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Dries Van Langenhove verurteilt

23. Juni 2025
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Am vergangenen Freitag endete in Gent das Berufungsverfahren gegen den flรคmischen Politaktivisten Dries Van Langenhove. Wegen vermeintlich โ€žrassistischer, Hass schรผrender und antisemitischerโ€œ Memes, die in einer privaten Chatgruppe aus dem Umfeld seiner Organisation โ€žSchild & Vriendenโ€œ (auf Deutsch โ€žSchild und Freundeโ€œ) geteilt wurden, รผberzogen die belgischen Behรถrden den 32-jรคhrigen ehemaligen Parlamentsabgeordneten รผber Jahre mit repressiven MaรŸnahmen noch und nรถcher.

Nachdem Dries erstinstanzlich zu einer unbedingten Haftstrafe von einem Jahr verurteilt wurde, bestรคtigte das zustรคndige Gericht ebendiese Strafe vergangene Woche, setzte sie jedoch als bedingte Haft zur Bewรคhrung aus. Zusรคtzlich soll Dries 1.600 Euro zahlen. Das Verfahren gegen Dries sowie weitere Mitglieder seiner Organisation lief schon seit 2018 und damit sieben Jahre lang. In diesem Zusammenhang gab es allein bei Dries zu Hause drei Hausdurchsuchungen sowie 20 weitere im Umfeld seiner Organisation. Eigenen Angaben zufolge liegen die Selbstkosten fรผr sein Verfahren inzwischen bei rund 230.000 Euro.

Das Perfide: Die angeblich diskriminierenden Memes, die der belgische Justizapparat zum Anlass nahm, Dries wie einen Schwerverbrecher aussehen zu lassen und vor Gericht zu zerren, hat er nicht einmal selbst versandt. Doch das scheint dem belgischen Staat egal, wenn es darum geht, die unliebsame politische Opposition zu bekรคmpfen.

Dries gehรถrt schon seit Jahren zu den reichweitestรคrksten Aktivisten, die sich in Europa gegen Massenmigration und fรผr Remigration aussprechen. Erst kรผrzlich war er einer der Hauptredner beim Remigration Summit in Mailand. Mit seiner Organisation โ€žSchild & Vriendenโ€œ bildet er das flรคmische Pendant zur Identitรคren Bewegung in Flandern. 2019 ernannte ihn der Vlaams Belang bei den belgischen Parlamentswahlen zum unabhรคngigen Kandidaten. So zog er damals als jรผngster Abgeordneter in das gesamtbelgische Parlament ein.ย 

Sein politischer Erfolg ist den Etablierten, รคhnlich wie es auch bei anderen oppositionellen, rechten oder patriotischen Aktivisten der Fall ist, ein Dorn im Auge. Wo die mediale Dรคmonisierungsmaschinerie allein nicht mehr ausreicht, mรผssen eben schwerere Geschรผtze aufgefahren werden. Und dann kommt halt ein Gericht um die Ecke, legt sich ein hanebรผchenes Urteil zurecht und schlรคgt in voller Hรคrte zu, wie wir es in Deutschland beispielsweise von den โ€žVolksverhetzungsurteilenโ€œ in den Fรคllen von Bjรถrn Hรถcke oder Marie-Thรฉrรจse Kaiser kennen. Gleiches versuchte die franzรถsische Justiz kรผrzlich mit der Nรฉmรฉsis-Aktivistin Yona Faedda, die aufgrund eines Schildes mit der Aufschrift โ€žForeign rapists outโ€œ zu einer Geldstrafe von 43.000 Euro verurteilt werden sollte. Das Verfahren scheiterte jedoch vor Gericht in Besanรงon. Yona wurde freigesprochen.ย 

All diese Schlรคge gegen oppositionelle Aktivisten und Politiker in ganz Europa sind die Versuche eines verzweifelten Establishments, eine politische Welle zu stoppen, die sich kaum mehr aufhalten lรคsst. Die Fakten sprechen fรผr uns, die Justiz urteilt fรผr sie. Ich kann es nur immer wieder betonen: In Zeiten von zunehmender Repression ist Solidaritรคt die stรคrkste Waffe, die wir haben. In diesem Sinne #FreeDries.

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