Am vergangenen Samstag, dem 8. Mรคrz, fand wieder der Internationale Frauentag der Vereinten Nationen statt. Zu diesem Anlass gab es in der Bundesrepublik wie jedes Jahr einige interessante Veranstaltungen zur vermeintlichen Fรถrderung von โFrauenrechtenโ weltweit. In Berlin beispielsweise nahmen besonders mutige, sportliche, weiblich gefรผhlte Personen an โPurple Rideโ, einer feministischen Frauen*Fahrrad-Demo fรผr die Sichtbarkeit von FLINTA-Personen teil. Selbst einige Berliner Moscheen beteiligten sich dieses Jahr am Frauenkampftag, um ihren Platz in einer Welt voller Vielfalt und intersektionellem Feminismus zu beanspruchen. Die Heuchelei hiesiger Veranstalter lรคsst sich an dieser Stelle wohl kaum in Worte fassen, denn selbstverstรคndlich blieb ein Bericht รผber die tatsรคchlichen Gefahren fรผr Frauen und den Kampf fรผr Frauenrechte in islamischen Lรคndern aus.
Greifbare Probleme, wie die jรคhrliche Zunahme von Sexualstraftaten, wie beispielsweise jeden Tag zwei Gruppenvergewaltigungen mit รผber 50 Prozent migrantischen Tรคtern und 25 Sexualdelikten durch Asylbewerber fanden und finden, oh Wunder, in der intersektionellen Blase keinerlei Erwรคhnung. Das Problem wird grundsรคtzlich am liebsten als Mรคnnerproblem abgetan, die Frage, wer denn dahintersteckt, wird nicht gestellt. Auch eine kontroverse Diskussion รผber den Umgang mit Frauenschutzrรคumen und deren Aufweichung durch das Selbstbestimmungsgesetz gab es nicht und scheint schlichtweg unerwรผnscht.ย
Stattdessen nutzten woke feministische Akteure und regierungsfinanzierte Nichtregierungsorganisationen den Tag, wie immer, um sich in gegenseitiger Selbstbeweihrรคucherung und ihrem Gratismut im Kampf fรผr die Rechte angeblich unterdrรผckter Minderheitengruppen zu suhlen.
In Deutschland gab die Bundesregierung unter der Prรคmisse der Frauengleichstellungย im Jahr 2023 รผber 4,5 Milliarden Euro fรผr das sogenannte โGender Budgetingโ, sprich einen geschlechtergerechten Haushaltsplan aus. Dabei sollen Ziele zur Geschlechtergerechtigkeit definiert werden, der aktuelle Haushaltsplan analysiert und Projekte, beispielsweise zur รberwindung des sogenannten Gender Pay Gap, subventioniert werden.
Darรผber hinaus finanziert das Bundesfamilienministerium gerne allerhand Auslandsprojekte zum Empowerment von Frauen in Afrika, wie zum Beispiel den Verein โBoldly e.V.โ. Diesen stellte kรผrzlich auch eine der Kandidatinnen von โMiss Germany 2025โ vor. Eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Thomas Seitz ergab kรผrzlich, dass dieser Verein fรผr die Zivilgesellschaft seit 2019 mehrere Zehntausend Euro jรคhrlich aus Steuermitteln erhalten habe, die nach Ghana flossen, um dort schwarze Frauen zu fรถrdern. Was genau dort mit dem Geld passiert ist und wo es hinfloss, lรคsst sich dank wechselnder Vereinswebsites wenig ergrรผnden. Hauptsache ist vermutlich, dass es gut und feministisch klingt.ย
Gott sei Dank gibt es auch noch ein paar Lichtblicke im Ausland, beispielsweise in Frankreich und Rumรคnien. Dort gingen einige mutige Frauen fรผr tatsรคchliche Frauen- und Freiheitsrechte auf die Straรe. In Paris veranstaltete die identitรคre Frauenorganisation โNรฉmรฉsisโ eine groรe Demonstration gegen importierte sexuelle Gewalt. In Rumรคnien nahmen einige Frauen ihren Kampftag zum Anlass, um fรผr den rechtmรครig gewรคhlten, aber von der EU-Kommissarin Ursula von der Leyen nicht akzeptierten Prรคsidenten Cฤlin Georgescu auf die Straรe zu gehen. Dieser soll nun sogar von der durch die Europรคische Union erzwungenen Wiederholungswahl ausgeschlossen werden.

