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Kampfzone Schwimmbad

7. Oktober 2024
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Die Freibadsaison ist offiziell vorbei, doch trotzdem geht der BadespaรŸ in der Bundesrepublik frรถhlich weiter, oder es ist das, was er eben nicht mehr tut. Kรผrzlich nรคmlich gab die Wuppertaler โ€žSchwimmoperโ€œ bekannt, dass sie ihre ร–ffnungszeiten anpasse. Die Begrรผndung: Im Sommer kam es vermehrt zu Pรถbeleien und Beleidigung sowie teils zu sexueller Belรคstigung. Bei den Verursachern der Randale handelte es sich Medienberichten zufolge grรถรŸtenteils um aggressive migrantische Jugendgruppen.

Laut Chefin des Wuppertaler Sport- und Bรคderamtes verbrachten jene auslรคndischen jungen Mรคnner oft den ganzen Tag in der Schwimmoper. Sie beobachteten das Geschehen auf der Tribรผne oder im Nichtschwimmerbecken, bildeten dann schnell kleine Gruppen und fingen anschlieรŸend an, andere Badegรคste oder das Schwimmbadpersonal zu bedrรคngen, zu beleidigen und teilweise auch zu begrapschen. Sogar in den Umkleidekabinen kam es demzufolge auch zu sexuellen รœbergriffen. Zwar versuchte das Badepersonal, der Situation Herr zu werden, und erteilte mehrere Platzverweise und Hausverbote. Doch das hielt die jungen โ€žMรคnnerโ€œ nicht davon ab, wiederzukommen und dem frรถhlichen Treiben auch weiterhin beizuwohnen. Nun zieht das Schwimmbad selbst die Konsequenz: Um der Lage Herr zu werden, fรผhrt die Schwimmoper am Wochenende eine einstรผndige Mittagspause ein. So wolle man verhindern, dass sich derartige Gruppen den ganzen Tag im Schwimmbad festsetzen und den Badebetrieb ganztรคgig stรถren.

So weit, so prรคventiv. Erneut also werden alle ein Stรผckchen weiter in ihrer (Planungsโ€‘) Freiheit eingeschrรคnkt, darunter auch die Familien, die vielleicht nur am Wochenende gemeinsam schwimmen gehen kรถnnen, um der ausufernden Migrantengewalt entgegenzutreten. Und mit ihren MaรŸnahmen bleibt die Schwimmoper sicher nicht alleine, wenn man die Geschehnisse in Badeanstalten in Gesamtdeutschland betrachtet. Eine traurige Bilanz.

Doch damit nicht genug: Eigentlich wollte ich nur kurz etwas zu den verรคnderten ร–ffnungszeiten in jenem Schwimmbad schreiben, doch kaum gab ich โ€žWuppertalโ€œ in meiner Suchleiste ein, ploppten sodann einige weitere Schlagzeilen auf. Am Samstagabend nรคmlich kam es in jener Stadt im Bergischen Land noch zu einem GroรŸeinsatz im Helios Klinikum. Hintergrund war eine Messerattacke in der Notaufnahme. Dort soll ein 51-jรคhriger Tรผrke zwei Bulgaren mit einem Messer angegriffen und verletzt haben.

Etwa zwei Stunden vorher erst war ein 18-jรคhriger Bulgare mit tรผrkischem Pass in der Notaufnahme eingeliefert worden. Er wurde an einem Einkaufszentrum angefunden, schwer verletzt durch mehrere Einstiche am Kรถrper. Ob die beiden Messerangriffe zusammenhรคngen, ist noch unklar. Die Polizei fasste immerhin den 51-jรคhrigen Tรผrken in der Nรคhe des Klinikums. Ja, das ist die Bundesrepublik im Jahre 2024. Kaum ergreift der eine PrรคventivmaรŸnahmen gegen Migrantengewalt, geht es an anderer Stelle mehr oder minder frรถhlich weiter.

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