bei den unbescholdenen Bürgern die ihnen zu folgen haben.

      • Und in Schweden wird gerade das Gegenteil behauptet!
        Die Maske ist für mich eine riesengroße Einschränkung! Ich hasse die Maske und möchte die mir im Laden die Maske ständig runterreißen!
        Bitte nicht von sich auf andere schließen.

        • Im Text selbst steht: "Natürlich ist das Tragen von Masken unangenehm." Das wird nicht bestritten.

          Die Studienlage verdichtet sich aber, dass das Tragen von Masken die Infektionsgefahr reduziert.

          Persönlich fände ich erneute Kontaktbeschränkungen wie im März und April schlimmer als eine Beibehaltung der Maskenpflicht beim Einkaufen.

          Sicher bin ich aber, dass die Demonstranten weniger zum Ende der Maskenpflicht beitragen werden als diejenigen, die sie beachten und langfristig dafür sorgen werden, dass die Infektionszahlen nicht allzu schnell steigen.

  3. Sehr enttäuschend, dass sich selbst im konservativen Spektrum immer noch Anhänger des obskuren Corona-Kults finden. Der Corona-Gott wird sich jedenfalls kaum durch nutzlose Baumwollfetzen oder andere Unterwerfungsrituale besänftigen lassen.

    Und wer mit einem halben Jahr Verspätung immer noch glaubt eine Maske tragen zu müssen, rettet weder Wirtschaft noch Menschenleben. Er unterstützt lediglich den jämmerlichen Aktionismus einer immer autoritärer auftretenden Regierung.

    • Die Wirksamkeit der Masken wird indes in ersten Studien nachgewiesen. Und weitere Studien werden folgen.

      Die für die Zeit der Pandemie bestehende Maskenpflicht in Läden ist m. E. eine geringere Einschränkung der Freiheit als die dauerhafte Pflicht, beim Einkauf eine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen. Ein Käufer kauft etwas von einem Verkäufer. Das sollte einen Dritten, den Staat, nichts angehen. Aber dagegen protestiert niemand.
      Gleiches gilt natürlich auch für die Einkommensteuer.

      Nochmals: Auf die Dauer sind die Freiheitseinbußen durch Steuern viel gravierender als die Maskenpflicht.

      • Präventiv das Land vor die Wand zu fahren und im Nachhinein auf legitimierende Studienergebnisse zu hoffen, verletzt sämtliche Rechtsprinzipien. Dinge wie Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit müssen zweifelsfrei erwiesen sein, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, Grundrechte einzuschränken.

        Dass man so etwas in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt erwähnen muss, ist für mich ein absoluter Alptraum.

        • Dem Gesetzgeber kommt jedoch eine Einschätzungsprärogative bei der Geeignetheit und Erforderlichkeit eines Grundrechtseingriffes zu. Er darf daher auch schon tätig werden, bevor Studien die Geeignetheit und Erforderlichkeit positiv nachweisen.

          Auch sonst gilt: Für die meisten Eingriffe (z. B. in die Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG oder erst recht in die Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG) gibt es weder vorher noch nachher Studien über die Wirkungen des Eingriffs oder etwaige mildere Mittel.

          Das Bild der Gerichtsentscheidungen (meist im vorläufigen Rechtsschutz) zu den Corona-Beschränkungen weist auch ein differenziertes Bild auf. Dennoch wird auch dort die besondere Bedeutung des Gesundheitsschutzes betont.

          • Gerade deshalb sollte in Zukunft unbedingt sichergestellt werden, dass das Infektionsschutzgesetz nicht noch einmal dazu missbraucht werden kann, die Gesamtbevölkerung zu behandeln wie ansteckend Kranke.

            Spätestens wenn Demonstrationen für Grundrechte als ‘unverantwortliches Infektionsrisiko’ bezeichnet werden und verfassungswidrige Verbote ins Spiel gebracht werden, sollte jedem Demokrat ein Licht aufgehen.

          • Wie erklären sich dann die schwammigen und immer wieder veränderten Ziele der Beschränkungen? Vor vier Monaten wurden von jedem gebetsmühlenartig wiederholt es ginge darum den Anstieg der Infektionen flach zu halten. Jetzt steuert man einfach in eine Diktatur von Tag zu Tag.

            Dazu kommt dann noch der Report des BMI der vor den Folgen der Einsperrung der Bevölkerung warnte. Die Beweislast, daß solche Maßnahmen angebracht sind liegt bei denjenigen die sie vorschlagen, nicht bei den unbescholdenen Bürgern die ihnen zu folgen haben.

      • Und in Schweden wird gerade das Gegenteil behauptet!
        Die Maske ist für mich eine riesengroße Einschränkung! Ich hasse die Maske und möchte die mir im Laden die Maske ständig runterreißen!
        Bitte nicht von sich auf andere schließen.

        • Im Text selbst steht: "Natürlich ist das Tragen von Masken unangenehm." Das wird nicht bestritten.

          Die Studienlage verdichtet sich aber, dass das Tragen von Masken die Infektionsgefahr reduziert.

          Persönlich fände ich erneute Kontaktbeschränkungen wie im März und April schlimmer als eine Beibehaltung der Maskenpflicht beim Einkaufen.

          Sicher bin ich aber, dass die Demonstranten weniger zum Ende der Maskenpflicht beitragen werden als diejenigen, die sie beachten und langfristig dafür sorgen werden, dass die Infektionszahlen nicht allzu schnell steigen.

  4. Gefällt mir… weil sich mit Blick auf die deutschen Zahlen eben gerade keine übermäßige Gefährlichkeit feststellen lässt, werden sofort die USA angeführt… natürlich, wie es stets auch durch den Staatsfunk geschieht, in absoluten Zahlen ohne Relation zur Bevölkerungszahl, ohne Berücksichtigung eines massiv schlechteren Gesundheitssystem etc. Von einem Vergleich zu den Grippetodeszahlen anderer Jahre mal ganz abgesehen…
    … Zurück nach Deutschland, wo die Zahlen etwas geläufiger sind. In den letzten 10 Jahren gab es in Deutschland 4 Jahre mit mehr als 20.000 Toten in der Grippesaison. Dieses Jahr: reichlich 400 – wo sind die alle hin?
    Wo war der Aufschrei 2018/2019 mit rund 25.000 Grippeopfern? Desinfektionspender an Supermarkteingängen – das war’s.
    Also noch mal: Nein, Corona ist nicht gefährlicher als eine normale Grippe! Und das sogar, wenn man es dabei belässt alles zu zählen, wo ein Corona-Test positiv war, egal ob der Erreger tatsächlich ausschlaggebend war.
    An den Autor: Auf dem Niveau evtl. lieber beim Mainstream schreiben…

    • In Deutschland zeigt sich das Präventionsparadox: Gerade weil viele wirksame Maßnahmen ergriffen wurden, sind die Zahlen bei uns noch "relativ gering". Hätten wir bisher einen anderen Weg gewählt, wären auch bei uns die Infektions- und Todeszahlen höher.
      Sie können auch europäische Staaten mit deutlich höheren Todeszahlen und Todesraten (im Vergleich zur Bevölkerung bzw. im Vergleich zu den positiv getesteten) finden, z. B. UK, Spanien oder Belgien.

      Könnte nicht auch umgekehrt gefragt werden: Warum nahmen wir in der Vergangenheit eine so hohe Anzahl an Grippetoten hin? Hätten nicht auch hier Menschen mit relativ einfachen Mitteln (Desinfektion, Mundschutz) geschützt werden können oder sogar müssen?

      Der Staat hat eine Schutzpflicht (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) für das Leben und die körperliche Unversehrtheit. Wie erwähnt sind m. E. die staatlichen Maßnahmen hier eher angebracht als bei der Flüchtlings-, Euro- oder Steuerpolitik.

      Innerhalb des konservativen oder libertären Lagers sollten wir auch abweichende Meinungen aushalten können. Vielleicht könnte Sie ja ein Artikel zu einem anderen Thema überzeugen.

      • Hier werden ja wirklich alle Corona-Klischees aufgewärmt. ; )

        Gerade an Spanien lässt sich doch eindrucksvoll belegen, dass selbst strengste Maßnahmen an der (fast überall recht ähnlich verlaufenden) Sterblichkeitskurve wenig bis nichts ändern, und in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und übrigens auch gesundheitlichen Schaden stehen.

        Und nein, um in Zukunft einige tausend hochbetagte Palliativpatienten vor Atemwegserkrankungen zu schützen, muss nicht der ganze Erdball für alle Zeit herumlaufen wie auf einer Intensivstation. Was für ein freiheitsfeindlicher Gesundheitswahn hat sich denn hier eingenistet?

        Die Würde des Menschen steht aus gutem Grund über der staatlichen Schutzpflicht, der unser Staat in dieser Sache ohnehin nur sehr bedingt nachgekommen ist. Als die Bundesregierung "reagiert" hat, war es bekanntermaßen viel zu spät, um noch angemessene Maßnahmen ergreifen zu können. Daher kommt ja gerade der bisweilen lächerlich widersprüchliche Aktionismus.

        Sorry, aber wer jetzt noch denkt, dass es je um Gesundheit ging, hat nichts verstanden!

  5. Da gerade auch andere politische Magazine darauf verweisen (N. N., „Masken reduzieren das Infektionsrisiko um etwa 80 Prozent“, Cicero (Online) v. 12.08.2020, https://www.cicero.de/innenpolitik/maskenpflicht-studie-mcmaster-university-holger-schuenemann), verweise ich auch gerne hierauf:

    H. Schünemann et al., Use of facemasks during the COVID-19 pandemic, The Lancet, August 3, 2020.

    Darin steht unter anderem:

    "Systematic reviews of facemask use suggest relative risk (RR) reductions for infection ranging from 6–80%, including for betacoronavirus infection (eg, COVID-19, SARS, MERS)."

    Und im Interview mit der B. Z. (Jötten, Experte: „Es war nicht einfach, die Schutzwirkung von Masken zu beweisen“, B.Z. (Online) v. 05.08.2020) erklärt Professor Schünemann:

    "Wir haben einen überraschend großen Effekt festgestellt. Nach unserer Analyse senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent. Das bedeutet: Wenn das Basisrisiko sich anzustecken, bei etwa 50 Prozent liegt, wie es beispielsweise für Chorproben beschrieben wurde, dann verringert es sich, wenn ich eine Maske trage, auf zehn Prozent. Ist das Basisrisiko ein Prozent, reduziert sich die Gefahr sich anzustecken auf 0,2 Prozent. Wir beziehen uns auf Daten für den einfachen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz, wie man ihn überall kaufen kann."

    "

    • Wenn die Masken derartig effektiv wären, hätten wir dann nicht seit der Zwangsverordnung einen deutlich sichtbaren ‘Pillenknick’?

      Warum verläuft die Sterbekurve von Corona-Diktaturen parallel zu denen von Demokratien ohne Maskenpflicht?

      Warum werden solche Vorab-Studien ausgerechnet dann veröffentlicht, wenn die Maskenpflicht jedwede Legitimation verloren hat?

      Deutschland kriegt jetzt seit mehr als einem Monat praktisch keine Corona-Toten mehr gebacken. Das gleiche gilt für die allermeisten Nachbarländer. Vielleicht wäre das mal einen Artikel wert..

  6. Da gerade auch andere politische Magazine darauf verweisen (N. N., „Masken reduzieren das Infektionsrisiko um etwa 80 Prozent“, Cicero (Online) v. 12.08.2020, https://www.cicero.de/innenpolitik/maskenpflicht-studie-mcmaster-university-holger-schuenemann), verweise ich auch gerne hierauf:

    H. Schünemann et al., Use of facemasks during the COVID-19 pandemic, The Lancet, August 3, 2020.

    Darin steht unter anderem:

    "Systematic reviews of facemask use suggest relative risk (RR) reductions for infection ranging from 6–80%, including for betacoronavirus infection (eg, COVID-19, SARS, MERS)."

    Und im Interview mit der B. Z. (Jötten, Experte: „Es war nicht einfach, die Schutzwirkung von Masken zu beweisen“, B.Z. (Online) v. 05.08.2020) erklärt Professor Schünemann:

    "Wir haben einen überraschend großen Effekt festgestellt. Nach unserer Analyse senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent. Das bedeutet: Wenn das Basisrisiko sich anzustecken, bei etwa 50 Prozent liegt, wie es beispielsweise für Chorproben beschrieben wurde, dann verringert es sich, wenn ich eine Maske trage, auf zehn Prozent. Ist das Basisrisiko ein Prozent, reduziert sich die Gefahr sich anzustecken auf 0,2 Prozent. Wir beziehen uns auf Daten für den einfachen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz, wie man ihn überall kaufen kann."

    "

    • Wenn die Masken derartig effektiv wären, hätten wir dann nicht seit der Zwangsverordnung einen deutlich sichtbaren ‘Pillenknick’?

      Warum verläuft die Sterbekurve von Corona-Diktaturen parallel zu denen von Demokratien ohne Maskenpflicht?

      Warum werden solche Vorab-Studien ausgerechnet dann veröffentlicht, wenn die Maskenpflicht jedwede Legitimation verloren hat?

      Deutschland kriegt jetzt seit mehr als einem Monat praktisch keine Corona-Toten mehr gebacken. Das gleiche gilt für die allermeisten Nachbarländer. Vielleicht wäre das mal einen Artikel wert..

  7. Da gerade auch andere politische Magazine darauf verweisen (N. N., „Masken reduzieren das Infektionsrisiko um etwa 80 Prozent“, Cicero (Online) v. 12.08.2020, https://www.cicero.de/innenpolitik/maskenpflicht-studie-mcmaster-university-holger-schuenemann), verweise ich auch gerne hierauf:

    H. Schünemann et al., Use of facemasks during the COVID-19 pandemic, The Lancet, August 3, 2020.

    Darin steht unter anderem:

    "Systematic reviews of facemask use suggest relative risk (RR) reductions for infection ranging from 6–80%, including for betacoronavirus infection (eg, COVID-19, SARS, MERS)."

    Und im Interview mit der B. Z. (Jötten, Experte: „Es war nicht einfach, die Schutzwirkung von Masken zu beweisen“, B.Z. (Online) v. 05.08.2020) erklärt Professor Schünemann:

    "Wir haben einen überraschend großen Effekt festgestellt. Nach unserer Analyse senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent. Das bedeutet: Wenn das Basisrisiko sich anzustecken, bei etwa 50 Prozent liegt, wie es beispielsweise für Chorproben beschrieben wurde, dann verringert es sich, wenn ich eine Maske trage, auf zehn Prozent. Ist das Basisrisiko ein Prozent, reduziert sich die Gefahr sich anzustecken auf 0,2 Prozent. Wir beziehen uns auf Daten für den einfachen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz, wie man ihn überall kaufen kann."

    "

    • Wenn die Masken derartig effektiv wären, hätten wir dann nicht seit der Zwangsverordnung einen deutlich sichtbaren ‘Pillenknick’?

      Warum verläuft die Sterbekurve von Corona-Diktaturen parallel zu denen von Demokratien ohne Maskenpflicht?

      Warum werden solche Vorab-Studien ausgerechnet dann veröffentlicht, wenn die Maskenpflicht jedwede Legitimation verloren hat?

      Deutschland kriegt jetzt seit mehr als einem Monat praktisch keine Corona-Toten mehr gebacken. Das gleiche gilt für die allermeisten Nachbarländer. Vielleicht wäre das mal einen Artikel wert..

  8. Die Maske ist nichts anders als ein Maulkorb für´s Volk. Das Ding richtet in den Atemwegen eher Schaden an, als das es etwas nützt. Schutz brauchen wir nur vor der unfähigsten und verräterischsten ReGIERung aller Zeiten in Soro´s Gnaden. Kommt am 29.08.2020 nach Berlin!

  9. Die Maske ist nichts anders als ein Maulkorb für´s Volk. Das Ding richtet in den Atemwegen eher Schaden an, als das es etwas nützt. Schutz brauchen wir nur vor der unfähigsten und verräterischsten ReGIERung aller Zeiten in Soro´s Gnaden. Kommt am 29.08.2020 nach Berlin!

  10. Die Maske ist nichts anders als ein Maulkorb für´s Volk. Das Ding richtet in den Atemwegen eher Schaden an, als das es etwas nützt. Schutz brauchen wir nur vor der unfähigsten und verräterischsten ReGIERung aller Zeiten in Soro´s Gnaden. Kommt am 29.08.2020 nach Berlin!

  11. Der Blick auf die Corona-Fallzahlen ist so relevant wie ein Blick auf die Fälle von schwerem Juckreiz. Beständig propagieren die Medien ein wertloses bis möglicherweise falsch-positives Testergebnis und alle Welt leitet daraus eine Gefahr für die Öffentlichkeit her. Das Corona-Virus löst Husten und Schnupfen aus und die meisten damit Infizierten heilen von selbst. Die hinter der künstlichen Panik stehenden Akteure handeln aber gegen freiheitliche Grundprinzipien und damit auch gegen konservative Interessen. Ihre Absicht ist vermutlich, über einen implantierten, digitalen Impfpass maschinenlesbare Menschen zu erschaffen, die sich auf Knopfdruck vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausschliessen lassen.

    • In Deutschland zeigt sich das Präventionsparadox: Gerade weil viele wirksame Maßnahmen ergriffen wurden, sind die Zahlen bei uns noch "relativ gering". Hätten wir bisher einen anderen Weg gewählt, wären auch bei uns die Infektions- und Todeszahlen höher.
      Sie können auch europäische Staaten mit deutlich höheren Todeszahlen und Todesraten (im Vergleich zur Bevölkerung bzw. im Vergleich zu den positiv getesteten) finden, z. B. UK, Spanien oder Belgien.

      Könnte nicht auch umgekehrt gefragt werden: Warum nahmen wir in der Vergangenheit eine so hohe Anzahl an Grippetoten hin? Hätten nicht auch hier Menschen mit relativ einfachen Mitteln (Desinfektion, Mundschutz) geschützt werden können oder sogar müssen?

      Der Staat hat eine Schutzpflicht (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) für das Leben und die körperliche Unversehrtheit. Wie erwähnt sind m. E. die staatlichen Maßnahmen hier eher angebracht als bei der Flüchtlings-, Euro- oder Steuerpolitik.

      Innerhalb des konservativen oder libertären Lagers sollten wir auch abweichende Meinungen aushalten können. Vielleicht könnte Sie ja ein Artikel zu einem anderen Thema überzeugen.

      • Hier werden ja wirklich alle Corona-Klischees aufgewärmt. ; )

        Gerade an Spanien lässt sich doch eindrucksvoll belegen, dass selbst strengste Maßnahmen an der (fast überall recht ähnlich verlaufenden) Sterblichkeitskurve wenig bis nichts ändern, und in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und übrigens auch gesundheitlichen Schaden stehen.

        Und nein, um in Zukunft einige tausend hochbetagte Palliativpatienten vor Atemwegserkrankungen zu schützen, muss nicht der ganze Erdball für alle Zeit herumlaufen wie auf einer Intensivstation. Was für ein freiheitsfeindlicher Gesundheitswahn hat sich denn hier eingenistet?

        Die Würde des Menschen steht aus gutem Grund über der staatlichen Schutzpflicht, der unser Staat in dieser Sache ohnehin nur sehr bedingt nachgekommen ist. Als die Bundesregierung "reagiert" hat, war es bekanntermaßen viel zu spät, um noch angemessene Maßnahmen ergreifen zu können. Daher kommt ja gerade der bisweilen lächerlich widersprüchliche Aktionismus.

        Sorry, aber wer jetzt noch denkt, dass es je um Gesundheit ging, hat nichts verstanden!

    • In Deutschland zeigt sich das Präventionsparadox: Gerade weil viele wirksame Maßnahmen ergriffen wurden, sind die Zahlen bei uns noch "relativ gering". Hätten wir bisher einen anderen Weg gewählt, wären auch bei uns die Infektions- und Todeszahlen höher.
      Sie können auch europäische Staaten mit deutlich höheren Todeszahlen und Todesraten (im Vergleich zur Bevölkerung bzw. im Vergleich zu den positiv getesteten) finden, z. B. UK, Spanien oder Belgien.

      Könnte nicht auch umgekehrt gefragt werden: Warum nahmen wir in der Vergangenheit eine so hohe Anzahl an Grippetoten hin? Hätten nicht auch hier Menschen mit relativ einfachen Mitteln (Desinfektion, Mundschutz) geschützt werden können oder sogar müssen?

      Der Staat hat eine Schutzpflicht (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) für das Leben und die körperliche Unversehrtheit. Wie erwähnt sind m. E. die staatlichen Maßnahmen hier eher angebracht als bei der Flüchtlings-, Euro- oder Steuerpolitik.

      Innerhalb des konservativen oder libertären Lagers sollten wir auch abweichende Meinungen aushalten können. Vielleicht könnte Sie ja ein Artikel zu einem anderen Thema überzeugen.

      • Hier werden ja wirklich alle Corona-Klischees aufgewärmt. ; )

        Gerade an Spanien lässt sich doch eindrucksvoll belegen, dass selbst strengste Maßnahmen an der (fast überall recht ähnlich verlaufenden) Sterblichkeitskurve wenig bis nichts ändern, und in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und übrigens auch gesundheitlichen Schaden stehen.

        Und nein, um in Zukunft einige tausend hochbetagte Palliativpatienten vor Atemwegserkrankungen zu schützen, muss nicht der ganze Erdball für alle Zeit herumlaufen wie auf einer Intensivstation. Was für ein freiheitsfeindlicher Gesundheitswahn hat sich denn hier eingenistet?

        Die Würde des Menschen steht aus gutem Grund über der staatlichen Schutzpflicht, der unser Staat in dieser Sache ohnehin nur sehr bedingt nachgekommen ist. Als die Bundesregierung "reagiert" hat, war es bekanntermaßen viel zu spät, um noch angemessene Maßnahmen ergreifen zu können. Daher kommt ja gerade der bisweilen lächerlich widersprüchliche Aktionismus.

        Sorry, aber wer jetzt noch denkt, dass es je um Gesundheit ging, hat nichts verstanden!

  12. Der Blick auf die Corona-Fallzahlen ist so relevant wie ein Blick auf die Fälle von schwerem Juckreiz. Beständig propagieren die Medien ein wertloses bis möglicherweise falsch-positives Testergebnis und alle Welt leitet daraus eine Gefahr für die Öffentlichkeit her. Das Corona-Virus löst Husten und Schnupfen aus und die meisten damit Infizierten heilen von selbst. Die hinter der künstlichen Panik stehenden Akteure handeln aber gegen freiheitliche Grundprinzipien und damit auch gegen konservative Interessen. Ihre Absicht ist vermutlich, über einen implantierten, digitalen Impfpass maschinenlesbare Menschen zu erschaffen, die sich auf Knopfdruck vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausschliessen lassen.

  13. Der Blick auf die Corona-Fallzahlen ist so relevant wie ein Blick auf die Fälle von schwerem Juckreiz. Beständig propagieren die Medien ein wertloses bis möglicherweise falsch-positives Testergebnis und alle Welt leitet daraus eine Gefahr für die Öffentlichkeit her. Das Corona-Virus löst Husten und Schnupfen aus und die meisten damit Infizierten heilen von selbst. Die hinter der künstlichen Panik stehenden Akteure handeln aber gegen freiheitliche Grundprinzipien und damit auch gegen konservative Interessen. Ihre Absicht ist vermutlich, über einen implantierten, digitalen Impfpass maschinenlesbare Menschen zu erschaffen, die sich auf Knopfdruck vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausschliessen lassen.

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